23.08.2020
Testspiel (D)
TuRa Niederhöchstadt - SV Pars Neu-Isenburg 1:2
Sportanlage Westerbach (Eschborn)
50 Zuschauer (10 Gäste)
Der vierte Sonntag in Folge auf einem Sportplatz und schon kehrt wieder Normalität ein. Als hätte es die fünf Monate ohne Fußball nie gegeben. Heute ging es in einen schön herausgeputzten Stadtteil von Eschborn, nach Niederhöchstadt, wo mehrere Sportanlagen in einem kleinen Areal nebeneinander gebaut wurden. Highlight ist das Stadion mit seiner Tribüne und der blauen Laufbahn. Wenn ich richtig mitgezählt habe, war das erst meine dritte besuchte blaue Laufbahn neben dem Berliner Olympiastadion und dem Estádio do Restelo in Lissabon.
Zu essen gab es nichts, es war wieder nur ein Testspiel und die Resonanz war überschaubar. Immerhin gab es Stadionmusik und eine Anmoderation, in der die neuen Spieler der TuRa begrüßt wurden. Von der abgebrochenen Saison hatten beide Klubs in gewisser Hinsicht profitiert. Niederhöchstadt hielt als Viertletzter der Gruppenliga die Klasse ohne sich einen Abstiegskampf liefern zu müssen und Neu-Isenburg stieg als Erster derselben Ligastufe auf, ohne sich auf ein Duell mit Seligenstadt bis zum letzten Spieltag einlassen zu müssen.
Heute war es sehr ausgeglichen. Am Ende war es ein schöner Freistoß, der das Spiel zu Gunsten der Gäste entschied. Ich war sehr müde und döste die meiste Zeit auf der Tribüne vor mich hin. Ein wirklicher Wachmacher fehlte heute. Keine Aufregung auf dem Rasen und auch das Publikum war extrem unauffällig.
Sonntag, 23. August 2020
Sonntag, 16. August 2020
16.08.2020
Südwestpokal - Qualifikationsrunde (D)
SV Schopp - SV Rodenbach 0:2
Eichwaldstadion (Schopp)
90 Zuschauer (20 Gäste)
Nach den vergangenen Wochen im Testspiel-Modus war die Lust auf ein echtes Pflichtspiel enorm groß - nicht nur bei mir. Auf dem Parkplatz vom SV Schopp wurden Autos mit den verrücktesten Kennzeichen gesichtet und überall sah man herumstreunende Typen mit Fotoapparaten. Für einen Dorfsportplatz bekommt man als Groundhopper hier im Pfälzerwald auch einiges geboten. Um den Platz herum gibt es eine Radrennbahn, wie man sie eher selten mal sieht. Besonders schön ist aber die Naturtribüne und der Blick von dort in den Wald.
Man sitzt dort zwischen Schmetterlingen, Bienen und Grashüpfern und sieht noch andere Tiere, die man als naiver Großstädter noch nie zu Gesicht bekommen hat. Zwei Amerikaner brachten gar ihre eigenen Liegestühle mit und genossen den Nachmittag mit ironischen Kommentaren im Schatten eines Baumes in der Westkurve. Idyllischer geht es kaum. Ansonsten begeisterten die Jungs vom Grill, die sowohl bei der Brat- als auch bei der Rindswurst ihr Handwerk verstanden. Endlich, meine ersten Würstchen seit fünf Monaten!
Den Gästen aus Rodenbach gehörte die erste Halbzeit. Sie führten mit 1:0 und hatten das Spiel völlig im Griff. Das änderte sich in der 2. Halbzeit mit einem Pfostenschuss der Gastgeber, der eine Drangphase einleitete. Als jedoch Rodenbach geschickt konterte und das 0:2 erzielte, war der Käse gegessen. Damit erfüllte der klassenhöhere Siebtligist gegen den Achtligist die Erwartungen und steht nun im Südwestpokal in der 1. Runde und trifft dort auf Bruchmühlbach. Die wirklich großen Nummern steigen erst später in den Wettbewerb ein.
Südwestpokal - Qualifikationsrunde (D)
SV Schopp - SV Rodenbach 0:2
Eichwaldstadion (Schopp)
90 Zuschauer (20 Gäste)
Nach den vergangenen Wochen im Testspiel-Modus war die Lust auf ein echtes Pflichtspiel enorm groß - nicht nur bei mir. Auf dem Parkplatz vom SV Schopp wurden Autos mit den verrücktesten Kennzeichen gesichtet und überall sah man herumstreunende Typen mit Fotoapparaten. Für einen Dorfsportplatz bekommt man als Groundhopper hier im Pfälzerwald auch einiges geboten. Um den Platz herum gibt es eine Radrennbahn, wie man sie eher selten mal sieht. Besonders schön ist aber die Naturtribüne und der Blick von dort in den Wald.
Man sitzt dort zwischen Schmetterlingen, Bienen und Grashüpfern und sieht noch andere Tiere, die man als naiver Großstädter noch nie zu Gesicht bekommen hat. Zwei Amerikaner brachten gar ihre eigenen Liegestühle mit und genossen den Nachmittag mit ironischen Kommentaren im Schatten eines Baumes in der Westkurve. Idyllischer geht es kaum. Ansonsten begeisterten die Jungs vom Grill, die sowohl bei der Brat- als auch bei der Rindswurst ihr Handwerk verstanden. Endlich, meine ersten Würstchen seit fünf Monaten!
Den Gästen aus Rodenbach gehörte die erste Halbzeit. Sie führten mit 1:0 und hatten das Spiel völlig im Griff. Das änderte sich in der 2. Halbzeit mit einem Pfostenschuss der Gastgeber, der eine Drangphase einleitete. Als jedoch Rodenbach geschickt konterte und das 0:2 erzielte, war der Käse gegessen. Damit erfüllte der klassenhöhere Siebtligist gegen den Achtligist die Erwartungen und steht nun im Südwestpokal in der 1. Runde und trifft dort auf Bruchmühlbach. Die wirklich großen Nummern steigen erst später in den Wettbewerb ein.
Dienstag, 11. August 2020
09.08.2020
Testspiel (D)
TSV Ebersheim - SV Ober-Olm 0:5
Sportanlage am Kesseltal (Mainz)
50 Zuschauer
Das Gras ist braun, die Schattenplätze alle belegt. Es ist Hochsommer in Deutschland! Auch an diesem Sonntag ging es wieder zu einem Freundschaftsspiel ohne den ganz großen sportlichen Wert. Da ist es allerdings umso beachtlicher, wie sich bei tropischen Temperaturen immer wieder ganze Mannschaften in kleinen Dörfern und Stadtteilen zusammenfinden, um auch bei so einem Testkick alles zu geben. Heute gab es zwischendurch sogar eine Rudelbildung. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden.
Ober-Olm hatte im Duell zweier Mannschaften der selben Ligastufe klar die Nase vorn. Mit 5:0 fiel das Endergebnis noch gnädig aus. So wurde zum Beispiel ein Elfmeter extrem fahrlässig vergeben. Der Sportplatz liegt in einem Stadtteil von Mainz, der im Grunde schon außerhalb der Stadt liegt. Es ist der entlegenste Ortsteil der Landeshauptstadt, der daher auch als "Tor nach Rheinhessen" bezeichnet wird, denn hier beginnt diese wunderschöne Region.
Außer ein paar Stufen im Eingangsbereich und fünf Bänken auf dem Gegengeraden-Wall hat der Sportplatz am Kesseltal nichts weiter zu bieten. Highlight waren die Fußbälle, die am Eingang verschenkt wurden. Das hatte ich noch nie erlebt. Aber letztendlich lasse ich doch lieber die anderen spielen. Sollen die sich doch 90 Minuten lang in der Sonne quälen.
Testspiel (D)
TSV Ebersheim - SV Ober-Olm 0:5
Sportanlage am Kesseltal (Mainz)
50 Zuschauer
Das Gras ist braun, die Schattenplätze alle belegt. Es ist Hochsommer in Deutschland! Auch an diesem Sonntag ging es wieder zu einem Freundschaftsspiel ohne den ganz großen sportlichen Wert. Da ist es allerdings umso beachtlicher, wie sich bei tropischen Temperaturen immer wieder ganze Mannschaften in kleinen Dörfern und Stadtteilen zusammenfinden, um auch bei so einem Testkick alles zu geben. Heute gab es zwischendurch sogar eine Rudelbildung. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden.
Ober-Olm hatte im Duell zweier Mannschaften der selben Ligastufe klar die Nase vorn. Mit 5:0 fiel das Endergebnis noch gnädig aus. So wurde zum Beispiel ein Elfmeter extrem fahrlässig vergeben. Der Sportplatz liegt in einem Stadtteil von Mainz, der im Grunde schon außerhalb der Stadt liegt. Es ist der entlegenste Ortsteil der Landeshauptstadt, der daher auch als "Tor nach Rheinhessen" bezeichnet wird, denn hier beginnt diese wunderschöne Region.
Außer ein paar Stufen im Eingangsbereich und fünf Bänken auf dem Gegengeraden-Wall hat der Sportplatz am Kesseltal nichts weiter zu bieten. Highlight waren die Fußbälle, die am Eingang verschenkt wurden. Das hatte ich noch nie erlebt. Aber letztendlich lasse ich doch lieber die anderen spielen. Sollen die sich doch 90 Minuten lang in der Sonne quälen.
Sonntag, 2. August 2020
02.08.2020
Testspiel (D)
SV Guntersblum - Olympia Biebesheim 3:1
Sportanlage Alsheimer Straße (Guntersblum)
70 Zuschauer (20 Gäste)
Knapp fünf Monate - hinter mir liegt meine längste fußballlose Zeit seit 25 Jahren. Die Corona-Pandemie hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist noch längst nicht alles so wie früher, aber immerhin konnte der nächste Schritt in Richtung Normalität gegangen werden. Gefühlsmäßig ließ mich der Nachmittag allerdings ziemlich kalt. Dieser erste Sommer-Testkick war einfach zu unspektakulär. Ich erreichte den Sportplatz ohne Probleme mit dem Anpfiff und machte mich direkt mit dem Abpfiff wieder auf den recht kurzen Weg nach Hause.
Eintrittsgeld wurde nicht verlangt, dafür musste ich meine persönlichen Daten abgeben. Die Getränkebude hatte geöffnet, aber etwas zu essen gab es leider nicht. Die Tribüne wurde abgesperrt für die Ersatzspieler, aber ansonsten durfte man sich frei bewegen. Ich war allerdings der einzige Besucher, der sich auch mal auf die Gegengerade wagte. Es gibt abseits der Tribüne auf beiden Seiten zwei Stufen und dazu Naturrasen. Der Sportplatz ist also völlig in Ordnung für einen Neuntligisten, ohne einen jetzt vom Hocker zu reißen. Danke, abhaken und weiter gehts.
Auf dem Rasen legte Guntersblum los wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten stand es 2:0 und nach 33 Minuten hatte Luke Vollrath einen Hattrick erzielt. Danach war es das aber auch mit der Herrlichkeit und man ließ die Gäste aus Biebesheim kommen. Die erzielten noch das 1:3, aber in der 2. Halbzeit beließen auch sie es beim Auslaufen. Für den Anfang war das alles ganz okay, aber ab sofort darf es auch wieder ein bisschen mehr zur Sache gehen.
Testspiel (D)
SV Guntersblum - Olympia Biebesheim 3:1
Sportanlage Alsheimer Straße (Guntersblum)
70 Zuschauer (20 Gäste)
Knapp fünf Monate - hinter mir liegt meine längste fußballlose Zeit seit 25 Jahren. Die Corona-Pandemie hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist noch längst nicht alles so wie früher, aber immerhin konnte der nächste Schritt in Richtung Normalität gegangen werden. Gefühlsmäßig ließ mich der Nachmittag allerdings ziemlich kalt. Dieser erste Sommer-Testkick war einfach zu unspektakulär. Ich erreichte den Sportplatz ohne Probleme mit dem Anpfiff und machte mich direkt mit dem Abpfiff wieder auf den recht kurzen Weg nach Hause.
Eintrittsgeld wurde nicht verlangt, dafür musste ich meine persönlichen Daten abgeben. Die Getränkebude hatte geöffnet, aber etwas zu essen gab es leider nicht. Die Tribüne wurde abgesperrt für die Ersatzspieler, aber ansonsten durfte man sich frei bewegen. Ich war allerdings der einzige Besucher, der sich auch mal auf die Gegengerade wagte. Es gibt abseits der Tribüne auf beiden Seiten zwei Stufen und dazu Naturrasen. Der Sportplatz ist also völlig in Ordnung für einen Neuntligisten, ohne einen jetzt vom Hocker zu reißen. Danke, abhaken und weiter gehts.
Auf dem Rasen legte Guntersblum los wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten stand es 2:0 und nach 33 Minuten hatte Luke Vollrath einen Hattrick erzielt. Danach war es das aber auch mit der Herrlichkeit und man ließ die Gäste aus Biebesheim kommen. Die erzielten noch das 1:3, aber in der 2. Halbzeit beließen auch sie es beim Auslaufen. Für den Anfang war das alles ganz okay, aber ab sofort darf es auch wieder ein bisschen mehr zur Sache gehen.
Sonntag, 8. März 2020
08.03.2020
8. Liga (D)
1.SC Klarenthal - SV Frauenstein 3:2
Sportplatz Klarenthal (Wiesbaden)
70 Zuschauer (30 Gäste)
Das Spiel begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Großen Anteil daran hatte der Schiedsrichter, der erstmal eine Rede im Mittelkreis hielt. Auch danach war er 90 Minuten lang der Hauptdarsteller. Alleine drei Mal gab es indirekten Freistoß, weil jemand ein falsches Wort gesagt hatte. Einmal hat jemand zu seinem Mitspieler "Hallo" gerufen - Freistoß. Ein anderes Mal "Gerechtigkeit" - dafür gab es sogar die Gelbe Karte. Weil der verwarnte Spieler seinem fragenden Trainer dann zurief, wofür er verwarnt wurde, gab es zur Strafe Gelb-Rot. Tschüß.
Zum Glück hatte das Theater des Unparteiischen am Ende keinen großen Einfluss auf das Endergebnis. Denn die Blauen aus Klarenthal wurden häufiger benachteiligt, gewannen aber mit 3:2 in Unterzahl, weil die Roten aus Frauenstein kurz vor Schluss einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Klarenthal überholte Frauenstein somit in der Tabelle, aber es geht für beide um nichts mehr. Nach ganz oben bzw. unten sind es jeweils 20 Punkte. Man wird sich wohl auch in der nächsten Saison im Wiesbadener Westen treffen.
Der Sportplatz ist schon sehr langweilig, aber für mich sehr einladend und wichtig, denn ich konnte wieder einmal nach der Arbeit noch einen schnellen Ground um die Ecke mitnehmen, der mich fast zur Komplettierung führt. 15 von 16 Sportplätzen in der Kreisoberliga Wiesbaden, jetzt fehlt nur noch Nordenstadt.
8. Liga (D)
1.SC Klarenthal - SV Frauenstein 3:2
Sportplatz Klarenthal (Wiesbaden)
70 Zuschauer (30 Gäste)
Das Spiel begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Großen Anteil daran hatte der Schiedsrichter, der erstmal eine Rede im Mittelkreis hielt. Auch danach war er 90 Minuten lang der Hauptdarsteller. Alleine drei Mal gab es indirekten Freistoß, weil jemand ein falsches Wort gesagt hatte. Einmal hat jemand zu seinem Mitspieler "Hallo" gerufen - Freistoß. Ein anderes Mal "Gerechtigkeit" - dafür gab es sogar die Gelbe Karte. Weil der verwarnte Spieler seinem fragenden Trainer dann zurief, wofür er verwarnt wurde, gab es zur Strafe Gelb-Rot. Tschüß.
Zum Glück hatte das Theater des Unparteiischen am Ende keinen großen Einfluss auf das Endergebnis. Denn die Blauen aus Klarenthal wurden häufiger benachteiligt, gewannen aber mit 3:2 in Unterzahl, weil die Roten aus Frauenstein kurz vor Schluss einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Klarenthal überholte Frauenstein somit in der Tabelle, aber es geht für beide um nichts mehr. Nach ganz oben bzw. unten sind es jeweils 20 Punkte. Man wird sich wohl auch in der nächsten Saison im Wiesbadener Westen treffen.
Der Sportplatz ist schon sehr langweilig, aber für mich sehr einladend und wichtig, denn ich konnte wieder einmal nach der Arbeit noch einen schnellen Ground um die Ecke mitnehmen, der mich fast zur Komplettierung führt. 15 von 16 Sportplätzen in der Kreisoberliga Wiesbaden, jetzt fehlt nur noch Nordenstadt.
Samstag, 7. März 2020
07.03.2020
5. Liga (D)
SV Gonsenheim - TuS Koblenz 1:2
Waldsportanlage (Mainz)
300 Zuschauer (225 Gäste)
Heute hatte ich nach der Arbeit die Gelegenheit, noch schnell ein interessantes Spiel in der eigenen Stadt mitzunehmen. Die TuS aus Koblenz gastierte im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Die Koblenzer sind mittendrin im Aufstiegsrennen. Die aktuelle Tabelle täuscht etwas: Da der Tabellenzweite Kaiserslautern II und der Dritte Elversberg II nicht aufsteigen dürfen, belegt Koblenz als Vierter aktuell einen Platz, der schon zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Die Abstände nach oben und unten sind nicht groß, es ist also sehr spannend.
Es war ein recht ausgeglichenes Spiel mit ganz leichten Vorteilen für Koblenz und so war das Endergebnis von 1:2 auch völlig in Ordnung. Die Fans zogen ihr Ding durch und sorgten für gute Stimmung auf der Anlage und für irritierte Blicke der Besucher des Wildparks direkt neben dem Sportplatz. Innerhalb der Anlage hatte fast jeder Besucher Fanartikel der TuS dabei. Ich musste lange suchen, bis ich mal jemanden entdeckte, der hier ein echter Heimzuschauer war. Auf der anderen Seite sonnten sich sieben SVG-Fans mit ihren vier Fahnen, aber sonst war nicht viel.
Geschätzt waren 225 der 300 Zuschauer für Koblenz. Die Zahl der Gäste ist okay, aber die der Gonsenheimer miserabel. Mainz 05 spielte nicht zeitgleich. Anfang März 2012 hatte ich hier ein Spiel gegen Homburg vor 700 Leuten gesehen. Gleiche Jahreszeit, ähnliche Tabellensituation. Der Verfall des Amateurfußballs geht erschreckend schnell. Polizisten suchte man auch vergeblich. Als Ordnungshüter spielte sich dafür der Schiedsrichter auf, der Protest-Plakate gegen den DFB als Anlass zur Unterbrechung nahm. Weiter ging es erst, als der Stadionsprecher gefunden wurde und er eine Ansage machen konnte.
5. Liga (D)
SV Gonsenheim - TuS Koblenz 1:2
Waldsportanlage (Mainz)
300 Zuschauer (225 Gäste)
Heute hatte ich nach der Arbeit die Gelegenheit, noch schnell ein interessantes Spiel in der eigenen Stadt mitzunehmen. Die TuS aus Koblenz gastierte im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Die Koblenzer sind mittendrin im Aufstiegsrennen. Die aktuelle Tabelle täuscht etwas: Da der Tabellenzweite Kaiserslautern II und der Dritte Elversberg II nicht aufsteigen dürfen, belegt Koblenz als Vierter aktuell einen Platz, der schon zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Die Abstände nach oben und unten sind nicht groß, es ist also sehr spannend.
Es war ein recht ausgeglichenes Spiel mit ganz leichten Vorteilen für Koblenz und so war das Endergebnis von 1:2 auch völlig in Ordnung. Die Fans zogen ihr Ding durch und sorgten für gute Stimmung auf der Anlage und für irritierte Blicke der Besucher des Wildparks direkt neben dem Sportplatz. Innerhalb der Anlage hatte fast jeder Besucher Fanartikel der TuS dabei. Ich musste lange suchen, bis ich mal jemanden entdeckte, der hier ein echter Heimzuschauer war. Auf der anderen Seite sonnten sich sieben SVG-Fans mit ihren vier Fahnen, aber sonst war nicht viel.
Geschätzt waren 225 der 300 Zuschauer für Koblenz. Die Zahl der Gäste ist okay, aber die der Gonsenheimer miserabel. Mainz 05 spielte nicht zeitgleich. Anfang März 2012 hatte ich hier ein Spiel gegen Homburg vor 700 Leuten gesehen. Gleiche Jahreszeit, ähnliche Tabellensituation. Der Verfall des Amateurfußballs geht erschreckend schnell. Polizisten suchte man auch vergeblich. Als Ordnungshüter spielte sich dafür der Schiedsrichter auf, der Protest-Plakate gegen den DFB als Anlass zur Unterbrechung nahm. Weiter ging es erst, als der Stadionsprecher gefunden wurde und er eine Ansage machen konnte.
Sonntag, 1. März 2020
01.03.2020
7. Liga (D)
Türk Gücü Rüsselsheim - SV Nauheim 4:1
Sportanlage Reinhard-Strecker-Straße (Rüsselsheim)
60 Zuschauer (10 Gäste)
Nach langen drei Monaten beendete ich meine Winterpause. Die Zeiten, in denen ich am Spielfeldrand friere, sollen vorbei sein. Es gibt keinen Grund, sich für ein Hobby zu quälen und sich im Januar oder Februar an irgendeine Bande zu stellen. Mit dem heutigen Tag zeigte der Kalender einen Frühlingsmonat an, darum ging es wieder raus an die frische Luft mit dem Wissen, dass es jetzt von Woche zu Woche ein bisschen schöner werden müsste. Heute war das Wetter noch nicht so ganz stabil. Zahlreiche Spielabsagen hagelten herein und so musste ich mehrfach meinen Plan ändern.
Schließlich ging es auf einen Kunstrasenplatz. Das ist im März immer eine Bank. Der Platz sah jedoch in Wirklichkeit ganz anders aus als im Internet. In Rüsselsheim ist an der Reinhard-Strecker-Straße in den letzten Jahren ordentlich gebaut worden. Eine neue Sporthalle und ein neuer Kunstrasenplatz sind entstanden. Viel zu sehen gibt es für Nostalgiker daher nicht. Es gibt zwei Stufen, die hier völlig ausreichen. Kein Grund, nochmal vorbeizuschauen. Gastgeber ist Türk Gücü Rüsselsheim, der im Abstiegskampf der Gruppenliga Darmstadt steckt.
Der heutige Gegner aus Nauheim war punktgleich auch unten drin in der Tabelle. Mit dem heutigen Tag vergrößerten sich die Abstiegssorgen der Nauheimer noch einmal, denn es gab ein deutliches 4:1 für Türk Gücü. Das war schon verdient, fiel aber um etwa einen Treffer zu hoch aus. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund muss Nauheim die letzten zehn von 13 Spielen auch auswärts bestreiten. Das wird schwer mit dem Klassenverbleib.
7. Liga (D)
Türk Gücü Rüsselsheim - SV Nauheim 4:1
Sportanlage Reinhard-Strecker-Straße (Rüsselsheim)
60 Zuschauer (10 Gäste)
Nach langen drei Monaten beendete ich meine Winterpause. Die Zeiten, in denen ich am Spielfeldrand friere, sollen vorbei sein. Es gibt keinen Grund, sich für ein Hobby zu quälen und sich im Januar oder Februar an irgendeine Bande zu stellen. Mit dem heutigen Tag zeigte der Kalender einen Frühlingsmonat an, darum ging es wieder raus an die frische Luft mit dem Wissen, dass es jetzt von Woche zu Woche ein bisschen schöner werden müsste. Heute war das Wetter noch nicht so ganz stabil. Zahlreiche Spielabsagen hagelten herein und so musste ich mehrfach meinen Plan ändern.
Schließlich ging es auf einen Kunstrasenplatz. Das ist im März immer eine Bank. Der Platz sah jedoch in Wirklichkeit ganz anders aus als im Internet. In Rüsselsheim ist an der Reinhard-Strecker-Straße in den letzten Jahren ordentlich gebaut worden. Eine neue Sporthalle und ein neuer Kunstrasenplatz sind entstanden. Viel zu sehen gibt es für Nostalgiker daher nicht. Es gibt zwei Stufen, die hier völlig ausreichen. Kein Grund, nochmal vorbeizuschauen. Gastgeber ist Türk Gücü Rüsselsheim, der im Abstiegskampf der Gruppenliga Darmstadt steckt.
Der heutige Gegner aus Nauheim war punktgleich auch unten drin in der Tabelle. Mit dem heutigen Tag vergrößerten sich die Abstiegssorgen der Nauheimer noch einmal, denn es gab ein deutliches 4:1 für Türk Gücü. Das war schon verdient, fiel aber um etwa einen Treffer zu hoch aus. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund muss Nauheim die letzten zehn von 13 Spielen auch auswärts bestreiten. Das wird schwer mit dem Klassenverbleib.
Sonntag, 1. Dezember 2019
01.12.1019
8. Liga (D)
SV Frauenstein - SC Meso-Nassau Wiesbaden 2:4
Sportplatz Bodenwaage (Wiesbaden)
50 Zuschauer (10 Gäste)
Durch einen pünktlichen Abpfiff bei den Freien Turnern hatte ich keine Probleme, rechtzeitig in Frauenstein anzukommen. Dort zog es mich auch direkt wieder ins Vereinsheim, das hier sehr schön weihnachtlich dekoriert war. Auf jedem Tisch lagen zudem drei Vereinszeitungen und ich konnte mich ein wenig auf die Partie einstimmen. Frauenstein hatte zuletzt zwölf Gegentore gefangen, weil sie ein 59-jähriges Vereinsoriginal ins Tor stellen mussten. Dieses Original lief dann auch gleich durchs Haus und kam mir direkt bekannt vor. So langsam kenne ich die Liga.
Hier in Frauenstein steckt jedenfalls Herz und Leidenschaft im Verein und es waren ein paar mehr Zuschauer vor Ort, auch wenn sich die meisten rund um das windgeschützte Vereinsheim kauerten und sich nur wenige Menschen auf die offenen Stehtraversen trauten. Ich quälte mich wieder eine Halbzeit lang im Wind, las in der Pause im Haus ein paar Zeilen in meinem Buch und stellte mich im zweiten Durchgang auch an die Wand des Vereinsheims. Auf dem Kunstrasen gab es wie schon am Vormittag wieder ein 4:2 zu sehen. Diesmal allerdings unter ganz anderen Bedingungen.
Frauenstein hatte mit 2:0 geführt und das ging auch in Ordnung so. Danach gab man das Spiel allerdings völlig unnötig aus der Hand und leistete sich plötzlich einen Fehler nach dem anderen. Meso-Nassau drehte das Spiel komplett um, sodass es am Ende 2:4 hieß. Ich hatte zwar heute zwölf Tore gesehen, war aber trotzdem froh, als es endlich vorbei war. Aber es waren heute zwei ganz wichtige Schritte auf dem Weg zur Komplettierung der Kreisoberliga Wiesbaden. Nummer 13 und 14 von 16. Noch zwei Sportplätze!
8. Liga (D)
SV Frauenstein - SC Meso-Nassau Wiesbaden 2:4
Sportplatz Bodenwaage (Wiesbaden)
50 Zuschauer (10 Gäste)
Durch einen pünktlichen Abpfiff bei den Freien Turnern hatte ich keine Probleme, rechtzeitig in Frauenstein anzukommen. Dort zog es mich auch direkt wieder ins Vereinsheim, das hier sehr schön weihnachtlich dekoriert war. Auf jedem Tisch lagen zudem drei Vereinszeitungen und ich konnte mich ein wenig auf die Partie einstimmen. Frauenstein hatte zuletzt zwölf Gegentore gefangen, weil sie ein 59-jähriges Vereinsoriginal ins Tor stellen mussten. Dieses Original lief dann auch gleich durchs Haus und kam mir direkt bekannt vor. So langsam kenne ich die Liga.
Hier in Frauenstein steckt jedenfalls Herz und Leidenschaft im Verein und es waren ein paar mehr Zuschauer vor Ort, auch wenn sich die meisten rund um das windgeschützte Vereinsheim kauerten und sich nur wenige Menschen auf die offenen Stehtraversen trauten. Ich quälte mich wieder eine Halbzeit lang im Wind, las in der Pause im Haus ein paar Zeilen in meinem Buch und stellte mich im zweiten Durchgang auch an die Wand des Vereinsheims. Auf dem Kunstrasen gab es wie schon am Vormittag wieder ein 4:2 zu sehen. Diesmal allerdings unter ganz anderen Bedingungen.
Frauenstein hatte mit 2:0 geführt und das ging auch in Ordnung so. Danach gab man das Spiel allerdings völlig unnötig aus der Hand und leistete sich plötzlich einen Fehler nach dem anderen. Meso-Nassau drehte das Spiel komplett um, sodass es am Ende 2:4 hieß. Ich hatte zwar heute zwölf Tore gesehen, war aber trotzdem froh, als es endlich vorbei war. Aber es waren heute zwei ganz wichtige Schritte auf dem Weg zur Komplettierung der Kreisoberliga Wiesbaden. Nummer 13 und 14 von 16. Noch zwei Sportplätze!
01.12.2019
8. Liga (D)
Freie Turner Wiesbaden - 1.SC Kohlheck 4:2
Sportplatz Lahnstraße (Wiesbaden)
30 Zuschauer (5 Gäste)
Die Freien Turner Wiesbaden tragen grundsätzlich alle ihre Heimspiele sonntags um 11 Uhr aus. Als Fan dieses Vereins würde ich mich grün und blau ärgern bei dieser Anstoßzeit. Aber für alle Groundhopper ist das natürlich eine Einladung zu einem Doppler. Etwas verwundert war ich, dass an diesem eiskalten Sonntagmorgen die Linienbusse schon voller Menschen waren. Bei diesen extrem niedrigen Temperaturen geht man doch um diese Uhrzeit nur vor die Tür, wenn man irgendein Problem hat. Mein Problem hieß Fußball und das heute 2x 90 Minuten lang.
Aus der kleinen Sportanlage hat man das beste rausgeholt: Ein kleiner Weg auf dem Wall, um das Spiel aus erhöhter Position zu verfolgen und ein paar Bänke auf der anderen Seite, um sich in der Pause gemütlich hinzusetzen. Das Vereinsheim dagegen wirkte etwas lieblos. Alle Pokale, die der Verein wohl jemals geholt hat, drängen sich in einer Vitrine, ansonsten sah der Raum eher aus wie eine Schulmensa. Zum Glück allerdings konnte man von dort das Geschehen auf dem Rasen einigermaßen verfolgen und so gönnte ich mir die 2. Halbzeit im Warmen.
Nach 2:1-Halbzeitführung für die FT kam Kohlheck zum Ausgleich, doch handelte sich dann noch drei Rote Karten und zwei Gegentore ein und beendete das Spiel mit sieben Feldspielern und einer 2:4-Niederlage. Die letzten beiden Platzverweise waren kurios: Spieler meckert, sieht Gelb. Spieler meckert weiter, sieht Gelb-Rot. Wenige Minuten später: Spieler schlägt den Ball weg, sieht Gelb. Spieler meckert darüber, sieht Gelb-Rot. Am Ende gab es noch ein paar Drohungen an den Schiedsrichter, aber es lässt sich nicht leugnen, dass diese Situation erst durch eigene Blödheit entstanden ist.
8. Liga (D)
Freie Turner Wiesbaden - 1.SC Kohlheck 4:2
Sportplatz Lahnstraße (Wiesbaden)
30 Zuschauer (5 Gäste)
Die Freien Turner Wiesbaden tragen grundsätzlich alle ihre Heimspiele sonntags um 11 Uhr aus. Als Fan dieses Vereins würde ich mich grün und blau ärgern bei dieser Anstoßzeit. Aber für alle Groundhopper ist das natürlich eine Einladung zu einem Doppler. Etwas verwundert war ich, dass an diesem eiskalten Sonntagmorgen die Linienbusse schon voller Menschen waren. Bei diesen extrem niedrigen Temperaturen geht man doch um diese Uhrzeit nur vor die Tür, wenn man irgendein Problem hat. Mein Problem hieß Fußball und das heute 2x 90 Minuten lang.
Aus der kleinen Sportanlage hat man das beste rausgeholt: Ein kleiner Weg auf dem Wall, um das Spiel aus erhöhter Position zu verfolgen und ein paar Bänke auf der anderen Seite, um sich in der Pause gemütlich hinzusetzen. Das Vereinsheim dagegen wirkte etwas lieblos. Alle Pokale, die der Verein wohl jemals geholt hat, drängen sich in einer Vitrine, ansonsten sah der Raum eher aus wie eine Schulmensa. Zum Glück allerdings konnte man von dort das Geschehen auf dem Rasen einigermaßen verfolgen und so gönnte ich mir die 2. Halbzeit im Warmen.
Nach 2:1-Halbzeitführung für die FT kam Kohlheck zum Ausgleich, doch handelte sich dann noch drei Rote Karten und zwei Gegentore ein und beendete das Spiel mit sieben Feldspielern und einer 2:4-Niederlage. Die letzten beiden Platzverweise waren kurios: Spieler meckert, sieht Gelb. Spieler meckert weiter, sieht Gelb-Rot. Wenige Minuten später: Spieler schlägt den Ball weg, sieht Gelb. Spieler meckert darüber, sieht Gelb-Rot. Am Ende gab es noch ein paar Drohungen an den Schiedsrichter, aber es lässt sich nicht leugnen, dass diese Situation erst durch eigene Blödheit entstanden ist.
Samstag, 30. November 2019
30.11.2019
7. Liga (D)
SV Pars Neu-Isenburg - Türk Gücü Hanau 3:2
Sportplatz Heideweg (Neu-Isenburg)
30 Zuschauer (20 Gäste)
Das KSV-Auswärtsspiel in Bad Vilbel fiel an diesem Wochenende wegen des schlechten Wetters aus, also kamen für mich nur Kunstrasenplätze infrage, wo ganz sicher gespielt werden würde. Ich entschied mich für eine Fahrt in den Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim unmittelbar neben dem Frankfurter Flughafen. Dort gibt es außer dem Zepellin-Museum kaum Highlights, aber der SV Pars ist auf dem Weg, sich einen Namen in dem Ortsteil zu machen. Die Geschichte hinter dem Verein ist nämlich durchaus beeindruckend.
Erst zur Saison 2014/15 wurde der Verein gegründet und ging ganz unten in der C-Klasse an den Start. Eigentlich sollte der Verein SV Iran heißen, doch unter dem Namen gelang es nicht, ein Bankkonto zu eröffnen. Also versuchte man es mit SV Pars für das Perserreich. Daraufhin folgte ein kometenhafter Aufstieg bis in die Gruppenliga Frankfurt Ost und auch hier ist man nun Tabellenführer und klopft an die Tür zur Verbandsliga. Die Geschichte lässt sich vergleichen mit dem japanischen Verein FC Basara aus Mainz, der einen ähnlichen Höhenflug hinter sich hat.
Heute kam Türk Gücü Hanau nach Zepellinheim und hatte Pars nahe am Punktverlust. Wie ein souveräner Spitzenreiter trat Pars nämlich nicht unbedingt auf. Auch das ganze Drumherum war noch ausbaufähig. Ein kulinarisches Angebot suchte man ebenso vergeblich wie einen Kassierer. Zuschauer waren es etwa zehn auf Seiten der Gastgeber. Scheinbar spielt man mehr für sich selbst und kann es sich leisten, überhaupt kein Geld einzunehmen. Dafür reicht die kleine Sportanlage auch absolut aus. Anders sähe es aus, wenn die Serie der Aufstiege weiter anhält.
7. Liga (D)
SV Pars Neu-Isenburg - Türk Gücü Hanau 3:2
Sportplatz Heideweg (Neu-Isenburg)
30 Zuschauer (20 Gäste)
Das KSV-Auswärtsspiel in Bad Vilbel fiel an diesem Wochenende wegen des schlechten Wetters aus, also kamen für mich nur Kunstrasenplätze infrage, wo ganz sicher gespielt werden würde. Ich entschied mich für eine Fahrt in den Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim unmittelbar neben dem Frankfurter Flughafen. Dort gibt es außer dem Zepellin-Museum kaum Highlights, aber der SV Pars ist auf dem Weg, sich einen Namen in dem Ortsteil zu machen. Die Geschichte hinter dem Verein ist nämlich durchaus beeindruckend.
Erst zur Saison 2014/15 wurde der Verein gegründet und ging ganz unten in der C-Klasse an den Start. Eigentlich sollte der Verein SV Iran heißen, doch unter dem Namen gelang es nicht, ein Bankkonto zu eröffnen. Also versuchte man es mit SV Pars für das Perserreich. Daraufhin folgte ein kometenhafter Aufstieg bis in die Gruppenliga Frankfurt Ost und auch hier ist man nun Tabellenführer und klopft an die Tür zur Verbandsliga. Die Geschichte lässt sich vergleichen mit dem japanischen Verein FC Basara aus Mainz, der einen ähnlichen Höhenflug hinter sich hat.
Heute kam Türk Gücü Hanau nach Zepellinheim und hatte Pars nahe am Punktverlust. Wie ein souveräner Spitzenreiter trat Pars nämlich nicht unbedingt auf. Auch das ganze Drumherum war noch ausbaufähig. Ein kulinarisches Angebot suchte man ebenso vergeblich wie einen Kassierer. Zuschauer waren es etwa zehn auf Seiten der Gastgeber. Scheinbar spielt man mehr für sich selbst und kann es sich leisten, überhaupt kein Geld einzunehmen. Dafür reicht die kleine Sportanlage auch absolut aus. Anders sähe es aus, wenn die Serie der Aufstiege weiter anhält.
Sonntag, 10. November 2019
10.11.2019
8. Liga (D)
TuS Dotzheim - 1.SC Kohlheck 0:1
BZA Dotzheim (Wiesbaden)
40 Zuschauer (5 Gäste)
Nach dem Abpfiff in Freudenberg ging es zu Fuß in den Nachbarstadtteil Dotzheim, wo eine halbe Stunde später das Duell zwischen Dotzheim und Kohlheck angepfiffen wurde. Kohlheck ist wiederum ein Nachbarstadtteil von Dotzheim, sodass man hier von einem echten Derby sprechen kann. Da war die Zuschauerzahl und insbesondere die niederige Anzahl der Gästefans schon eine echte Enttäuschung. Die Anlagen beider Vereine sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Das Wetter war bitter, aber das hatte die Zuschauer am Mittag in Freudenberg ja auch nicht abgehalten.
Der Sportplatz schafft es bezüglich seiner Attraktivität ins solide Mittelfeld der Liga. Die Stufen auf der Gegengerade sind schon ganz nett. Aus dem Klubhaus könnte man aber noch deutlich mehr rausholen. Überall Stühle und Tische aus den Siebzigern, aber ansonsten gab es dort nichts zu entdecken. TuS Dotzheim steht in der Tabelle auf dem vorletzten Platz. Dahinter rangiert auf dem einzigen Abstiegsplatz allerdings noch Karadeniz Wiesbaden, die in der Tabelle mit einer Punktzahl von -1 und einem Torverhältnis von 13:115 aufgeführt sind.
Damit scheint der Klassenerhalt von Dotzheim mit 10 Punkten fast schon sicher. Dennoch hätte man heute gegen Kohlheck sicher gerne was mitgenommen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber nur die Gäste trafen einmal mit einem beherzten Weitschuss ins Netz. Für mich heißt es in der Kreisoberliga Wiesbaden jetzt: 12 von 16! Noch vier Kunstrasenplätze bis zur Komplettierung.
8. Liga (D)
TuS Dotzheim - 1.SC Kohlheck 0:1
BZA Dotzheim (Wiesbaden)
40 Zuschauer (5 Gäste)
Nach dem Abpfiff in Freudenberg ging es zu Fuß in den Nachbarstadtteil Dotzheim, wo eine halbe Stunde später das Duell zwischen Dotzheim und Kohlheck angepfiffen wurde. Kohlheck ist wiederum ein Nachbarstadtteil von Dotzheim, sodass man hier von einem echten Derby sprechen kann. Da war die Zuschauerzahl und insbesondere die niederige Anzahl der Gästefans schon eine echte Enttäuschung. Die Anlagen beider Vereine sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Das Wetter war bitter, aber das hatte die Zuschauer am Mittag in Freudenberg ja auch nicht abgehalten.
Der Sportplatz schafft es bezüglich seiner Attraktivität ins solide Mittelfeld der Liga. Die Stufen auf der Gegengerade sind schon ganz nett. Aus dem Klubhaus könnte man aber noch deutlich mehr rausholen. Überall Stühle und Tische aus den Siebzigern, aber ansonsten gab es dort nichts zu entdecken. TuS Dotzheim steht in der Tabelle auf dem vorletzten Platz. Dahinter rangiert auf dem einzigen Abstiegsplatz allerdings noch Karadeniz Wiesbaden, die in der Tabelle mit einer Punktzahl von -1 und einem Torverhältnis von 13:115 aufgeführt sind.
Damit scheint der Klassenerhalt von Dotzheim mit 10 Punkten fast schon sicher. Dennoch hätte man heute gegen Kohlheck sicher gerne was mitgenommen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber nur die Gäste trafen einmal mit einem beherzten Weitschuss ins Netz. Für mich heißt es in der Kreisoberliga Wiesbaden jetzt: 12 von 16! Noch vier Kunstrasenplätze bis zur Komplettierung.
10.11.2019
10. Liga (D)
FC Freudenberg II - Schierstein 08 II 1:1
BZA Dotzheim "Niederfeld" (Wiesbaden)
50 Zuschauer (20 Gäste)
Es war ein ungemütlicher November-Tag, wie er im Buch steht. Die Außentemperaturen kamen dem Gefrierpunkt bedenklich nah. Dass der Himmel auch andere Farben als Grau haben kann, schien heute beinahe unvorstellbar. Dennoch blieb mir kaum etwas anderes übrig als meinen Tag mit einem Doppler zu füllen. Zu verlockend waren diese zwei Spiele, die im Wiesbadener Westen in umittelbarer Nähe und zeitlich perfekt abgestimmt angepfiffen wurden. Um 12:30 Uhr ging es los mit der Zehntligapartie zwischen den Reserven von Freudenberg und Schierstein.
Die Resonanz mit etwa 50 Besuchern war schon ganz gut, auch wenn es sich mit Ausnahme von mir wohl ausschließlich um Familienangehörige handelte. Aber auch als naher Verwandter muss man sich erstmal überwinden, bei solch frostigen Temperaturen auf den Sportplatz zu gehen. Auf zwei Stufen kann man sich hier einen langweiligen Kunstrasenplatz ansehen. Das Geschehen auf dem Kunstgrün war aber recht unterhaltsam. Freudenberg ging mit 1:0 in Führung. Danach folgten insgesamt vier Pfosten- oder Lattentreffer auf beiden Seiten.
Kurz vor der Pause verletzte sich ein Spieler der Gastgeber schwer. Die überall geäußerte Ferndiagnose lautete Kreuzbandriss. Dadurch verlängerte sich die Halbzeitpause auf 20 Minuten, bis der Krankenwagen eintraf und die Sanitäter den Verletzten dann aber doch nicht mitnahmen, da es ja nichts dramatisch akutes war. Nach dem Seitenwechsel traf Schierstein zum Ausgleich und Freudenberg verschoss einen Elfmeter. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
10. Liga (D)
FC Freudenberg II - Schierstein 08 II 1:1
BZA Dotzheim "Niederfeld" (Wiesbaden)
50 Zuschauer (20 Gäste)
Es war ein ungemütlicher November-Tag, wie er im Buch steht. Die Außentemperaturen kamen dem Gefrierpunkt bedenklich nah. Dass der Himmel auch andere Farben als Grau haben kann, schien heute beinahe unvorstellbar. Dennoch blieb mir kaum etwas anderes übrig als meinen Tag mit einem Doppler zu füllen. Zu verlockend waren diese zwei Spiele, die im Wiesbadener Westen in umittelbarer Nähe und zeitlich perfekt abgestimmt angepfiffen wurden. Um 12:30 Uhr ging es los mit der Zehntligapartie zwischen den Reserven von Freudenberg und Schierstein.
Die Resonanz mit etwa 50 Besuchern war schon ganz gut, auch wenn es sich mit Ausnahme von mir wohl ausschließlich um Familienangehörige handelte. Aber auch als naher Verwandter muss man sich erstmal überwinden, bei solch frostigen Temperaturen auf den Sportplatz zu gehen. Auf zwei Stufen kann man sich hier einen langweiligen Kunstrasenplatz ansehen. Das Geschehen auf dem Kunstgrün war aber recht unterhaltsam. Freudenberg ging mit 1:0 in Führung. Danach folgten insgesamt vier Pfosten- oder Lattentreffer auf beiden Seiten.
Kurz vor der Pause verletzte sich ein Spieler der Gastgeber schwer. Die überall geäußerte Ferndiagnose lautete Kreuzbandriss. Dadurch verlängerte sich die Halbzeitpause auf 20 Minuten, bis der Krankenwagen eintraf und die Sanitäter den Verletzten dann aber doch nicht mitnahmen, da es ja nichts dramatisch akutes war. Nach dem Seitenwechsel traf Schierstein zum Ausgleich und Freudenberg verschoss einen Elfmeter. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Samstag, 9. November 2019
09.11.2019
5. Liga (D)
SV Neuhof - Hessen Kassel 1:4
Glückauf-Stadion (Neuhof)
400 Zuschauer (250 Gäste)
Da geht man mal einen Monat lang nicht zum Fußball und schon ändert sich alles. Trainer weg - Spielfreude da. Nach den indiskutablen Auftritten Anfang Oktober und dem Rauswurf von Dietmar Hirsch hat der KSV danach alle seine Gegner abgeschossen und stand auch hinten plötzlich bombensicher. Heute ging es nach Neuhof, zu einem Aufsteiger aus Osthessen. Der SVN spielt im Glückauf-Stadion, zur Begrüßung wird das Steigerlied gespielt. Ansonsten ist das hier ein ganz solider Oberliga-Sportplatz mit ein paar Stufen, echtem Rasen und guter Bratwurst.
Von den 400 Zuschauern kamen 250 aus Kassel, vielleicht sogar ein paar mehr. Man sah wirklich überall nur Rot-Weiß. Da fragt man sich schon, warum in einer 10.000 Einwohner-Stadt nicht ein paar mehr Menschen zu diesem Spiel mobilisiert werden können. Was ist denn sonst hier los? Gar nichts, glaube ich. Der Gästeblock jedenfalls sprühte vor Lust auf dieses Spiel. Aus irgendeinem Grund wurde erst um 16 Uhr angepfiffen. Dadurch hatte man eine Halbzeit im Hellen und eine bei Dunkelheit, sodass am Ende auch eine schöne Flutlicht-Atmosphäre aufkam.
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten sorgte ein Foulelfmeter von Schmeer kurz vor der Pause dafür, dass der Knoten platzen konnte und am Ende ein 1:4-Auswärtserfolg stand. Das war jetzt der vierte Sieg in Folge bei einem Torverhältnis von 17:3. Nur noch vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Immer weiter so, dann wird das noch was!
5. Liga (D)
SV Neuhof - Hessen Kassel 1:4
Glückauf-Stadion (Neuhof)
400 Zuschauer (250 Gäste)
Da geht man mal einen Monat lang nicht zum Fußball und schon ändert sich alles. Trainer weg - Spielfreude da. Nach den indiskutablen Auftritten Anfang Oktober und dem Rauswurf von Dietmar Hirsch hat der KSV danach alle seine Gegner abgeschossen und stand auch hinten plötzlich bombensicher. Heute ging es nach Neuhof, zu einem Aufsteiger aus Osthessen. Der SVN spielt im Glückauf-Stadion, zur Begrüßung wird das Steigerlied gespielt. Ansonsten ist das hier ein ganz solider Oberliga-Sportplatz mit ein paar Stufen, echtem Rasen und guter Bratwurst.
Von den 400 Zuschauern kamen 250 aus Kassel, vielleicht sogar ein paar mehr. Man sah wirklich überall nur Rot-Weiß. Da fragt man sich schon, warum in einer 10.000 Einwohner-Stadt nicht ein paar mehr Menschen zu diesem Spiel mobilisiert werden können. Was ist denn sonst hier los? Gar nichts, glaube ich. Der Gästeblock jedenfalls sprühte vor Lust auf dieses Spiel. Aus irgendeinem Grund wurde erst um 16 Uhr angepfiffen. Dadurch hatte man eine Halbzeit im Hellen und eine bei Dunkelheit, sodass am Ende auch eine schöne Flutlicht-Atmosphäre aufkam.
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten sorgte ein Foulelfmeter von Schmeer kurz vor der Pause dafür, dass der Knoten platzen konnte und am Ende ein 1:4-Auswärtserfolg stand. Das war jetzt der vierte Sieg in Folge bei einem Torverhältnis von 17:3. Nur noch vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Immer weiter so, dann wird das noch was!
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