09.08.2020
Testspiel (D)
TSV Ebersheim - SV Ober-Olm 0:5
Sportanlage am Kesseltal (Mainz)
50 Zuschauer
Das Gras ist braun, die Schattenplätze alle belegt. Es ist Hochsommer in Deutschland! Auch an diesem Sonntag ging es wieder zu einem Freundschaftsspiel ohne den ganz großen sportlichen Wert. Da ist es allerdings umso beachtlicher, wie sich bei tropischen Temperaturen immer wieder ganze Mannschaften in kleinen Dörfern und Stadtteilen zusammenfinden, um auch bei so einem Testkick alles zu geben. Heute gab es zwischendurch sogar eine Rudelbildung. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden.
Ober-Olm hatte im Duell zweier Mannschaften der selben Ligastufe klar die Nase vorn. Mit 5:0 fiel das Endergebnis noch gnädig aus. So wurde zum Beispiel ein Elfmeter extrem fahrlässig vergeben. Der Sportplatz liegt in einem Stadtteil von Mainz, der im Grunde schon außerhalb der Stadt liegt. Es ist der entlegenste Ortsteil der Landeshauptstadt, der daher auch als "Tor nach Rheinhessen" bezeichnet wird, denn hier beginnt diese wunderschöne Region.
Außer ein paar Stufen im Eingangsbereich und fünf Bänken auf dem Gegengeraden-Wall hat der Sportplatz am Kesseltal nichts weiter zu bieten. Highlight waren die Fußbälle, die am Eingang verschenkt wurden. Das hatte ich noch nie erlebt. Aber letztendlich lasse ich doch lieber die anderen spielen. Sollen die sich doch 90 Minuten lang in der Sonne quälen.
Dienstag, 11. August 2020
Sonntag, 2. August 2020
02.08.2020
Testspiel (D)
SV Guntersblum - Olympia Biebesheim 3:1
Sportanlage Alsheimer Straße (Guntersblum)
70 Zuschauer (20 Gäste)
Knapp fünf Monate - hinter mir liegt meine längste fußballlose Zeit seit 25 Jahren. Die Corona-Pandemie hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist noch längst nicht alles so wie früher, aber immerhin konnte der nächste Schritt in Richtung Normalität gegangen werden. Gefühlsmäßig ließ mich der Nachmittag allerdings ziemlich kalt. Dieser erste Sommer-Testkick war einfach zu unspektakulär. Ich erreichte den Sportplatz ohne Probleme mit dem Anpfiff und machte mich direkt mit dem Abpfiff wieder auf den recht kurzen Weg nach Hause.
Eintrittsgeld wurde nicht verlangt, dafür musste ich meine persönlichen Daten abgeben. Die Getränkebude hatte geöffnet, aber etwas zu essen gab es leider nicht. Die Tribüne wurde abgesperrt für die Ersatzspieler, aber ansonsten durfte man sich frei bewegen. Ich war allerdings der einzige Besucher, der sich auch mal auf die Gegengerade wagte. Es gibt abseits der Tribüne auf beiden Seiten zwei Stufen und dazu Naturrasen. Der Sportplatz ist also völlig in Ordnung für einen Neuntligisten, ohne einen jetzt vom Hocker zu reißen. Danke, abhaken und weiter gehts.
Auf dem Rasen legte Guntersblum los wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten stand es 2:0 und nach 33 Minuten hatte Luke Vollrath einen Hattrick erzielt. Danach war es das aber auch mit der Herrlichkeit und man ließ die Gäste aus Biebesheim kommen. Die erzielten noch das 1:3, aber in der 2. Halbzeit beließen auch sie es beim Auslaufen. Für den Anfang war das alles ganz okay, aber ab sofort darf es auch wieder ein bisschen mehr zur Sache gehen.
Testspiel (D)
SV Guntersblum - Olympia Biebesheim 3:1
Sportanlage Alsheimer Straße (Guntersblum)
70 Zuschauer (20 Gäste)
Knapp fünf Monate - hinter mir liegt meine längste fußballlose Zeit seit 25 Jahren. Die Corona-Pandemie hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist noch längst nicht alles so wie früher, aber immerhin konnte der nächste Schritt in Richtung Normalität gegangen werden. Gefühlsmäßig ließ mich der Nachmittag allerdings ziemlich kalt. Dieser erste Sommer-Testkick war einfach zu unspektakulär. Ich erreichte den Sportplatz ohne Probleme mit dem Anpfiff und machte mich direkt mit dem Abpfiff wieder auf den recht kurzen Weg nach Hause.
Eintrittsgeld wurde nicht verlangt, dafür musste ich meine persönlichen Daten abgeben. Die Getränkebude hatte geöffnet, aber etwas zu essen gab es leider nicht. Die Tribüne wurde abgesperrt für die Ersatzspieler, aber ansonsten durfte man sich frei bewegen. Ich war allerdings der einzige Besucher, der sich auch mal auf die Gegengerade wagte. Es gibt abseits der Tribüne auf beiden Seiten zwei Stufen und dazu Naturrasen. Der Sportplatz ist also völlig in Ordnung für einen Neuntligisten, ohne einen jetzt vom Hocker zu reißen. Danke, abhaken und weiter gehts.
Auf dem Rasen legte Guntersblum los wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten stand es 2:0 und nach 33 Minuten hatte Luke Vollrath einen Hattrick erzielt. Danach war es das aber auch mit der Herrlichkeit und man ließ die Gäste aus Biebesheim kommen. Die erzielten noch das 1:3, aber in der 2. Halbzeit beließen auch sie es beim Auslaufen. Für den Anfang war das alles ganz okay, aber ab sofort darf es auch wieder ein bisschen mehr zur Sache gehen.
Sonntag, 8. März 2020
08.03.2020
8. Liga (D)
1.SC Klarenthal - SV Frauenstein 3:2
Sportplatz Klarenthal (Wiesbaden)
70 Zuschauer (30 Gäste)
Das Spiel begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Großen Anteil daran hatte der Schiedsrichter, der erstmal eine Rede im Mittelkreis hielt. Auch danach war er 90 Minuten lang der Hauptdarsteller. Alleine drei Mal gab es indirekten Freistoß, weil jemand ein falsches Wort gesagt hatte. Einmal hat jemand zu seinem Mitspieler "Hallo" gerufen - Freistoß. Ein anderes Mal "Gerechtigkeit" - dafür gab es sogar die Gelbe Karte. Weil der verwarnte Spieler seinem fragenden Trainer dann zurief, wofür er verwarnt wurde, gab es zur Strafe Gelb-Rot. Tschüß.
Zum Glück hatte das Theater des Unparteiischen am Ende keinen großen Einfluss auf das Endergebnis. Denn die Blauen aus Klarenthal wurden häufiger benachteiligt, gewannen aber mit 3:2 in Unterzahl, weil die Roten aus Frauenstein kurz vor Schluss einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Klarenthal überholte Frauenstein somit in der Tabelle, aber es geht für beide um nichts mehr. Nach ganz oben bzw. unten sind es jeweils 20 Punkte. Man wird sich wohl auch in der nächsten Saison im Wiesbadener Westen treffen.
Der Sportplatz ist schon sehr langweilig, aber für mich sehr einladend und wichtig, denn ich konnte wieder einmal nach der Arbeit noch einen schnellen Ground um die Ecke mitnehmen, der mich fast zur Komplettierung führt. 15 von 16 Sportplätzen in der Kreisoberliga Wiesbaden, jetzt fehlt nur noch Nordenstadt.
8. Liga (D)
1.SC Klarenthal - SV Frauenstein 3:2
Sportplatz Klarenthal (Wiesbaden)
70 Zuschauer (30 Gäste)
Das Spiel begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Großen Anteil daran hatte der Schiedsrichter, der erstmal eine Rede im Mittelkreis hielt. Auch danach war er 90 Minuten lang der Hauptdarsteller. Alleine drei Mal gab es indirekten Freistoß, weil jemand ein falsches Wort gesagt hatte. Einmal hat jemand zu seinem Mitspieler "Hallo" gerufen - Freistoß. Ein anderes Mal "Gerechtigkeit" - dafür gab es sogar die Gelbe Karte. Weil der verwarnte Spieler seinem fragenden Trainer dann zurief, wofür er verwarnt wurde, gab es zur Strafe Gelb-Rot. Tschüß.
Zum Glück hatte das Theater des Unparteiischen am Ende keinen großen Einfluss auf das Endergebnis. Denn die Blauen aus Klarenthal wurden häufiger benachteiligt, gewannen aber mit 3:2 in Unterzahl, weil die Roten aus Frauenstein kurz vor Schluss einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Klarenthal überholte Frauenstein somit in der Tabelle, aber es geht für beide um nichts mehr. Nach ganz oben bzw. unten sind es jeweils 20 Punkte. Man wird sich wohl auch in der nächsten Saison im Wiesbadener Westen treffen.
Der Sportplatz ist schon sehr langweilig, aber für mich sehr einladend und wichtig, denn ich konnte wieder einmal nach der Arbeit noch einen schnellen Ground um die Ecke mitnehmen, der mich fast zur Komplettierung führt. 15 von 16 Sportplätzen in der Kreisoberliga Wiesbaden, jetzt fehlt nur noch Nordenstadt.
Samstag, 7. März 2020
07.03.2020
5. Liga (D)
SV Gonsenheim - TuS Koblenz 1:2
Waldsportanlage (Mainz)
300 Zuschauer (225 Gäste)
Heute hatte ich nach der Arbeit die Gelegenheit, noch schnell ein interessantes Spiel in der eigenen Stadt mitzunehmen. Die TuS aus Koblenz gastierte im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Die Koblenzer sind mittendrin im Aufstiegsrennen. Die aktuelle Tabelle täuscht etwas: Da der Tabellenzweite Kaiserslautern II und der Dritte Elversberg II nicht aufsteigen dürfen, belegt Koblenz als Vierter aktuell einen Platz, der schon zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Die Abstände nach oben und unten sind nicht groß, es ist also sehr spannend.
Es war ein recht ausgeglichenes Spiel mit ganz leichten Vorteilen für Koblenz und so war das Endergebnis von 1:2 auch völlig in Ordnung. Die Fans zogen ihr Ding durch und sorgten für gute Stimmung auf der Anlage und für irritierte Blicke der Besucher des Wildparks direkt neben dem Sportplatz. Innerhalb der Anlage hatte fast jeder Besucher Fanartikel der TuS dabei. Ich musste lange suchen, bis ich mal jemanden entdeckte, der hier ein echter Heimzuschauer war. Auf der anderen Seite sonnten sich sieben SVG-Fans mit ihren vier Fahnen, aber sonst war nicht viel.
Geschätzt waren 225 der 300 Zuschauer für Koblenz. Die Zahl der Gäste ist okay, aber die der Gonsenheimer miserabel. Mainz 05 spielte nicht zeitgleich. Anfang März 2012 hatte ich hier ein Spiel gegen Homburg vor 700 Leuten gesehen. Gleiche Jahreszeit, ähnliche Tabellensituation. Der Verfall des Amateurfußballs geht erschreckend schnell. Polizisten suchte man auch vergeblich. Als Ordnungshüter spielte sich dafür der Schiedsrichter auf, der Protest-Plakate gegen den DFB als Anlass zur Unterbrechung nahm. Weiter ging es erst, als der Stadionsprecher gefunden wurde und er eine Ansage machen konnte.
5. Liga (D)
SV Gonsenheim - TuS Koblenz 1:2
Waldsportanlage (Mainz)
300 Zuschauer (225 Gäste)
Heute hatte ich nach der Arbeit die Gelegenheit, noch schnell ein interessantes Spiel in der eigenen Stadt mitzunehmen. Die TuS aus Koblenz gastierte im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Die Koblenzer sind mittendrin im Aufstiegsrennen. Die aktuelle Tabelle täuscht etwas: Da der Tabellenzweite Kaiserslautern II und der Dritte Elversberg II nicht aufsteigen dürfen, belegt Koblenz als Vierter aktuell einen Platz, der schon zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Die Abstände nach oben und unten sind nicht groß, es ist also sehr spannend.
Es war ein recht ausgeglichenes Spiel mit ganz leichten Vorteilen für Koblenz und so war das Endergebnis von 1:2 auch völlig in Ordnung. Die Fans zogen ihr Ding durch und sorgten für gute Stimmung auf der Anlage und für irritierte Blicke der Besucher des Wildparks direkt neben dem Sportplatz. Innerhalb der Anlage hatte fast jeder Besucher Fanartikel der TuS dabei. Ich musste lange suchen, bis ich mal jemanden entdeckte, der hier ein echter Heimzuschauer war. Auf der anderen Seite sonnten sich sieben SVG-Fans mit ihren vier Fahnen, aber sonst war nicht viel.
Geschätzt waren 225 der 300 Zuschauer für Koblenz. Die Zahl der Gäste ist okay, aber die der Gonsenheimer miserabel. Mainz 05 spielte nicht zeitgleich. Anfang März 2012 hatte ich hier ein Spiel gegen Homburg vor 700 Leuten gesehen. Gleiche Jahreszeit, ähnliche Tabellensituation. Der Verfall des Amateurfußballs geht erschreckend schnell. Polizisten suchte man auch vergeblich. Als Ordnungshüter spielte sich dafür der Schiedsrichter auf, der Protest-Plakate gegen den DFB als Anlass zur Unterbrechung nahm. Weiter ging es erst, als der Stadionsprecher gefunden wurde und er eine Ansage machen konnte.
Sonntag, 1. März 2020
01.03.2020
7. Liga (D)
Türk Gücü Rüsselsheim - SV Nauheim 4:1
Sportanlage Reinhard-Strecker-Straße (Rüsselsheim)
60 Zuschauer (10 Gäste)
Nach langen drei Monaten beendete ich meine Winterpause. Die Zeiten, in denen ich am Spielfeldrand friere, sollen vorbei sein. Es gibt keinen Grund, sich für ein Hobby zu quälen und sich im Januar oder Februar an irgendeine Bande zu stellen. Mit dem heutigen Tag zeigte der Kalender einen Frühlingsmonat an, darum ging es wieder raus an die frische Luft mit dem Wissen, dass es jetzt von Woche zu Woche ein bisschen schöner werden müsste. Heute war das Wetter noch nicht so ganz stabil. Zahlreiche Spielabsagen hagelten herein und so musste ich mehrfach meinen Plan ändern.
Schließlich ging es auf einen Kunstrasenplatz. Das ist im März immer eine Bank. Der Platz sah jedoch in Wirklichkeit ganz anders aus als im Internet. In Rüsselsheim ist an der Reinhard-Strecker-Straße in den letzten Jahren ordentlich gebaut worden. Eine neue Sporthalle und ein neuer Kunstrasenplatz sind entstanden. Viel zu sehen gibt es für Nostalgiker daher nicht. Es gibt zwei Stufen, die hier völlig ausreichen. Kein Grund, nochmal vorbeizuschauen. Gastgeber ist Türk Gücü Rüsselsheim, der im Abstiegskampf der Gruppenliga Darmstadt steckt.
Der heutige Gegner aus Nauheim war punktgleich auch unten drin in der Tabelle. Mit dem heutigen Tag vergrößerten sich die Abstiegssorgen der Nauheimer noch einmal, denn es gab ein deutliches 4:1 für Türk Gücü. Das war schon verdient, fiel aber um etwa einen Treffer zu hoch aus. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund muss Nauheim die letzten zehn von 13 Spielen auch auswärts bestreiten. Das wird schwer mit dem Klassenverbleib.
7. Liga (D)
Türk Gücü Rüsselsheim - SV Nauheim 4:1
Sportanlage Reinhard-Strecker-Straße (Rüsselsheim)
60 Zuschauer (10 Gäste)
Nach langen drei Monaten beendete ich meine Winterpause. Die Zeiten, in denen ich am Spielfeldrand friere, sollen vorbei sein. Es gibt keinen Grund, sich für ein Hobby zu quälen und sich im Januar oder Februar an irgendeine Bande zu stellen. Mit dem heutigen Tag zeigte der Kalender einen Frühlingsmonat an, darum ging es wieder raus an die frische Luft mit dem Wissen, dass es jetzt von Woche zu Woche ein bisschen schöner werden müsste. Heute war das Wetter noch nicht so ganz stabil. Zahlreiche Spielabsagen hagelten herein und so musste ich mehrfach meinen Plan ändern.
Schließlich ging es auf einen Kunstrasenplatz. Das ist im März immer eine Bank. Der Platz sah jedoch in Wirklichkeit ganz anders aus als im Internet. In Rüsselsheim ist an der Reinhard-Strecker-Straße in den letzten Jahren ordentlich gebaut worden. Eine neue Sporthalle und ein neuer Kunstrasenplatz sind entstanden. Viel zu sehen gibt es für Nostalgiker daher nicht. Es gibt zwei Stufen, die hier völlig ausreichen. Kein Grund, nochmal vorbeizuschauen. Gastgeber ist Türk Gücü Rüsselsheim, der im Abstiegskampf der Gruppenliga Darmstadt steckt.
Der heutige Gegner aus Nauheim war punktgleich auch unten drin in der Tabelle. Mit dem heutigen Tag vergrößerten sich die Abstiegssorgen der Nauheimer noch einmal, denn es gab ein deutliches 4:1 für Türk Gücü. Das war schon verdient, fiel aber um etwa einen Treffer zu hoch aus. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund muss Nauheim die letzten zehn von 13 Spielen auch auswärts bestreiten. Das wird schwer mit dem Klassenverbleib.
Sonntag, 1. Dezember 2019
01.12.1019
8. Liga (D)
SV Frauenstein - SC Meso-Nassau Wiesbaden 2:4
Sportplatz Bodenwaage (Wiesbaden)
50 Zuschauer (10 Gäste)
Durch einen pünktlichen Abpfiff bei den Freien Turnern hatte ich keine Probleme, rechtzeitig in Frauenstein anzukommen. Dort zog es mich auch direkt wieder ins Vereinsheim, das hier sehr schön weihnachtlich dekoriert war. Auf jedem Tisch lagen zudem drei Vereinszeitungen und ich konnte mich ein wenig auf die Partie einstimmen. Frauenstein hatte zuletzt zwölf Gegentore gefangen, weil sie ein 59-jähriges Vereinsoriginal ins Tor stellen mussten. Dieses Original lief dann auch gleich durchs Haus und kam mir direkt bekannt vor. So langsam kenne ich die Liga.
Hier in Frauenstein steckt jedenfalls Herz und Leidenschaft im Verein und es waren ein paar mehr Zuschauer vor Ort, auch wenn sich die meisten rund um das windgeschützte Vereinsheim kauerten und sich nur wenige Menschen auf die offenen Stehtraversen trauten. Ich quälte mich wieder eine Halbzeit lang im Wind, las in der Pause im Haus ein paar Zeilen in meinem Buch und stellte mich im zweiten Durchgang auch an die Wand des Vereinsheims. Auf dem Kunstrasen gab es wie schon am Vormittag wieder ein 4:2 zu sehen. Diesmal allerdings unter ganz anderen Bedingungen.
Frauenstein hatte mit 2:0 geführt und das ging auch in Ordnung so. Danach gab man das Spiel allerdings völlig unnötig aus der Hand und leistete sich plötzlich einen Fehler nach dem anderen. Meso-Nassau drehte das Spiel komplett um, sodass es am Ende 2:4 hieß. Ich hatte zwar heute zwölf Tore gesehen, war aber trotzdem froh, als es endlich vorbei war. Aber es waren heute zwei ganz wichtige Schritte auf dem Weg zur Komplettierung der Kreisoberliga Wiesbaden. Nummer 13 und 14 von 16. Noch zwei Sportplätze!
8. Liga (D)
SV Frauenstein - SC Meso-Nassau Wiesbaden 2:4
Sportplatz Bodenwaage (Wiesbaden)
50 Zuschauer (10 Gäste)
Durch einen pünktlichen Abpfiff bei den Freien Turnern hatte ich keine Probleme, rechtzeitig in Frauenstein anzukommen. Dort zog es mich auch direkt wieder ins Vereinsheim, das hier sehr schön weihnachtlich dekoriert war. Auf jedem Tisch lagen zudem drei Vereinszeitungen und ich konnte mich ein wenig auf die Partie einstimmen. Frauenstein hatte zuletzt zwölf Gegentore gefangen, weil sie ein 59-jähriges Vereinsoriginal ins Tor stellen mussten. Dieses Original lief dann auch gleich durchs Haus und kam mir direkt bekannt vor. So langsam kenne ich die Liga.
Hier in Frauenstein steckt jedenfalls Herz und Leidenschaft im Verein und es waren ein paar mehr Zuschauer vor Ort, auch wenn sich die meisten rund um das windgeschützte Vereinsheim kauerten und sich nur wenige Menschen auf die offenen Stehtraversen trauten. Ich quälte mich wieder eine Halbzeit lang im Wind, las in der Pause im Haus ein paar Zeilen in meinem Buch und stellte mich im zweiten Durchgang auch an die Wand des Vereinsheims. Auf dem Kunstrasen gab es wie schon am Vormittag wieder ein 4:2 zu sehen. Diesmal allerdings unter ganz anderen Bedingungen.
Frauenstein hatte mit 2:0 geführt und das ging auch in Ordnung so. Danach gab man das Spiel allerdings völlig unnötig aus der Hand und leistete sich plötzlich einen Fehler nach dem anderen. Meso-Nassau drehte das Spiel komplett um, sodass es am Ende 2:4 hieß. Ich hatte zwar heute zwölf Tore gesehen, war aber trotzdem froh, als es endlich vorbei war. Aber es waren heute zwei ganz wichtige Schritte auf dem Weg zur Komplettierung der Kreisoberliga Wiesbaden. Nummer 13 und 14 von 16. Noch zwei Sportplätze!
01.12.2019
8. Liga (D)
Freie Turner Wiesbaden - 1.SC Kohlheck 4:2
Sportplatz Lahnstraße (Wiesbaden)
30 Zuschauer (5 Gäste)
Die Freien Turner Wiesbaden tragen grundsätzlich alle ihre Heimspiele sonntags um 11 Uhr aus. Als Fan dieses Vereins würde ich mich grün und blau ärgern bei dieser Anstoßzeit. Aber für alle Groundhopper ist das natürlich eine Einladung zu einem Doppler. Etwas verwundert war ich, dass an diesem eiskalten Sonntagmorgen die Linienbusse schon voller Menschen waren. Bei diesen extrem niedrigen Temperaturen geht man doch um diese Uhrzeit nur vor die Tür, wenn man irgendein Problem hat. Mein Problem hieß Fußball und das heute 2x 90 Minuten lang.
Aus der kleinen Sportanlage hat man das beste rausgeholt: Ein kleiner Weg auf dem Wall, um das Spiel aus erhöhter Position zu verfolgen und ein paar Bänke auf der anderen Seite, um sich in der Pause gemütlich hinzusetzen. Das Vereinsheim dagegen wirkte etwas lieblos. Alle Pokale, die der Verein wohl jemals geholt hat, drängen sich in einer Vitrine, ansonsten sah der Raum eher aus wie eine Schulmensa. Zum Glück allerdings konnte man von dort das Geschehen auf dem Rasen einigermaßen verfolgen und so gönnte ich mir die 2. Halbzeit im Warmen.
Nach 2:1-Halbzeitführung für die FT kam Kohlheck zum Ausgleich, doch handelte sich dann noch drei Rote Karten und zwei Gegentore ein und beendete das Spiel mit sieben Feldspielern und einer 2:4-Niederlage. Die letzten beiden Platzverweise waren kurios: Spieler meckert, sieht Gelb. Spieler meckert weiter, sieht Gelb-Rot. Wenige Minuten später: Spieler schlägt den Ball weg, sieht Gelb. Spieler meckert darüber, sieht Gelb-Rot. Am Ende gab es noch ein paar Drohungen an den Schiedsrichter, aber es lässt sich nicht leugnen, dass diese Situation erst durch eigene Blödheit entstanden ist.
8. Liga (D)
Freie Turner Wiesbaden - 1.SC Kohlheck 4:2
Sportplatz Lahnstraße (Wiesbaden)
30 Zuschauer (5 Gäste)
Die Freien Turner Wiesbaden tragen grundsätzlich alle ihre Heimspiele sonntags um 11 Uhr aus. Als Fan dieses Vereins würde ich mich grün und blau ärgern bei dieser Anstoßzeit. Aber für alle Groundhopper ist das natürlich eine Einladung zu einem Doppler. Etwas verwundert war ich, dass an diesem eiskalten Sonntagmorgen die Linienbusse schon voller Menschen waren. Bei diesen extrem niedrigen Temperaturen geht man doch um diese Uhrzeit nur vor die Tür, wenn man irgendein Problem hat. Mein Problem hieß Fußball und das heute 2x 90 Minuten lang.
Aus der kleinen Sportanlage hat man das beste rausgeholt: Ein kleiner Weg auf dem Wall, um das Spiel aus erhöhter Position zu verfolgen und ein paar Bänke auf der anderen Seite, um sich in der Pause gemütlich hinzusetzen. Das Vereinsheim dagegen wirkte etwas lieblos. Alle Pokale, die der Verein wohl jemals geholt hat, drängen sich in einer Vitrine, ansonsten sah der Raum eher aus wie eine Schulmensa. Zum Glück allerdings konnte man von dort das Geschehen auf dem Rasen einigermaßen verfolgen und so gönnte ich mir die 2. Halbzeit im Warmen.
Nach 2:1-Halbzeitführung für die FT kam Kohlheck zum Ausgleich, doch handelte sich dann noch drei Rote Karten und zwei Gegentore ein und beendete das Spiel mit sieben Feldspielern und einer 2:4-Niederlage. Die letzten beiden Platzverweise waren kurios: Spieler meckert, sieht Gelb. Spieler meckert weiter, sieht Gelb-Rot. Wenige Minuten später: Spieler schlägt den Ball weg, sieht Gelb. Spieler meckert darüber, sieht Gelb-Rot. Am Ende gab es noch ein paar Drohungen an den Schiedsrichter, aber es lässt sich nicht leugnen, dass diese Situation erst durch eigene Blödheit entstanden ist.
Samstag, 30. November 2019
30.11.2019
7. Liga (D)
SV Pars Neu-Isenburg - Türk Gücü Hanau 3:2
Sportplatz Heideweg (Neu-Isenburg)
30 Zuschauer (20 Gäste)
Das KSV-Auswärtsspiel in Bad Vilbel fiel an diesem Wochenende wegen des schlechten Wetters aus, also kamen für mich nur Kunstrasenplätze infrage, wo ganz sicher gespielt werden würde. Ich entschied mich für eine Fahrt in den Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim unmittelbar neben dem Frankfurter Flughafen. Dort gibt es außer dem Zepellin-Museum kaum Highlights, aber der SV Pars ist auf dem Weg, sich einen Namen in dem Ortsteil zu machen. Die Geschichte hinter dem Verein ist nämlich durchaus beeindruckend.
Erst zur Saison 2014/15 wurde der Verein gegründet und ging ganz unten in der C-Klasse an den Start. Eigentlich sollte der Verein SV Iran heißen, doch unter dem Namen gelang es nicht, ein Bankkonto zu eröffnen. Also versuchte man es mit SV Pars für das Perserreich. Daraufhin folgte ein kometenhafter Aufstieg bis in die Gruppenliga Frankfurt Ost und auch hier ist man nun Tabellenführer und klopft an die Tür zur Verbandsliga. Die Geschichte lässt sich vergleichen mit dem japanischen Verein FC Basara aus Mainz, der einen ähnlichen Höhenflug hinter sich hat.
Heute kam Türk Gücü Hanau nach Zepellinheim und hatte Pars nahe am Punktverlust. Wie ein souveräner Spitzenreiter trat Pars nämlich nicht unbedingt auf. Auch das ganze Drumherum war noch ausbaufähig. Ein kulinarisches Angebot suchte man ebenso vergeblich wie einen Kassierer. Zuschauer waren es etwa zehn auf Seiten der Gastgeber. Scheinbar spielt man mehr für sich selbst und kann es sich leisten, überhaupt kein Geld einzunehmen. Dafür reicht die kleine Sportanlage auch absolut aus. Anders sähe es aus, wenn die Serie der Aufstiege weiter anhält.
7. Liga (D)
SV Pars Neu-Isenburg - Türk Gücü Hanau 3:2
Sportplatz Heideweg (Neu-Isenburg)
30 Zuschauer (20 Gäste)
Das KSV-Auswärtsspiel in Bad Vilbel fiel an diesem Wochenende wegen des schlechten Wetters aus, also kamen für mich nur Kunstrasenplätze infrage, wo ganz sicher gespielt werden würde. Ich entschied mich für eine Fahrt in den Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim unmittelbar neben dem Frankfurter Flughafen. Dort gibt es außer dem Zepellin-Museum kaum Highlights, aber der SV Pars ist auf dem Weg, sich einen Namen in dem Ortsteil zu machen. Die Geschichte hinter dem Verein ist nämlich durchaus beeindruckend.
Erst zur Saison 2014/15 wurde der Verein gegründet und ging ganz unten in der C-Klasse an den Start. Eigentlich sollte der Verein SV Iran heißen, doch unter dem Namen gelang es nicht, ein Bankkonto zu eröffnen. Also versuchte man es mit SV Pars für das Perserreich. Daraufhin folgte ein kometenhafter Aufstieg bis in die Gruppenliga Frankfurt Ost und auch hier ist man nun Tabellenführer und klopft an die Tür zur Verbandsliga. Die Geschichte lässt sich vergleichen mit dem japanischen Verein FC Basara aus Mainz, der einen ähnlichen Höhenflug hinter sich hat.
Heute kam Türk Gücü Hanau nach Zepellinheim und hatte Pars nahe am Punktverlust. Wie ein souveräner Spitzenreiter trat Pars nämlich nicht unbedingt auf. Auch das ganze Drumherum war noch ausbaufähig. Ein kulinarisches Angebot suchte man ebenso vergeblich wie einen Kassierer. Zuschauer waren es etwa zehn auf Seiten der Gastgeber. Scheinbar spielt man mehr für sich selbst und kann es sich leisten, überhaupt kein Geld einzunehmen. Dafür reicht die kleine Sportanlage auch absolut aus. Anders sähe es aus, wenn die Serie der Aufstiege weiter anhält.
Sonntag, 10. November 2019
10.11.2019
8. Liga (D)
TuS Dotzheim - 1.SC Kohlheck 0:1
BZA Dotzheim (Wiesbaden)
40 Zuschauer (5 Gäste)
Nach dem Abpfiff in Freudenberg ging es zu Fuß in den Nachbarstadtteil Dotzheim, wo eine halbe Stunde später das Duell zwischen Dotzheim und Kohlheck angepfiffen wurde. Kohlheck ist wiederum ein Nachbarstadtteil von Dotzheim, sodass man hier von einem echten Derby sprechen kann. Da war die Zuschauerzahl und insbesondere die niederige Anzahl der Gästefans schon eine echte Enttäuschung. Die Anlagen beider Vereine sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Das Wetter war bitter, aber das hatte die Zuschauer am Mittag in Freudenberg ja auch nicht abgehalten.
Der Sportplatz schafft es bezüglich seiner Attraktivität ins solide Mittelfeld der Liga. Die Stufen auf der Gegengerade sind schon ganz nett. Aus dem Klubhaus könnte man aber noch deutlich mehr rausholen. Überall Stühle und Tische aus den Siebzigern, aber ansonsten gab es dort nichts zu entdecken. TuS Dotzheim steht in der Tabelle auf dem vorletzten Platz. Dahinter rangiert auf dem einzigen Abstiegsplatz allerdings noch Karadeniz Wiesbaden, die in der Tabelle mit einer Punktzahl von -1 und einem Torverhältnis von 13:115 aufgeführt sind.
Damit scheint der Klassenerhalt von Dotzheim mit 10 Punkten fast schon sicher. Dennoch hätte man heute gegen Kohlheck sicher gerne was mitgenommen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber nur die Gäste trafen einmal mit einem beherzten Weitschuss ins Netz. Für mich heißt es in der Kreisoberliga Wiesbaden jetzt: 12 von 16! Noch vier Kunstrasenplätze bis zur Komplettierung.
8. Liga (D)
TuS Dotzheim - 1.SC Kohlheck 0:1
BZA Dotzheim (Wiesbaden)
40 Zuschauer (5 Gäste)
Nach dem Abpfiff in Freudenberg ging es zu Fuß in den Nachbarstadtteil Dotzheim, wo eine halbe Stunde später das Duell zwischen Dotzheim und Kohlheck angepfiffen wurde. Kohlheck ist wiederum ein Nachbarstadtteil von Dotzheim, sodass man hier von einem echten Derby sprechen kann. Da war die Zuschauerzahl und insbesondere die niederige Anzahl der Gästefans schon eine echte Enttäuschung. Die Anlagen beider Vereine sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Das Wetter war bitter, aber das hatte die Zuschauer am Mittag in Freudenberg ja auch nicht abgehalten.
Der Sportplatz schafft es bezüglich seiner Attraktivität ins solide Mittelfeld der Liga. Die Stufen auf der Gegengerade sind schon ganz nett. Aus dem Klubhaus könnte man aber noch deutlich mehr rausholen. Überall Stühle und Tische aus den Siebzigern, aber ansonsten gab es dort nichts zu entdecken. TuS Dotzheim steht in der Tabelle auf dem vorletzten Platz. Dahinter rangiert auf dem einzigen Abstiegsplatz allerdings noch Karadeniz Wiesbaden, die in der Tabelle mit einer Punktzahl von -1 und einem Torverhältnis von 13:115 aufgeführt sind.
Damit scheint der Klassenerhalt von Dotzheim mit 10 Punkten fast schon sicher. Dennoch hätte man heute gegen Kohlheck sicher gerne was mitgenommen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber nur die Gäste trafen einmal mit einem beherzten Weitschuss ins Netz. Für mich heißt es in der Kreisoberliga Wiesbaden jetzt: 12 von 16! Noch vier Kunstrasenplätze bis zur Komplettierung.
10.11.2019
10. Liga (D)
FC Freudenberg II - Schierstein 08 II 1:1
BZA Dotzheim "Niederfeld" (Wiesbaden)
50 Zuschauer (20 Gäste)
Es war ein ungemütlicher November-Tag, wie er im Buch steht. Die Außentemperaturen kamen dem Gefrierpunkt bedenklich nah. Dass der Himmel auch andere Farben als Grau haben kann, schien heute beinahe unvorstellbar. Dennoch blieb mir kaum etwas anderes übrig als meinen Tag mit einem Doppler zu füllen. Zu verlockend waren diese zwei Spiele, die im Wiesbadener Westen in umittelbarer Nähe und zeitlich perfekt abgestimmt angepfiffen wurden. Um 12:30 Uhr ging es los mit der Zehntligapartie zwischen den Reserven von Freudenberg und Schierstein.
Die Resonanz mit etwa 50 Besuchern war schon ganz gut, auch wenn es sich mit Ausnahme von mir wohl ausschließlich um Familienangehörige handelte. Aber auch als naher Verwandter muss man sich erstmal überwinden, bei solch frostigen Temperaturen auf den Sportplatz zu gehen. Auf zwei Stufen kann man sich hier einen langweiligen Kunstrasenplatz ansehen. Das Geschehen auf dem Kunstgrün war aber recht unterhaltsam. Freudenberg ging mit 1:0 in Führung. Danach folgten insgesamt vier Pfosten- oder Lattentreffer auf beiden Seiten.
Kurz vor der Pause verletzte sich ein Spieler der Gastgeber schwer. Die überall geäußerte Ferndiagnose lautete Kreuzbandriss. Dadurch verlängerte sich die Halbzeitpause auf 20 Minuten, bis der Krankenwagen eintraf und die Sanitäter den Verletzten dann aber doch nicht mitnahmen, da es ja nichts dramatisch akutes war. Nach dem Seitenwechsel traf Schierstein zum Ausgleich und Freudenberg verschoss einen Elfmeter. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
10. Liga (D)
FC Freudenberg II - Schierstein 08 II 1:1
BZA Dotzheim "Niederfeld" (Wiesbaden)
50 Zuschauer (20 Gäste)
Es war ein ungemütlicher November-Tag, wie er im Buch steht. Die Außentemperaturen kamen dem Gefrierpunkt bedenklich nah. Dass der Himmel auch andere Farben als Grau haben kann, schien heute beinahe unvorstellbar. Dennoch blieb mir kaum etwas anderes übrig als meinen Tag mit einem Doppler zu füllen. Zu verlockend waren diese zwei Spiele, die im Wiesbadener Westen in umittelbarer Nähe und zeitlich perfekt abgestimmt angepfiffen wurden. Um 12:30 Uhr ging es los mit der Zehntligapartie zwischen den Reserven von Freudenberg und Schierstein.
Die Resonanz mit etwa 50 Besuchern war schon ganz gut, auch wenn es sich mit Ausnahme von mir wohl ausschließlich um Familienangehörige handelte. Aber auch als naher Verwandter muss man sich erstmal überwinden, bei solch frostigen Temperaturen auf den Sportplatz zu gehen. Auf zwei Stufen kann man sich hier einen langweiligen Kunstrasenplatz ansehen. Das Geschehen auf dem Kunstgrün war aber recht unterhaltsam. Freudenberg ging mit 1:0 in Führung. Danach folgten insgesamt vier Pfosten- oder Lattentreffer auf beiden Seiten.
Kurz vor der Pause verletzte sich ein Spieler der Gastgeber schwer. Die überall geäußerte Ferndiagnose lautete Kreuzbandriss. Dadurch verlängerte sich die Halbzeitpause auf 20 Minuten, bis der Krankenwagen eintraf und die Sanitäter den Verletzten dann aber doch nicht mitnahmen, da es ja nichts dramatisch akutes war. Nach dem Seitenwechsel traf Schierstein zum Ausgleich und Freudenberg verschoss einen Elfmeter. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Samstag, 9. November 2019
09.11.2019
5. Liga (D)
SV Neuhof - Hessen Kassel 1:4
Glückauf-Stadion (Neuhof)
400 Zuschauer (250 Gäste)
Da geht man mal einen Monat lang nicht zum Fußball und schon ändert sich alles. Trainer weg - Spielfreude da. Nach den indiskutablen Auftritten Anfang Oktober und dem Rauswurf von Dietmar Hirsch hat der KSV danach alle seine Gegner abgeschossen und stand auch hinten plötzlich bombensicher. Heute ging es nach Neuhof, zu einem Aufsteiger aus Osthessen. Der SVN spielt im Glückauf-Stadion, zur Begrüßung wird das Steigerlied gespielt. Ansonsten ist das hier ein ganz solider Oberliga-Sportplatz mit ein paar Stufen, echtem Rasen und guter Bratwurst.
Von den 400 Zuschauern kamen 250 aus Kassel, vielleicht sogar ein paar mehr. Man sah wirklich überall nur Rot-Weiß. Da fragt man sich schon, warum in einer 10.000 Einwohner-Stadt nicht ein paar mehr Menschen zu diesem Spiel mobilisiert werden können. Was ist denn sonst hier los? Gar nichts, glaube ich. Der Gästeblock jedenfalls sprühte vor Lust auf dieses Spiel. Aus irgendeinem Grund wurde erst um 16 Uhr angepfiffen. Dadurch hatte man eine Halbzeit im Hellen und eine bei Dunkelheit, sodass am Ende auch eine schöne Flutlicht-Atmosphäre aufkam.
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten sorgte ein Foulelfmeter von Schmeer kurz vor der Pause dafür, dass der Knoten platzen konnte und am Ende ein 1:4-Auswärtserfolg stand. Das war jetzt der vierte Sieg in Folge bei einem Torverhältnis von 17:3. Nur noch vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Immer weiter so, dann wird das noch was!
5. Liga (D)
SV Neuhof - Hessen Kassel 1:4
Glückauf-Stadion (Neuhof)
400 Zuschauer (250 Gäste)
Da geht man mal einen Monat lang nicht zum Fußball und schon ändert sich alles. Trainer weg - Spielfreude da. Nach den indiskutablen Auftritten Anfang Oktober und dem Rauswurf von Dietmar Hirsch hat der KSV danach alle seine Gegner abgeschossen und stand auch hinten plötzlich bombensicher. Heute ging es nach Neuhof, zu einem Aufsteiger aus Osthessen. Der SVN spielt im Glückauf-Stadion, zur Begrüßung wird das Steigerlied gespielt. Ansonsten ist das hier ein ganz solider Oberliga-Sportplatz mit ein paar Stufen, echtem Rasen und guter Bratwurst.
Von den 400 Zuschauern kamen 250 aus Kassel, vielleicht sogar ein paar mehr. Man sah wirklich überall nur Rot-Weiß. Da fragt man sich schon, warum in einer 10.000 Einwohner-Stadt nicht ein paar mehr Menschen zu diesem Spiel mobilisiert werden können. Was ist denn sonst hier los? Gar nichts, glaube ich. Der Gästeblock jedenfalls sprühte vor Lust auf dieses Spiel. Aus irgendeinem Grund wurde erst um 16 Uhr angepfiffen. Dadurch hatte man eine Halbzeit im Hellen und eine bei Dunkelheit, sodass am Ende auch eine schöne Flutlicht-Atmosphäre aufkam.
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten sorgte ein Foulelfmeter von Schmeer kurz vor der Pause dafür, dass der Knoten platzen konnte und am Ende ein 1:4-Auswärtserfolg stand. Das war jetzt der vierte Sieg in Folge bei einem Torverhältnis von 17:3. Nur noch vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Immer weiter so, dann wird das noch was!
Sonntag, 6. Oktober 2019
06.10.2019
5. Liga (D)
Hessen Kassel - FC Eddersheim 1:2
Auestadion (Kassel)
1.050 Zuschauer
Drei Tage nach meinem letzten Besuch ging es also heute schon wieder ins Auestadion. Es war heute ein ganzes Stück kälter und grauer. Ein furchtbarer Tag. Rund um das Stadion herrschte gespenstische Stille. Niemand hatte Lust auf dieses Spiel und dennoch waren wieder über 1.000 Verrückte gekommen. Doch die Zeit des Redens war vorbei. Das galt scheinbar auch für die Tribünen. Hatte man vor drei Tagen noch überall von links und rechts "Hirsch raus!"-Rufe vernommen, hatte dazu inzwischen scheinbar niemand mehr die Kraft.
Seit November 2017 war der KSV zu Hause ungeschlagen. Fast zwei Jahre lang. Eine bombastische Serie. Festung Auestadion. Ein Ort, vor dem die Gegner Respekt haben. Wenn diese Serie nun auch noch reißt, ist tatsächlich noch ein neuer Tiefpunkt erreicht. Der FC Eddersheim ging durch einen Strafstoß in Führung, der KSV konnte ausgleichen. Eigentlich war es ein ausgeglichenes Spiel und ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Doch zielsicher wie eh und je steuerte der KSV ins Verderben und schenkte den Eddersheimern einen zweiten Strafstoß. 1:2 und Schluss.
Als sich nach dem Spiel die ersten KSV-Spieler in die Kabine verdrücken wollten, wurde direkt gestürmt. Jung und Alt liefen auf den Platz und die drei Polizisten standen auch direkt wieder parat. Allerdings blieb es heute friedlicher. Die Zeit des Redens war offensichtlich doch noch nicht vorbei. Stundenlang wurde diskutiert, aber was hilft es? Die Verantwortlichen saßen zeitgleich im VIP-Raum bei der Pressekonferenz. Auch dort war die Zeit des Redens nicht vorbei.
5. Liga (D)
Hessen Kassel - FC Eddersheim 1:2
Auestadion (Kassel)
1.050 Zuschauer
Drei Tage nach meinem letzten Besuch ging es also heute schon wieder ins Auestadion. Es war heute ein ganzes Stück kälter und grauer. Ein furchtbarer Tag. Rund um das Stadion herrschte gespenstische Stille. Niemand hatte Lust auf dieses Spiel und dennoch waren wieder über 1.000 Verrückte gekommen. Doch die Zeit des Redens war vorbei. Das galt scheinbar auch für die Tribünen. Hatte man vor drei Tagen noch überall von links und rechts "Hirsch raus!"-Rufe vernommen, hatte dazu inzwischen scheinbar niemand mehr die Kraft.
Seit November 2017 war der KSV zu Hause ungeschlagen. Fast zwei Jahre lang. Eine bombastische Serie. Festung Auestadion. Ein Ort, vor dem die Gegner Respekt haben. Wenn diese Serie nun auch noch reißt, ist tatsächlich noch ein neuer Tiefpunkt erreicht. Der FC Eddersheim ging durch einen Strafstoß in Führung, der KSV konnte ausgleichen. Eigentlich war es ein ausgeglichenes Spiel und ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Doch zielsicher wie eh und je steuerte der KSV ins Verderben und schenkte den Eddersheimern einen zweiten Strafstoß. 1:2 und Schluss.
Als sich nach dem Spiel die ersten KSV-Spieler in die Kabine verdrücken wollten, wurde direkt gestürmt. Jung und Alt liefen auf den Platz und die drei Polizisten standen auch direkt wieder parat. Allerdings blieb es heute friedlicher. Die Zeit des Redens war offensichtlich doch noch nicht vorbei. Stundenlang wurde diskutiert, aber was hilft es? Die Verantwortlichen saßen zeitgleich im VIP-Raum bei der Pressekonferenz. Auch dort war die Zeit des Redens nicht vorbei.
Donnerstag, 3. Oktober 2019
03.10.2019
5. Liga (D)
Hessen Kassel - Rot-Weiß Hadamar 2:2
Auestadion (Kassel)
1.250 Zuschauer
Der Spielplan hielt ein Geschenk für alle Löwen-Fans bereit: Zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen. Das erste am Tag der Deutschen Einheit und am folgenden Sonntag gleich noch eines. Da passte es auch für Auswärtige perfekt, ein paar Tage in Kassel zu verweilen. Los ging es mit dem Spiel gegen Hadamar. Die Gäste, die eine sehr starke Vorsaison gespielt hatten, laufen in dieser Saison auch nur noch hinterher. Heute präsentierten sie sich unglaublich harmlos und schwach. Ohne große Mühe führte der engagierte KSV schnell mit 2:0.
In der zweiten Halbzeit wurde dann verwaltet. Warum man nicht energisch auf den dritten Treffer ging, bleibt unbeantwortet. Hadamar war so dünn, dass man diese Truppe haushoch aus dem Stadion hätte schießen können. Stattdessen passierte dann das Unvermeidliche: Hadamar kam kurz vor Schluss dann doch zwei Mal vors Tor und traf dann auch gleich zwei Mal. So geschockt war ich schon lange nicht mehr. Wie konnte man bitte dieses einseitige Spiel noch aus der Hand geben? Warum treffen eigentlich die Gegner immer mit jedem Schuss sofort ins Netz?
Nach dem Spiel ging es kurz hoch her. Es war ein wenig unübersichtlich, ob die Ordnungskräfte die Spieler vor den Fans schützen mussten oder umgekehrt. Drei Polizisten marschierten auch noch auf, hielten sich aber im Hintergrund. Plötzlich stand ich auch auf der Tartanbahn, stellte die drängendsten Fragen und bekam das übliche Blabla als Antwort. Doch die Hoffnung war da, dass jetzt etwas passieren muss im Verein. Aber auch stundenlanges Absuchen im Internet nach neuen Meldungen zum KSV brachte keine Ergebnisse. Also auf den Sonntag warten.
5. Liga (D)
Hessen Kassel - Rot-Weiß Hadamar 2:2
Auestadion (Kassel)
1.250 Zuschauer
Der Spielplan hielt ein Geschenk für alle Löwen-Fans bereit: Zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen. Das erste am Tag der Deutschen Einheit und am folgenden Sonntag gleich noch eines. Da passte es auch für Auswärtige perfekt, ein paar Tage in Kassel zu verweilen. Los ging es mit dem Spiel gegen Hadamar. Die Gäste, die eine sehr starke Vorsaison gespielt hatten, laufen in dieser Saison auch nur noch hinterher. Heute präsentierten sie sich unglaublich harmlos und schwach. Ohne große Mühe führte der engagierte KSV schnell mit 2:0.
In der zweiten Halbzeit wurde dann verwaltet. Warum man nicht energisch auf den dritten Treffer ging, bleibt unbeantwortet. Hadamar war so dünn, dass man diese Truppe haushoch aus dem Stadion hätte schießen können. Stattdessen passierte dann das Unvermeidliche: Hadamar kam kurz vor Schluss dann doch zwei Mal vors Tor und traf dann auch gleich zwei Mal. So geschockt war ich schon lange nicht mehr. Wie konnte man bitte dieses einseitige Spiel noch aus der Hand geben? Warum treffen eigentlich die Gegner immer mit jedem Schuss sofort ins Netz?
Nach dem Spiel ging es kurz hoch her. Es war ein wenig unübersichtlich, ob die Ordnungskräfte die Spieler vor den Fans schützen mussten oder umgekehrt. Drei Polizisten marschierten auch noch auf, hielten sich aber im Hintergrund. Plötzlich stand ich auch auf der Tartanbahn, stellte die drängendsten Fragen und bekam das übliche Blabla als Antwort. Doch die Hoffnung war da, dass jetzt etwas passieren muss im Verein. Aber auch stundenlanges Absuchen im Internet nach neuen Meldungen zum KSV brachte keine Ergebnisse. Also auf den Sonntag warten.
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