Samstag, 12. April 2014

12.04.2014
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Mainz 05 II 1:1
Auestadion (Kassel)
1.400 Zuschauer

Samstag, 29. März 2014

29.03.2014
4. Liga (D)
Hessen Kassel - SSV Ulm 2:1
Auestadion (Kassel)
1.800 Zuschauer (27 Gäste)

Mittwoch, 26. März 2014

26.03.2014
4. Liga (D)
Waldhof Mannheim - Hessen Kassel 3:0
Carl-Benz-Stadion (Mannheim)
2.659 Zuschauer (80 Gäste)
Zum ersten Mal hat Hessen Kassel an einem 26. März ein Fußballspiel verloren, zuvor gab es fünf Siege und zwei Unentschieden. Trotzdem ging ich nicht unzufrieden aus dem Stadion, hatten die 90 Minuten doch ziemlich viel mit gutem Fußball und schöner Atmosphäre zu tun gehabt. Das 3:0 fiel am Ende um mindestens ein Tor zu deutlich aus.

Dienstag, 25. März 2014

25.03.2014
4. Liga (D)
Mainz 05 II - Kickers Offenbach 0:0
Bruchwegstadion (Mainz)
1.011 Zuschauer (950 Gäste)
Solche Geschichten schreibt nur das Groundhopping: 42 Spiele in Folge hatte ich kein 0:0 mehr gesehen, das letzte gab es beim Spiel zwischen Mainz und Wiesbaden, und nun dasselbe Resultat bei der Partie Mainz gegen Offenbach. Und nein, zwischenzeitlich sah ich keine andere Begegnung mit Mainzer Beteiligung. Das Spiel an sich war intensiv, aber eben ohne die große Gefahr vor dem Tor. Da die erste Mainzer Garnitur zeitgleich in Braunschweig antrat, kamen die Besucher beinahe alle aus Offenbach, die auch für eine vernünftige Stimmung sorgten.

Freitag, 21. März 2014

21.03.2014
4. Liga (D)
Hessen Kassel - KSV Baunatal 1:1
Auestadion (Kassel)
5.500 Zuschauer (150 Gäste)

Sonntag, 9. März 2014

09.03.2014
3. Liga (P)
GS Loures - FC Ferreiras 0:3
Campo José da Silva Faria (Loures)
200 Zuschauer (10 Gäste)
Mit einem Linienbus und ordentlich Zeitpuffer fuhr ich in Loures ein und war fast schon enttäuscht, als der Bus direkt neben dem Stadion anhielt. Jetzt musste ich 90 Minuten totschlagen und tat dies in einer Kneipe, in der sie sowas wie mich wohl noch nicht gesehen hatten. Ein Tourist. In Loures. Dabei hätte mich vielleicht sogar der ein oder andere wiedererkennen können, hatte ich doch bereits zwei Auswärtsspiele der GS Loures besucht. Diesmal beim Heimspiel gab es zu meiner Verwunderung plötzlich eine Ultra-Gruppierung.
Die gute Stimmung im Stadion dauerte nur ein paar Minuten an, bis man realisierte, dass man den Außenseiter nicht mal eben klar weghaut. Die Gäste gewannen die Partie sogar, doch niemand der Anwesenden wird erklären können, wie es zu drei Treffern kommen konnte. Das Stadion ist ganz nett, dürfte es auf Platz 3 meiner liebsten besuchten Kunstrasenplätze in Portugal geschafft haben.

Mittwoch, 5. März 2014

05.03.2014
Testspiel
Portugal - Kamerun 5:1
Estádio Dr. Magalhães Pessoa (Leiria)
21.335 Zuschauer (100 Gäste)
In meinem fünften Länderspiel sah ich doppelt so viele Tore wie in den bisherigen vier Partien zusammen. Die hatte ich mir auch verdient, nach einem sechskilometrigen Fußmarsch durch unbefestigtes Gebiet und über eine Autobahn, nur um Tickets zu kaufen. Die gibt es nämlich bei Länderspielen der portugiesischen Nationalmannschaft nicht am Stadion, sondern nur bei der größten Supermarktkette des Landes, die aber gar nicht in Leiria, dem Spielort, angesiedelt ist, sondern nur vor den Toren der Stadt, wo man normalerweise nur mit dem Auto hinfahren kann.
Immerhin die Preise sind dann freundlich: 10 Euro für die Hintertortribüne, von denen ich hinterher eine Gutschrift von 5 Euro im Supermarkt einlösen kann. So fanden sich dann auch mehr als 20.000 Zuschauer im Stadion ein, von denen man sich aber länderspieltypisch jede Beschreibung sparen kann. Sportlich war es eine lange Zeit ausgeglichene Begegnung, bei der Kamerun im zweiten Durchgang recht bald von seinen Kräften verlassen wurde und einfache Fehler zum Toreschießen einluden.

Sonntag, 2. März 2014

02.03.2014
1. Liga (P)
Os Belenenses - SL Benfica 0:1
Estádio do Restelo (Lissabon)
10.118 Zuschauer (8.000 Gäste)
Der Stadionbesuch in Belém war eine Reise in die Vergangenheit. Hier hatte ich knapp acht Jahre zuvor meinen Länderpunkt Portugal gemacht. Der Verfall der portugiesischen Fankultur lässt sich kaum treffender beschreiben als anhand des Vergleichs der beiden Besuche. Kamen damals noch 10.000 stimmungsvolle Zuschauer zum Abstiegskampf gegen Setúbal, so braucht es heute schon 8.000 Gästefans von Benfica, um auf dieselbe Zuschauerzahl zu kommen. Die Heimkurve von Belenenses ist mehr als nur dramatisch kleiner geworden.
Die zunehmende Konzentration auf die drei großen Vereine im Land beschert Benfica immerhin noch 8.000 Gästefans bei einem Gastspiel in Belém, doch wenn sich davon nur ein Achtel an der Stimmung beteiligt, dann spricht auch das Bände. Diese 1.000 allerdings waren ganz gut drauf und erfreuten die anderen mit lauten Gesängen. Mal sehen, ob das in acht Jahren auch noch so ist. Sportlich tat Benfica nur das allernötigste, um die standesgemäßen drei Punkte einzufahren.

Samstag, 1. März 2014

01.03.2014
1. Liga (P)
Estoril Praia - SC Olhanense 4:0
Estádio Antonio Coimbra da Mota (Estoril)
1.467 Zuschauer (80 Gäste)
Ein Vogel und drei Fahnen der 'Gorilas' - trotzdem war alles andere als tierisch was los im Gästeblock. Die 80 Mitgereisten aus Olhão überließen das Singen der Heimkurve aus Estoril. Denen fiel das beim deutlichen 4:0-Sieg auch sehr leicht. Man kann damit rechnen, dass Estoril Praia auch im nächsten Jahr im Europapokal vertreten sein wird. Vielleicht kommen ja allmählich auch mal ein paar Zuschauer mehr, die den guten Ball honorieren, der im Ferienort gespielt wird.

Donnerstag, 27. Februar 2014

27.02.2014
Europaliga-Zwischenrunde
SL Benfica - PAOK Saloniki 3:0
Estádio da Luz (Lissabon)
25.000 Zuschauer (3.000 Gäste)
Durch eine Transaktion auf dem Schwarzmarkt befanden wir uns in der ersten Reihe, konnten mal dem Adler 'Guten Tag' sagen, aber leider die Gästefans nicht sehen, sondern nur hören. Die waren mit 3.000 Menschen aus Griechenland angereist und sorgten über uns für ein Spektakel, wie das zum Beispiel Olimpiakos Piräus vor Jahresfrist noch nicht gelungen war. Auf dem Rasen entschied Benfica die Angelegenheit recht ereignisarm für sich, Gästetrainer Huub Stevens wurde bald darauf entlassen.

Sonntag, 23. Februar 2014

23.02.2014
3. Liga (P)
CD Mafra - GS Loures 1:2
Estádio Doutor Mário Silveira (Mafra)
500 Zuschauer (60 Gäste)
Auch am zweiten Spieltag der Aufstiegsrunde konnte Mafra eine Führung nicht nach Hause bringen. Loures siegte durch ein Tor in der 90. Minute glücklich, aber nicht unverdient, was die 60 mitgereisten Zuschauer zu überschwänglichem Jubel veranlasste. Im Gegensatz zur Vorwoche waren die Mafra-Fans ziemlich ruhig. Zum zweiten Mal in Portugal sah ich jemanden das Spiel aus einem Auto heraus verfolgen. Der alte Mann hatte in einer Nebenstraße geparkt, konnte aber trotz Fernglas von dort aus maximal 15 % des Spielfeldes sehen.
Es gibt noch ein größeres Stadion in Mafra, wo aber niemand regelmäßig spielt. CD Mafra nennt lediglich einen besseren Sportplatz sein Eigen, der aber durchaus seinen Charme hat. Der Blick ist frei auf das Wahrzeichen der Stadt, den Nationalpalast. Ansonsten gibt es eine kleine Tribüne und auch auf der Gegenseite ein paar Stufen. Der Kunstrasenplatz nebenan hat ebenfalls drei Stufen, sodass man die Partien erhöht auch von dort sehen kann.

Sonntag, 16. Februar 2014

16.02.2014
3. Liga (P)
Benfica Castelo Branco - CD Mafra 1:1
Estádio Municipal Vale do Romeiro (Castelo Branco)
500 Zuschauer (40 Gäste)

Es ist schon ein starkes Stück, einen Fußballklub in Castelo Branco einfach mal nach einem Stadtteil in Lissabon zu benennen. Das ist ungefähr so, als würde ein FC Schalke Göttingen den deutschen Amateurfußball aufmischen, nur weil ein niedersächsischer Sportfunktionär eben Fan der Königsblauen ist. Dass Benfica Castelo Branco auch noch mit demselben Logo wie Benfica Lissabon herumläuft, spricht nicht gerade für diesen Verein und auch nicht für den portugiesischen Fußball.
Trotzdem tritt Benfica in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga an, an deren ersten Spieltag man den CD Mafra empfing. Die Gäste hatten freundlich pöbelnde Fans mitgebracht, sodass ich es direkt mit Mafra hielt. Die hätten den Sieg auch verdient gehabt, doch Benfica kam mit einem Sonntagsschuss noch zum späten Ausgleich. Das Stadion ist wirklich schön, zumindest kann man das Spiel hier von allen vier Seiten verfolgen, was im portugiesischen Amateurbereich oft nicht der Fall ist.

Dienstag, 11. Februar 2014

11.02.2014
1. Liga (P)
SL Benfica - Sporting CP 2:0
Estádio da Luz (Lissabon)
48.965 Zuschauer (3.500 Gäste) 
Das 160. Lissabonner Derby stand auf dem Programm und es sollte um einiges gehen: Benfica als Tabellenführer empfing mit Sporting den Zweiten. Doch dann das: Starker Wind blies Teile des Stadiondachs aufs Spielfeld und verhinderte den Anpfiff. Das Spiel wurde abgesagt und mehr als 50.000 Fans gingen ohne Kick nach Hause. Zwei Tage später kamen die meisten, aber nicht alle, zum Nachholtermin. Benfica siegte in einem hochklassigen, aber nicht immer atemberaubenden Spiel verdient mit 2:0 und setzte sich in der Tabelle ein wenig ab.
Bei meinem vierten Besuch im Estádio da Luz herrschte zum ersten Mal wirklich gute Stimmung. Es ist zwar nicht komplett eskaliert, wie man das von anderen Derbys kennt, aber es war doch durchweg lautstark. Die Frage aber bleibt, warum im zweiten Anlauf nicht einmal mehr 50.000 Zuschauer ins Stadion kamen. Zu den Heimspielen beider Mannschaften kommen normalerweise mehr als 30.000 Anhänger, so müsste man doch dieselben Menschen auch beim Derby vor Ort erwarten dürfen, oder?

Freitag, 7. Februar 2014

07.02.2014
2. Liga (P)
Moreirense FC - SL Benfica B 1:1
Parque Desportivo Comendador Joaquim de Almeida Freitas (Moreira de Cónegos)
1.159 Zuschauer (15 Gäste)
Man kann auch mal 714 Kilometer fahren, nur um ein portugiesisches Zweitligaspiel zu sehen. Immerhin gab es sportlich ein recht ansprechendes Spiel zu bestaunen, dazu eine gut aufgelegte Fanszene aus Moreira und ein Stadion mit immerhin drei Tribünen, von denen sicherlich die Haupttribüne mit ihrer separaten Sitzverteilung herausstach. Unter den 1.159 Zuschauern befanden sich nicht nur vereinzelte Benfica-Anhänger, sondern auch 13 deutsche Schlachtenbummler. Kein Wunder: Es war das einzige Freitagsspiel in Portugal - am Derby-Wochenende.
Am Imbissstand wurden Hot Dogs für 1,50 Euro verkauft, allerdings nur zwischen der 20. und 70. Minute. Auch mit dem Bierverkauf hatte man es nicht so: Weil das mit dem Zapfen nicht so ganz klappte, schüttete man das flüssige Glück quasi literweise weg und musste sich dafür von den anwesenden Fans aus Halle einiges anhören. Am Ende war dann aber alles wieder gut, denn die Jungs aus Ostdeutschland bekamen Mengenrabatt aufs Bier.

Sonntag, 26. Januar 2014

26.01.2014
Taça da Liga (P)
Leixões SC - CD Nacional 0:2
Estádio do Mar (Matosinhos)
750 Zuschauer
Nachdem die Kassiererin nicht bereit war, mir als Nichtmitglied ein Ticket für die Haupttribüne zu verkaufen, kam ein Mann auf mich zu und überlies mir für 3,30 Euro eine seiner Karten, die er wohl irgendwo umsonst abgestaubt hatte. Das haben die Portugiesen davon, dass sie ganze Tribünen nur für ihre Mitglieder öffnen. Auf dem Programm stand der 3. Spieltag der 2. Gruppenphase im Ligapokal. Was kompliziert klingt, war letztendlich ganz einfach: Beide Teams waren bereits ausgeschieden, da pro Gruppe nur eine Mannschaft weiterkommt.
In einem also bedeutungslosen Spiel empfing der Zweitligist Leixões aus einem Vorort von Porto einen der beiden Erstligisten von der Insel Madeira. Der gewann die Partie auch standesgemäß, tat sich gegen wacker kämpfende Gastgeber jedoch lange schwer. Das Stadion zählt sicherlich zu den sehenswerten in Portugal, auch wenn die Gegengerade mehrere Meter vom Spielfeld entfernt ist. Von dort aus unterstützten die Ultras Leixões durchaus lautstark. Aus Madeira waren auch diesmal keine Fans angereist.

Dienstag, 14. Januar 2014

14.01.2014
Taça da Liga (P)
Sporting CP - CS Marítimo 3:0
Estádio José Alvalade XXI (Lissabon)
11.321 Zuschauer
In einem der unübersichtlich vielen Pokalwettbewerbe Portugals besiegte Sporting das madeirische Inselteam von Marítimo unspektakulär deutlich. Bei meinen mittlerweile vier Besuchen im Estádio Alvalade saß ich jeweils auf einer anderen Seite, nun aber erstmals im Unterrang, was damit zu tun hatte, dass der Oberrang geschlossen war. Gut 11.000 Zuschauer sind für diesen Wettbewerb sicher okay und auch die Stimmung passte zum Spiel: Man zog eben einfach sein Ding durch. Aus Funchal waren keine Fans angereist.

Sonntag, 12. Januar 2014

12.01.2014
3. Liga (P)
SU Sintrense - GS Loures 4:0
Estádio do Sport União Sintrense (Sintra)
200 Zuschauer (30 Gäste)
Das Stadion in Sintra hatte früher mal ein Dach, das aber im Lauf der Jahre abhanden gekommen zu sein scheint. Unnötig zu erwähnen, dass es bei meinem Besuch in Strömen regnete. Auf dem Rasen, der binnen weniger Minuten zu einem Acker geworden war, gab es dafür ein richtig schönes Kampfspiel zu sehen, inklusive einiger Rutscheinlagen über den sich auflösenden Untergrund. Die Gastgeber schienen mit den Verhältnissen bestens zurechtzukommen und verpassten dem Tabellenführer eine satte 4:0-Klatsche.
Die Anhänger von Sintrense waren natürlich komplett aus dem Häuschen, zumal ihr Team auch wirklich schön spielte und jetzt mitten im Rennen um die Aufstiegsplätze ist. Die 15-köpfige Fangruppierung, von denen immer mindestens Fünf gerade beim Bierholen waren, stimmte proportional zum deutlicher werdenden Ergebnis immer mehr Lieder an, die nur ab und zu was mit Fußball zu tun hatten. Aber die Freude über diesen überraschenden Sieg, die war authentisch. Vielleicht das beste Amateurspiel, das ich in Portugal gesehen habe.

Sonntag, 5. Januar 2014

05.01.2014
Taça de Portugal - Achtelfinale (P)
SC Beira-Mar - Académica de Coimbra 0:1
Estádio Municipal de Aveiro (Aveiro)
1.043 Zuschauer (400 Gäste)

Das Groundhopper-Herz wird auf eine harte Probe gestellt, wenn man 15 Minuten vor Anpfiff einer Partie zwar das Stadion schon sehen kann, allerdings noch ein Waldstück, einen Flusslauf und eine Schnellstraße überwinden muss. Mit Bravour wurde die Aufgabe gelöst, doch zur Belohnung gab es lediglich eine bunte Arena. Der Tempel wurde für die EM 2004 gebaut, doch nur zwei Spiele fanden dort statt, die beide Tschechien gewann. Die bleibende Erinnerung hat der SC Beira-Mar, der hier seit mittlerweile einem Jahrzehnt vor leeren Rängen spielt.
Im Pokalspiel gegen die klassenhöhere Mannschaft aus Coimbra kamen offiziell 1.043 Zuschauer von 30.127 möglichen Besuchern, davon fast die Hälfte aus der Universitätsstadt, die stimmungstechnisch leicht die Oberhand behielt. Das lag auch am Spielverlauf, denn den Gastgebern gelang es nicht, Coimbras frühen Führungstreffer zu egalisieren. Mit gleich zwei Elfmetern waren die Möglichkeiten dazu durchaus vorhanden, doch beide wurden kläglich vergeben.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

12.12.2013
Europaliga-Gruppenphase
Estoril Praia - Slovan Liberec 1:2
Estádio António Coimbra da Mota (Estoril)
1.247 Zuschauer (300 Gäste)
Das letzte Hurra des Europapokalneulings Estoril Praia. Obwohl es für die Gastgeber am letzten Gruppenspieltag um nichts mehr ging, legten sie los, als hätten sie die Modalitäten gar nicht verstanden. Dass am Ende aber doch Liberec als Sieger vom Platz ging, war der höheren Effektivität der Tschechen geschuldet, die mit wenig Aufwand auch das Fernduell gegen den SC Freiburg für sich entschieden und in der nächsten Runde auf den holländischen Vertreter AZ Alkmaar treffen.
Die 300 Gästefans verteilten sich im gesamten Stadion, aber kaum im Gästeblock. Dort versuchte eine 20-köpfige Gruppe ihr Glück, wurde aber entweder durch die 40 aktiven Fans von Estoril überstimmt oder auch durch den eigenen Anhang auf der Haupttribüne. Dort bequemten sich Angehörige und ältere Fans ab und an zu ein paar einfachen Gesängen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

10.12.2013
Championsleague-Gruppenphase
SL Benfica - Paris Saint-Germain 2:1
Estádio da Luz (Lissabon)
30.089 Zuschauer (300 Gäste)

Sonntag, 1. Dezember 2013

01.12.13
3. Liga (P)
Casa Pia AC - SC Ideal 1:0
Estádio Pina Manique (Lissabon)
160 Zuschauer (30 Gäste)
Stell dir vor, du spielst auf einer Azoreninsel Amateurfußball, musst fürs Auswärtsspiel aufs Festland fliegen und verlierst dort durch einen unnötigen Elfmeter mit 0:1. So erging es den Spielern des SC Ideal am portugiesischen Unabhängigkeitstag, den immerhin 160 Menschen beim Drittligakick in der Peripherie der Hauptstadt verbrachten. Darunter waren auch drei Polizisten, die an der Seitenlinie auf und ab liefen, als erwarteten sie jeden Moment einen Flitzer. Dabei konnte von aktiven Fans kaum die Rede sein.
Ein knappes Dutzend Senioren verfolgte die Partie gar aus parkenden Autos heraus, die für einen Zusatzeuro aufs Stadiongelände fahren dürfen. Die betagten Herren verließen ihre Wagen nur zur angeregten Halbzeitanalyse und sorgten beim Führungstreffer für ein spontanes Hupkonzert. Die Gäste von der Insel brachten ihrerseits einen Schal, zwei Fahnen und 20 Freunde des linken Außenstürmers mit, der damit zwei Drittel des Gästeanhangs für sich verbuchen konnte. Einen Treffer konnte er freilich nicht beisteuern, er war mit regelmäßigem Winken in Richtung Publikum schon ausgelastet.