21.09.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - FC Homburg 0:2
Auestadion (Kassel)
1.512 Zuschauer (10 Gäste)
Gerade im Pokal ausgeschieden, jetzt gegen den Tabellenletzten zu Hause mit 0:2 verloren - doch angesichts dessen war die Stimmung auf den Rängen bemerkenswert gut. Die wenigen Fans, die noch zum Verein stehen, tun das bedingungslos und voller Leidenschaft, weil sie den Weg ohne das große Geld und mit regionalem Kader mitgehen. Sie sehen, dass die junge Truppe wirklich alles gibt, so wie selten mal eine KSV-Mannschaft alles gegeben hat. "Vierte Liga tut schon weh, scheißegal, es wird schon geh'n!"
Die putzigen Homburger derweil hatten an diesem Mittwochabend zehn Leute und fünf Fahnen aus dem Saarland mitgebracht. Die zehn Leute entschieden sich für die Haupttribüne, brachten die fünf Fahnen aber dennoch am Gästeblock an. Die drei Punkte werden ihnen sicherlich gut tun, vom Etat her müsste der Klub eigentlich um den Aufstieg mitspielen, landet aber Jahr für Jahr bloß im Mittelfeld. Dort dürfte es auch in dieser Saison bald wieder hingehen.
Mittwoch, 21. September 2016
Mittwoch, 14. September 2016
14.09.2016
Hessenpokal (D)
FSC Lohfelden - Hessen Kassel 2:1
Nordhessenstadion (Lohfelden)
800 Zuschauer (400 Gäste)
Warum lässt man in einem Pokalspiel gegen ein hochmotiviertes Team, das nur eine Liga unter dem eigenen spielt, eine B-Elf antreten? Warum nur? Warum? Es weiß doch inzwischen jeder, dass der Pokal der kürzeste Weg nach Europa ist - oder zumindest die einfachste Methode, ein paar Extra-Euro in die klamme Vereinskasse zu schaufeln. Wie schön waren die Pokal-Highlights gegen Düsseldorf und Hannover? Superschön. Jetzt, wo Offenbach schon in Seligenstadt rausgeflogen ist, wäre die Chance auf eine Wiederholung durchaus realistisch gewesen.
Das Nordhessenstadion wurde in den letzten Jahren umgebaut. Von der bröckeligen Stehplatztribüne, auf der wir im Jahr 2002 standen und den Aufstieg in die Oberliga Hessen bejubelten, ist nichts übrig geblieben. Stattdessen ist eine Tribüne entstanden, deren erste Sitzreihe ebenerdig ist, sodass man problemlos auf den Platz laufen kann. Diese Möglichkeit zog wohl auch der ein oder andere Kasseler in Betracht, der mit der Leistung so gar nicht einverstanden war. Letztendlich blieb es aber doch ruhig.
Hessenpokal (D)
FSC Lohfelden - Hessen Kassel 2:1
Nordhessenstadion (Lohfelden)
800 Zuschauer (400 Gäste)
Warum lässt man in einem Pokalspiel gegen ein hochmotiviertes Team, das nur eine Liga unter dem eigenen spielt, eine B-Elf antreten? Warum nur? Warum? Es weiß doch inzwischen jeder, dass der Pokal der kürzeste Weg nach Europa ist - oder zumindest die einfachste Methode, ein paar Extra-Euro in die klamme Vereinskasse zu schaufeln. Wie schön waren die Pokal-Highlights gegen Düsseldorf und Hannover? Superschön. Jetzt, wo Offenbach schon in Seligenstadt rausgeflogen ist, wäre die Chance auf eine Wiederholung durchaus realistisch gewesen.
Das Nordhessenstadion wurde in den letzten Jahren umgebaut. Von der bröckeligen Stehplatztribüne, auf der wir im Jahr 2002 standen und den Aufstieg in die Oberliga Hessen bejubelten, ist nichts übrig geblieben. Stattdessen ist eine Tribüne entstanden, deren erste Sitzreihe ebenerdig ist, sodass man problemlos auf den Platz laufen kann. Diese Möglichkeit zog wohl auch der ein oder andere Kasseler in Betracht, der mit der Leistung so gar nicht einverstanden war. Letztendlich blieb es aber doch ruhig.
Samstag, 10. September 2016
10.09.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - SV Elversberg 1:1
Auestadion (Kassel)
1.579 Zuschauer (50 Gäste)
Das dritte Jahr in Folge trat der KSV im September zu Hause gegen Elversberg an und alle Jahre wieder als Außenseiter, der sich dann erstaunlich gut schlägt. Nach 1:0 und 0:1 in den Vorjahren gab es diesmal ein 1:1, wobei sich die einzelnen Spiele extrem ähnelten. Mit anderen Worten: Es hätte auch andersrum ausgehen können. Diesmal gingen die Gäste in der zweiten Hälfte in Führung und erst in der 90. Minute gelang den Löwen der Ausgleich per Elfmeter durch Sebastian Schmeer, dem Mann, der erst vor wenigen Tagen das von der ARD prämierte Tor des Monats erzielt hatte.
Ich war dank einer mir übergebenen Dauerkarte diesmal auf der Osttribüne und verfolgte mein erstes Punktspiel von dort aus. Man bekommt tatsächlich viel mehr vom Spiel mit, wenn man auf der Gegengeraden sitzt, anstatt gefühlt meilenweit entfernt hinter einem Tor zu stehen. Die Stimmung aus der Nordkurve kam mir recht verhalten vor, was ich eher auf einen schlechten Tag als auf meinen Standortnachteil auf der Osttribüne schieben würde. Wäre aber trotzdem interessant zu wissen, wie sich 'laute' Spiele von hier aus anhören. Vielleicht kommt es ja einmal dazu.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - SV Elversberg 1:1
Auestadion (Kassel)
1.579 Zuschauer (50 Gäste)
Das dritte Jahr in Folge trat der KSV im September zu Hause gegen Elversberg an und alle Jahre wieder als Außenseiter, der sich dann erstaunlich gut schlägt. Nach 1:0 und 0:1 in den Vorjahren gab es diesmal ein 1:1, wobei sich die einzelnen Spiele extrem ähnelten. Mit anderen Worten: Es hätte auch andersrum ausgehen können. Diesmal gingen die Gäste in der zweiten Hälfte in Führung und erst in der 90. Minute gelang den Löwen der Ausgleich per Elfmeter durch Sebastian Schmeer, dem Mann, der erst vor wenigen Tagen das von der ARD prämierte Tor des Monats erzielt hatte.
Ich war dank einer mir übergebenen Dauerkarte diesmal auf der Osttribüne und verfolgte mein erstes Punktspiel von dort aus. Man bekommt tatsächlich viel mehr vom Spiel mit, wenn man auf der Gegengeraden sitzt, anstatt gefühlt meilenweit entfernt hinter einem Tor zu stehen. Die Stimmung aus der Nordkurve kam mir recht verhalten vor, was ich eher auf einen schlechten Tag als auf meinen Standortnachteil auf der Osttribüne schieben würde. Wäre aber trotzdem interessant zu wissen, wie sich 'laute' Spiele von hier aus anhören. Vielleicht kommt es ja einmal dazu.
Sonntag, 28. August 2016
28.08.2016
10. Liga (D)
HNK Croatia 95 - VfB Bodenheim II 1:0
Hartplatz Augustusstraße (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Hochsommerliche Temperaturen, erhitzte Gemüter und der Duft von Cevapcici in der Luft. Bei HNK Croatia 95 wähnt man sich tatsächlich für 90 Minuten in Kroatien. In einem knallharten Kick bei 33 Grad durfte ich fünf Rudelbildungen, zwei Platzverweise, aber zum Glück auch ein Tor bewundern. Letztendlich hatte diese Partie deutlich mehr Gekloppe und Gebolze als sportlichen Wert zu bieten. Aber für Sonntagnachmittag auf Asche natürlich genau das richtige.
Der Sportplatz bietet für die Zuschauer nur eine Längsseite zum Stehen und ein paar Bänke zum Sitzen. Auf den anderen Seiten wachsen in erster Linie Bäume, in denen ständig der Ball landet, da die Äste meterweit ins Spielfeld hineinragen. Alle paar Minuten gibt es Hochball vom Schiri, der aber fast nie fair zum Gegner zurückgespielt wird. "Ist doch euer Platz", "Ich kenn die Regeln nicht". Die Gäste samt Anhang beschwerten sich lautstark über irreguläre Bedingungen, doch ein reinigendes Gewitter mit Starkregen beruhigte kurz vor Schluss die Gemüter.
10. Liga (D)
HNK Croatia 95 - VfB Bodenheim II 1:0
Hartplatz Augustusstraße (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Hochsommerliche Temperaturen, erhitzte Gemüter und der Duft von Cevapcici in der Luft. Bei HNK Croatia 95 wähnt man sich tatsächlich für 90 Minuten in Kroatien. In einem knallharten Kick bei 33 Grad durfte ich fünf Rudelbildungen, zwei Platzverweise, aber zum Glück auch ein Tor bewundern. Letztendlich hatte diese Partie deutlich mehr Gekloppe und Gebolze als sportlichen Wert zu bieten. Aber für Sonntagnachmittag auf Asche natürlich genau das richtige.
Der Sportplatz bietet für die Zuschauer nur eine Längsseite zum Stehen und ein paar Bänke zum Sitzen. Auf den anderen Seiten wachsen in erster Linie Bäume, in denen ständig der Ball landet, da die Äste meterweit ins Spielfeld hineinragen. Alle paar Minuten gibt es Hochball vom Schiri, der aber fast nie fair zum Gegner zurückgespielt wird. "Ist doch euer Platz", "Ich kenn die Regeln nicht". Die Gäste samt Anhang beschwerten sich lautstark über irreguläre Bedingungen, doch ein reinigendes Gewitter mit Starkregen beruhigte kurz vor Schluss die Gemüter.
Sonntag, 21. August 2016
21.08.2016
9. Liga (D)
Germania Wiesbaden - SV Niedernhausen II 1:1
Sportplatz Waldstraße (Wiesbaden)
45 Zuschauer
Das ist so mit das Beste, was einem in der 9. Liga passieren kann. Ein tolles Stadion, eine professionell gestaltete Eintrittskarte, die automatisch zur Teilnahme am Gewinnspiel in der Halbzeitpause berechtigt, eine Bratwurst im Fladenbrot, Sonnenschein und ein spannender Kick. Der Sportplatz überzeugt mit einer überdachten aber eingestaubten Sitzplatztribüne, einer bewachsenen Gegengerade mit zehn Stufen und ringsherum viel Grün.
Germania Wiesbaden war lange Jahre nur die Nummer Zwei hinter dem SV Wiesbaden, der inzwischen selbst nur noch siebtklassig spielt. Während allerdings der SVW regelmäßig mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht und man über den SV Wehen ohnehin nicht reden muss, scheint die Germania der einzige echte Wiesbadener Verein mit Charme zu sein. Immerhin zu einem Jahr Zweitklassigkeit schaffte es der Klub von der Waldstraße in den 60er Jahren. Schade, dass es jetzt nicht zumindest die Oberliga ist.
9. Liga (D)
Germania Wiesbaden - SV Niedernhausen II 1:1
Sportplatz Waldstraße (Wiesbaden)
45 Zuschauer
Das ist so mit das Beste, was einem in der 9. Liga passieren kann. Ein tolles Stadion, eine professionell gestaltete Eintrittskarte, die automatisch zur Teilnahme am Gewinnspiel in der Halbzeitpause berechtigt, eine Bratwurst im Fladenbrot, Sonnenschein und ein spannender Kick. Der Sportplatz überzeugt mit einer überdachten aber eingestaubten Sitzplatztribüne, einer bewachsenen Gegengerade mit zehn Stufen und ringsherum viel Grün.
Germania Wiesbaden war lange Jahre nur die Nummer Zwei hinter dem SV Wiesbaden, der inzwischen selbst nur noch siebtklassig spielt. Während allerdings der SVW regelmäßig mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht und man über den SV Wehen ohnehin nicht reden muss, scheint die Germania der einzige echte Wiesbadener Verein mit Charme zu sein. Immerhin zu einem Jahr Zweitklassigkeit schaffte es der Klub von der Waldstraße in den 60er Jahren. Schade, dass es jetzt nicht zumindest die Oberliga ist.
Samstag, 13. August 2016
13.08.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Teutonia Watzenborn-Steinberg 2:1
Auestadion (Kassel)
1.751 Zuschauer (32 Gäste)
Spitzenreiter! Wer das Spiel gesehen hat, weiß, dass das nur eine Momentaufnahme ist. Die Teutonia ging verdient in Führung und war in der ersten Halbzeit die klar dominierende Mannschaft. Nach 45 Minuten war sie allerdings platt und der KSV drehte endlich im Rahmen seiner Möglichkeiten auf. Tore durch Schmik und Damm ließen die Nordkurve komplett eskalieren und hievten den Verein mal eben an die Tabellenspitze. Schon am kommenden Mittwoch geht es in Nöttingen darum, den Platz an der Sonne zu verteidigen.
Die Sonne schien auch im Auestadion und so konnte man denken, dass die 32 Gästefans in erster Linie gekommen waren, um in der Südkurve braun zu werden. Denn bis auf vereinzelte Handbewegungen nach dem Führungstreffer war von den Teutonen nichts zu vernehmen. Auf der Heimseite legte Block 30 einen guten Auftritt hin. Minuspunkte gabs diesmal für den Caterer, der ab der 53. Minute keine Brötchen mehr hatte und das bei 1.751 Zuschauern.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Teutonia Watzenborn-Steinberg 2:1
Auestadion (Kassel)
1.751 Zuschauer (32 Gäste)
Spitzenreiter! Wer das Spiel gesehen hat, weiß, dass das nur eine Momentaufnahme ist. Die Teutonia ging verdient in Führung und war in der ersten Halbzeit die klar dominierende Mannschaft. Nach 45 Minuten war sie allerdings platt und der KSV drehte endlich im Rahmen seiner Möglichkeiten auf. Tore durch Schmik und Damm ließen die Nordkurve komplett eskalieren und hievten den Verein mal eben an die Tabellenspitze. Schon am kommenden Mittwoch geht es in Nöttingen darum, den Platz an der Sonne zu verteidigen.
Die Sonne schien auch im Auestadion und so konnte man denken, dass die 32 Gästefans in erster Linie gekommen waren, um in der Südkurve braun zu werden. Denn bis auf vereinzelte Handbewegungen nach dem Führungstreffer war von den Teutonen nichts zu vernehmen. Auf der Heimseite legte Block 30 einen guten Auftritt hin. Minuspunkte gabs diesmal für den Caterer, der ab der 53. Minute keine Brötchen mehr hatte und das bei 1.751 Zuschauern.
Mittwoch, 10. August 2016
10.08.2016
3. Liga (D)
Hansa Rostock - Sonnenhof Großaspach 0:0
Ostseestadion (Rostock)
14.000 Zuschauer (24 Gäste)
Saisonauftakt mit einer Nullnummer! Mehr als zwei Monate lang hatte ich kein Fußballspiel gesehen und ehrlich gesagt mag ich diese Pausen auch, damit es danach wieder so richtig kribbelt. Das erste Spiel sollte ein Kracher werden, also ging es endlich mal nach Rostock. Der ehemalige und langjährige Bundesligist hat noch immer eine beeindruckend große Anhängerschaft und ist für seine besonders gute Stimmung bekannt. Am beeindruckendsten bei meinem Besuch war jedoch, dass die Gäste aus Großaspach an einem Mittwoch 24 Leute mitbrachten.
Die Hansa-Fans zeigten zu Spielbeginn Fahnen und Luftballons. Danach gabs 90 Minuten lang ein akustisches Feuerwerk. Wechselgesänge über drei Tribünen und ich hoffte inständig darauf, dass noch ein Tor fiel, damit ich die komplette Eskalation der Südtribüne miterleben konnte, doch das war mir und den 14.000 Zuschauern nicht vergönnt. Hansa traf nur die Latte, aber auch der Sonnenhof kam immer mal wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.
3. Liga (D)
Hansa Rostock - Sonnenhof Großaspach 0:0
Ostseestadion (Rostock)
14.000 Zuschauer (24 Gäste)
Saisonauftakt mit einer Nullnummer! Mehr als zwei Monate lang hatte ich kein Fußballspiel gesehen und ehrlich gesagt mag ich diese Pausen auch, damit es danach wieder so richtig kribbelt. Das erste Spiel sollte ein Kracher werden, also ging es endlich mal nach Rostock. Der ehemalige und langjährige Bundesligist hat noch immer eine beeindruckend große Anhängerschaft und ist für seine besonders gute Stimmung bekannt. Am beeindruckendsten bei meinem Besuch war jedoch, dass die Gäste aus Großaspach an einem Mittwoch 24 Leute mitbrachten.
Die Hansa-Fans zeigten zu Spielbeginn Fahnen und Luftballons. Danach gabs 90 Minuten lang ein akustisches Feuerwerk. Wechselgesänge über drei Tribünen und ich hoffte inständig darauf, dass noch ein Tor fiel, damit ich die komplette Eskalation der Südtribüne miterleben konnte, doch das war mir und den 14.000 Zuschauern nicht vergönnt. Hansa traf nur die Latte, aber auch der Sonnenhof kam immer mal wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Samstag, 28. Mai 2016
28.05.2016
6. Liga (D)
Viktoria Urberach - Rot-Weiß Darmstadt 0:0
Viktoria-Sportplatz (Urberach)
1.000 Zuschauer (150 Gäste)
Was für ein spannender letzter Spieltag in der Verbandsliga Hessen Süd! Der Tabellenführer Urberach empfing den Zweiten RW Darmstadt, während der Dritte, der FV Bad Vilbel, im Fernduell zumindest noch auf den zweiten Rang, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt, vorrücken konnte. Letztendlich spielten alle Unentschieden und es passierte gar nichts, doch das konnte man vorher ja nicht wissen und so lag eine ungeheure Angespanntheit über dem Sportplatz in Urberach.
Durch das 0:0 spielt Urberach in der nächsten Saison immerhin Hessenliga, was nach dem Abpfiff auch gefeiert wurde. Das Stadion ist in jedem Fall tauglich und weitaus besser als so mancher Platz, den sie in der nächsten Saison besuchen müssen. RW Darmstadt unterdessen wird in der Aufstiegsrunde gegen Schwalmstadt und Ederbergland antreten. Durch den Rückzug von Oberrad steigen aus dieser Runde immerhin zwei Teilnehmer auf. Sollte Rot-Weiß Frankfurt in die Regionalliga aufsteigen, schaffen es sogar alle drei.
6. Liga (D)
Viktoria Urberach - Rot-Weiß Darmstadt 0:0
Viktoria-Sportplatz (Urberach)
1.000 Zuschauer (150 Gäste)
Was für ein spannender letzter Spieltag in der Verbandsliga Hessen Süd! Der Tabellenführer Urberach empfing den Zweiten RW Darmstadt, während der Dritte, der FV Bad Vilbel, im Fernduell zumindest noch auf den zweiten Rang, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt, vorrücken konnte. Letztendlich spielten alle Unentschieden und es passierte gar nichts, doch das konnte man vorher ja nicht wissen und so lag eine ungeheure Angespanntheit über dem Sportplatz in Urberach.
Durch das 0:0 spielt Urberach in der nächsten Saison immerhin Hessenliga, was nach dem Abpfiff auch gefeiert wurde. Das Stadion ist in jedem Fall tauglich und weitaus besser als so mancher Platz, den sie in der nächsten Saison besuchen müssen. RW Darmstadt unterdessen wird in der Aufstiegsrunde gegen Schwalmstadt und Ederbergland antreten. Durch den Rückzug von Oberrad steigen aus dieser Runde immerhin zwei Teilnehmer auf. Sollte Rot-Weiß Frankfurt in die Regionalliga aufsteigen, schaffen es sogar alle drei.
Mittwoch, 11. Mai 2016
11.05.2016
4. Liga (D)
Bahlinger SC - Hessen Kassel 3:1
Kaiserstuhlstadion (Bahlingen am Kaiserstuhl)
1.320 Zuschauer (2 Gäste)
440 Kilometer einfache Strecke zwischen Kassel und Bahlingen. Wieviele Amateurvereine haben schon die Chance, eine Europapokaltour nachzuahmen? Amsterdam, Brüssel oder Teplice wären näher gewesen. Und dann auch noch stilecht an einem Mittwochabend! Dumm nur, dass es in diesem Fall für den KSV um praktisch nichts mehr ging und es sich deshalb für viele Kasseler um die unattraktivste Auswärtsfahrt des Jahres handelte. Ich allerdings ließ mir den Spaß nicht verderben, machte eine Übernachtungsgelegenheit klar und fuhr in den Breisgau.
Dort traf ich im Gästeblock einen anderen KSV-Anhänger. Einen! Er war gemütlich mit seinem Cabrio aus Kassel angereist und hatte immerhin eine Fahne dabei. Die etwa 30 Polizisten und Ordner fragten immer wieder: Kommt da noch jemand? Aber es kam niemand. 15 Sekunden nach dem Anpfiff hatten wir die erste Chance - an die Latte. Wir skandierten: "KSV, KSV!" - das Bahlinger Publikum johlte vor Vergnügen. Wir standen jetzt ein bisschen im Mittelpunkt. Im direkten Gegenzug das erste Tor für Bahlingen und schon waren wir vergessen. Da wussten wir, warum sich sonst niemand diese Tour angetan hatte.
4. Liga (D)
Bahlinger SC - Hessen Kassel 3:1
Kaiserstuhlstadion (Bahlingen am Kaiserstuhl)
1.320 Zuschauer (2 Gäste)
440 Kilometer einfache Strecke zwischen Kassel und Bahlingen. Wieviele Amateurvereine haben schon die Chance, eine Europapokaltour nachzuahmen? Amsterdam, Brüssel oder Teplice wären näher gewesen. Und dann auch noch stilecht an einem Mittwochabend! Dumm nur, dass es in diesem Fall für den KSV um praktisch nichts mehr ging und es sich deshalb für viele Kasseler um die unattraktivste Auswärtsfahrt des Jahres handelte. Ich allerdings ließ mir den Spaß nicht verderben, machte eine Übernachtungsgelegenheit klar und fuhr in den Breisgau.
Dort traf ich im Gästeblock einen anderen KSV-Anhänger. Einen! Er war gemütlich mit seinem Cabrio aus Kassel angereist und hatte immerhin eine Fahne dabei. Die etwa 30 Polizisten und Ordner fragten immer wieder: Kommt da noch jemand? Aber es kam niemand. 15 Sekunden nach dem Anpfiff hatten wir die erste Chance - an die Latte. Wir skandierten: "KSV, KSV!" - das Bahlinger Publikum johlte vor Vergnügen. Wir standen jetzt ein bisschen im Mittelpunkt. Im direkten Gegenzug das erste Tor für Bahlingen und schon waren wir vergessen. Da wussten wir, warum sich sonst niemand diese Tour angetan hatte.
Samstag, 7. Mai 2016
07.05.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - 1.FC Kaiserslautern II 1:3
Auestadion (Kassel)
1.075 Zuschauer (70 Gäste)
Im Schlussspurt der Regionalliga-Saison ging es noch einmal darum, einen direkten Konkurrenten um einen Mittelfeldplatz zu distanzieren, doch diesmal gelang es nicht. Der KSV führte zwar, dachte sich aber wieder einmal zu früh, dass das doch wohl reichen müsste und trat auf die Bremse. Kaiserslautern machte in der zweiten Hälfte aus drei Chancen drei Tore - sehr zur Freude der bemerkenswert vielen Gästefans, die sich über die gesamte Spielzeit ein angenehmes akustisches Duell mit der Nordkurve lieferten.
Für mich war es das letzte Heimspiel der Saison, da ich die Auftritte gegen Saarbrücken und den 1.FC Köln leider verpassen werde. Nun heißt es also schon wieder mindestens drei Monate lang zu warten auf einen gemütlichen Nachmittag in Block 36, bis es in der neuen Saison wieder heißt: "Dissmoh Klabbets", wie ich auf einem Trikot lesen durfte.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - 1.FC Kaiserslautern II 1:3
Auestadion (Kassel)
1.075 Zuschauer (70 Gäste)
Im Schlussspurt der Regionalliga-Saison ging es noch einmal darum, einen direkten Konkurrenten um einen Mittelfeldplatz zu distanzieren, doch diesmal gelang es nicht. Der KSV führte zwar, dachte sich aber wieder einmal zu früh, dass das doch wohl reichen müsste und trat auf die Bremse. Kaiserslautern machte in der zweiten Hälfte aus drei Chancen drei Tore - sehr zur Freude der bemerkenswert vielen Gästefans, die sich über die gesamte Spielzeit ein angenehmes akustisches Duell mit der Nordkurve lieferten.
Für mich war es das letzte Heimspiel der Saison, da ich die Auftritte gegen Saarbrücken und den 1.FC Köln leider verpassen werde. Nun heißt es also schon wieder mindestens drei Monate lang zu warten auf einen gemütlichen Nachmittag in Block 36, bis es in der neuen Saison wieder heißt: "Dissmoh Klabbets", wie ich auf einem Trikot lesen durfte.
Samstag, 30. April 2016
30.04.2016
4. Liga (D)
Astoria Walldorf - Hessen Kassel 0:2
FC-Astoria-Stadion (Walldorf)
220 Zuschauer (25 Gäste)
Wenn es nicht so traurig wäre, hätte es durchaus dörflichen Charme. In der prallen Frühlingssonne empfing der von Dietmar Hopp finanziell unterstützte FC Astoria zum belanglosen Mittelfeldduell den klammen Traditionsverein aus Kassel, der in dieser Woche wieder in die Schlagzeilen geriet, weil Spielergehälter verspätet gezahlt wurden. Ein Problem, das man in Walldorf mit Sicherheit nicht kennt. Der Eintritt kostete zwei Euro - man hat's ja! Und so trafen an diesem Samstag zwei Welten aufeinander, die in der Tabelle beinahe Nachbarn sind.
Trotz der Kasseler Tristesse schafft es der KSV immer noch, bei Auswärtsspielen zehn Prozent der Zuschauer zu stellen. Das ist bei der mageren Zahl von 220 allerdings auch nicht so schwierig. Wie gesagt: Für ein Amateurspiel eine gelungene Veranstaltung, doch gerade in Kassel sind die Ansprüche ja eigentlich ganz andere. Immerhin konnten die Löwen das Spiel nach langem Hin und Her in der Schlussphase für sich entscheiden. Torschützen mal wieder Comvalius und Feigenspan.
4. Liga (D)
Astoria Walldorf - Hessen Kassel 0:2
FC-Astoria-Stadion (Walldorf)
220 Zuschauer (25 Gäste)
Wenn es nicht so traurig wäre, hätte es durchaus dörflichen Charme. In der prallen Frühlingssonne empfing der von Dietmar Hopp finanziell unterstützte FC Astoria zum belanglosen Mittelfeldduell den klammen Traditionsverein aus Kassel, der in dieser Woche wieder in die Schlagzeilen geriet, weil Spielergehälter verspätet gezahlt wurden. Ein Problem, das man in Walldorf mit Sicherheit nicht kennt. Der Eintritt kostete zwei Euro - man hat's ja! Und so trafen an diesem Samstag zwei Welten aufeinander, die in der Tabelle beinahe Nachbarn sind.
Trotz der Kasseler Tristesse schafft es der KSV immer noch, bei Auswärtsspielen zehn Prozent der Zuschauer zu stellen. Das ist bei der mageren Zahl von 220 allerdings auch nicht so schwierig. Wie gesagt: Für ein Amateurspiel eine gelungene Veranstaltung, doch gerade in Kassel sind die Ansprüche ja eigentlich ganz andere. Immerhin konnten die Löwen das Spiel nach langem Hin und Her in der Schlussphase für sich entscheiden. Torschützen mal wieder Comvalius und Feigenspan.
Sonntag, 24. April 2016
24.04.2016
8. Liga (D)
SV Klein-Winternheim - TSV Gau-Odernheim 3:2
Sportplatz am Bandweidenweg (Klein-Winternheim)
40 Zuschauer (15 Gäste)
Die Bahnanbindung nach Klein-Winternheim ist bei 15 Uhr-Spielen einfach perfekt. Zehn Minuten vor Anpfiff kommt der Zug an. Das reicht vollkommen aus, um pünktlich seinen Platz einzunehmen. Eine gute Viertelstunde nach Abpfiff nimmt einen die Bahn wieder mit nach Hause. Und so fährt man dann eben nach Klein-Winternheim, weil es so schön praktisch ist. Ansonsten bietet der Sportplatz recht wenig, was einen in diesen verschlafenen Ort locken könnte. Vielleicht das bemerkenswert gute Brötchen zur Bratwurst.
Ich sah ein ausgeglichenes Duell, das sich trotzdem ziemlich in eine Richtung zu entwickeln schien. Mit 3:0 führten die Gastgeber, weil sie vor dem Tor effektiver waren. Doch Gau-Odernheim konnte das nicht auf sich sitzen lassen, kam nochmal auf 2:3 ran und sorgte bis in die Schlussminuten für Spannung. Als der Torwart mit aufrückte, die Chance vergab und Klein-Winternheim im Konter auf das leere Tor zum 4:2 zustürmte, pfiff der Schiedsrichter kurz vor dem Überqueren der Linie einfach ab. Dann halt nur 3:2.
8. Liga (D)
SV Klein-Winternheim - TSV Gau-Odernheim 3:2
Sportplatz am Bandweidenweg (Klein-Winternheim)
40 Zuschauer (15 Gäste)
Die Bahnanbindung nach Klein-Winternheim ist bei 15 Uhr-Spielen einfach perfekt. Zehn Minuten vor Anpfiff kommt der Zug an. Das reicht vollkommen aus, um pünktlich seinen Platz einzunehmen. Eine gute Viertelstunde nach Abpfiff nimmt einen die Bahn wieder mit nach Hause. Und so fährt man dann eben nach Klein-Winternheim, weil es so schön praktisch ist. Ansonsten bietet der Sportplatz recht wenig, was einen in diesen verschlafenen Ort locken könnte. Vielleicht das bemerkenswert gute Brötchen zur Bratwurst.
Ich sah ein ausgeglichenes Duell, das sich trotzdem ziemlich in eine Richtung zu entwickeln schien. Mit 3:0 führten die Gastgeber, weil sie vor dem Tor effektiver waren. Doch Gau-Odernheim konnte das nicht auf sich sitzen lassen, kam nochmal auf 2:3 ran und sorgte bis in die Schlussminuten für Spannung. Als der Torwart mit aufrückte, die Chance vergab und Klein-Winternheim im Konter auf das leere Tor zum 4:2 zustürmte, pfiff der Schiedsrichter kurz vor dem Überqueren der Linie einfach ab. Dann halt nur 3:2.
Sonntag, 17. April 2016
17.04.2016
10. Liga (D)
TV Mainz - TSV Ebersheim 4:2
Sportplatz an der Schillstraße (Mainz)
45 Zuschauer (10 Gäste)
Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der drittälteste noch bestehende Turnverein Deutschlands. Seit jeher spielt Fußball beim TV nur eine untergeordnete Rolle und so rutschte der Zehntligist bei mir jahrelang durchs Raster. Dabei ist der Verein und seine Anlage durchaus sympathisch und vor allem gut zu erreichen. Erst zwanzig Minuten vor dem Anpfiff ging ich aus dem Haus. Und wieder einmal konnte ich 10. Liga nicht wirklich von 7. Liga unterscheiden, die Grenzen scheinen im unteren Amateurbereich zu verschwimmen. Der Kick konnte sich sehen lassen.
Highlight des Sportplatzes ist neben den drei Stufen mit Sicherheit der Verpflegungsstand mit Werbung der portugiesischen Biersorte "Super Bock". Der Eintritt kostete 2,50 Euro und beinhaltete herrliches Sonnenbaden. Das gute Wetter war einer der Hauptgründe, noch spontan zum Fußball zu gehen. Und ich musste diesen Ground jetzt auch so langsam mal machen, denn womöglich wird beim aktuellen Tabellenvorletzten in der nächsten Saison gar nur 11. Liga geboten. Warum trifft es so oft die falschen Vereine?
10. Liga (D)
TV Mainz - TSV Ebersheim 4:2
Sportplatz an der Schillstraße (Mainz)
45 Zuschauer (10 Gäste)
Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der drittälteste noch bestehende Turnverein Deutschlands. Seit jeher spielt Fußball beim TV nur eine untergeordnete Rolle und so rutschte der Zehntligist bei mir jahrelang durchs Raster. Dabei ist der Verein und seine Anlage durchaus sympathisch und vor allem gut zu erreichen. Erst zwanzig Minuten vor dem Anpfiff ging ich aus dem Haus. Und wieder einmal konnte ich 10. Liga nicht wirklich von 7. Liga unterscheiden, die Grenzen scheinen im unteren Amateurbereich zu verschwimmen. Der Kick konnte sich sehen lassen.
Highlight des Sportplatzes ist neben den drei Stufen mit Sicherheit der Verpflegungsstand mit Werbung der portugiesischen Biersorte "Super Bock". Der Eintritt kostete 2,50 Euro und beinhaltete herrliches Sonnenbaden. Das gute Wetter war einer der Hauptgründe, noch spontan zum Fußball zu gehen. Und ich musste diesen Ground jetzt auch so langsam mal machen, denn womöglich wird beim aktuellen Tabellenvorletzten in der nächsten Saison gar nur 11. Liga geboten. Warum trifft es so oft die falschen Vereine?
Samstag, 2. April 2016
02.04.2016
5. Liga (D)
Schott Mainz - TuS Koblenz 1:3
Otto-Schott-Sportzentrum (Mainz)
300 Zuschauer (220 Gäste)
Es musste schon TuS Koblenz in die Oberliga absteigen, damit Schott Mainz mal auf seinem Hauptplatz spielte und nicht auf dem Kunstrasenplatz. Der Großteil der Zuschauer hielt es mit den Gästen und bekam sodann die gesamte Tribüne. Die Ultras fehlten allerdings zunächst, denn sie waren nach einem Scharmützel am Hauptbahnhof der Stadt verwiesen worden, wie man hörte. In der zweiten Hälfte kamen sie mit Privat-Pkw angefahren und lieferten sich ein interessantes Hase-und-Igel-Spiel mit der Polizei, sodass ich von Halbzeit Zwei praktisch gar nichts mitbekam.
Im ersten Durchgang war es ein ausgeglichenes Spiel, das Koblenz glücklich für sich entschied und danach wohl irgendwie verwaltete, aber das war lange nicht so spannend wie die quasi über 45 Minuten fortwährenden Laufeinheiten im Verfolgungsrennen zwischen dem Inferno Koblenz und der Polizei. Zu Ausschreitungen kam es freilich nicht, die Koblenzer Ultras sollten lediglich für ihre Anwesenheit bestraft werden. Alles in allem aber doch schade, ein Spiel mit Stimmung und Fahnen wäre sicher noch besser gewesen, gerade unter dem Dach wäre einiges möglich gewesen.
5. Liga (D)
Schott Mainz - TuS Koblenz 1:3
Otto-Schott-Sportzentrum (Mainz)
300 Zuschauer (220 Gäste)
Es musste schon TuS Koblenz in die Oberliga absteigen, damit Schott Mainz mal auf seinem Hauptplatz spielte und nicht auf dem Kunstrasenplatz. Der Großteil der Zuschauer hielt es mit den Gästen und bekam sodann die gesamte Tribüne. Die Ultras fehlten allerdings zunächst, denn sie waren nach einem Scharmützel am Hauptbahnhof der Stadt verwiesen worden, wie man hörte. In der zweiten Hälfte kamen sie mit Privat-Pkw angefahren und lieferten sich ein interessantes Hase-und-Igel-Spiel mit der Polizei, sodass ich von Halbzeit Zwei praktisch gar nichts mitbekam.
Im ersten Durchgang war es ein ausgeglichenes Spiel, das Koblenz glücklich für sich entschied und danach wohl irgendwie verwaltete, aber das war lange nicht so spannend wie die quasi über 45 Minuten fortwährenden Laufeinheiten im Verfolgungsrennen zwischen dem Inferno Koblenz und der Polizei. Zu Ausschreitungen kam es freilich nicht, die Koblenzer Ultras sollten lediglich für ihre Anwesenheit bestraft werden. Alles in allem aber doch schade, ein Spiel mit Stimmung und Fahnen wäre sicher noch besser gewesen, gerade unter dem Dach wäre einiges möglich gewesen.
Samstag, 26. März 2016
26.03.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Saar 05 Saarbrücken 1:1
Auestadion (Kassel)
1.272 Zuschauer
Es war mein Geburtstag, schönes Wetter, ich hatte Eintrittskarten für die Haupttribüne gewonnen und der Tabellenletzte war zu Gast. Besser konnten die Voraussetzungen für einen entspannten Nachmittag gar nicht sein. Doch dann kam der KSV aus der Kabine und veranstaltete das, was ich über all die Jahre lieben und hassen gelernt habe. Die Löwen bekamen einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen, trafen ins Tor und verwalteten danach nur noch - natürlich vollkommen uninspiriert und letztendlich auch glücklos.
Viele Anhänger brachte dieser Auftritt auf die Palme - oder zumindest auf den Zaun. Gerade einmal drei Tage war es her, dass man den Tabellenzweiten auswärts geschlagen hatte, da konnte einfach niemand verstehen, wie dieselbe Mannschaft sich zu diesem faden Sommerkick hatte hinreißen lassen können. Wieder einmal wurde die Chance verpasst, vielleicht doch noch oben mitspielen zu können. Zum Glück geht es in der nächsten Woche zum Tabellenführer nach Mannheim, solche Spiele scheinen dem Team besser zu liegen.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Saar 05 Saarbrücken 1:1
Auestadion (Kassel)
1.272 Zuschauer
Es war mein Geburtstag, schönes Wetter, ich hatte Eintrittskarten für die Haupttribüne gewonnen und der Tabellenletzte war zu Gast. Besser konnten die Voraussetzungen für einen entspannten Nachmittag gar nicht sein. Doch dann kam der KSV aus der Kabine und veranstaltete das, was ich über all die Jahre lieben und hassen gelernt habe. Die Löwen bekamen einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen, trafen ins Tor und verwalteten danach nur noch - natürlich vollkommen uninspiriert und letztendlich auch glücklos.
Viele Anhänger brachte dieser Auftritt auf die Palme - oder zumindest auf den Zaun. Gerade einmal drei Tage war es her, dass man den Tabellenzweiten auswärts geschlagen hatte, da konnte einfach niemand verstehen, wie dieselbe Mannschaft sich zu diesem faden Sommerkick hatte hinreißen lassen können. Wieder einmal wurde die Chance verpasst, vielleicht doch noch oben mitspielen zu können. Zum Glück geht es in der nächsten Woche zum Tabellenführer nach Mannheim, solche Spiele scheinen dem Team besser zu liegen.
Sonntag, 13. März 2016
13.03.2016
9. Liga (D)
Alemannia Laubenheim - SV Gau-Algesheim 2:1
Sportzentrum im Laubenheimer Ried (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Gar nicht schlecht für ein Neuntligaspiel - und das in jeder Hinsicht! Der abgeschlagene Tabellenletzte empfing einen Mitabstiegskandidaten, doch das sah man dem Spiel nicht unbedingt an. Munter ging es hin und her. Mit viel Glück und Wohlwollen des Schiedsrichters gelang den Gastgebern der langersehnte Sieg durch ein Elfmetertor in der Schlussphase, dabei hatte vor allem Gau-Algesheim auf den zweiten Treffer gedrängt. Bitter für die wüst schimpfenden Gäste, doch nicht für alles ist der Schiedsrichter verantwortlich. Auch mal an die eigene Nase fassen.
Das Stadion ist für einen Kunstrasenplatz äußerst sehenswert. Auf der Anlage darf gerne so mancher Fünftligist mal vorbeigucken, um sich anzusehen, wie man Stufen und Dächer baut. Während aber die Laubenheimer Alemannia in die zehnte Liga abzusteigen droht, tritt der Italclub Mainz aktuell in derselben Liga auf derselben Anlage an und könnte dem Sportplatz durch einen Aufstieg sogar in die Achtklassigkeit verhelfen. Der Italclub ist im Moment Tabellenzweiter der A-Klasse Mainz-Bingen.
9. Liga (D)
Alemannia Laubenheim - SV Gau-Algesheim 2:1
Sportzentrum im Laubenheimer Ried (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Gar nicht schlecht für ein Neuntligaspiel - und das in jeder Hinsicht! Der abgeschlagene Tabellenletzte empfing einen Mitabstiegskandidaten, doch das sah man dem Spiel nicht unbedingt an. Munter ging es hin und her. Mit viel Glück und Wohlwollen des Schiedsrichters gelang den Gastgebern der langersehnte Sieg durch ein Elfmetertor in der Schlussphase, dabei hatte vor allem Gau-Algesheim auf den zweiten Treffer gedrängt. Bitter für die wüst schimpfenden Gäste, doch nicht für alles ist der Schiedsrichter verantwortlich. Auch mal an die eigene Nase fassen.
Das Stadion ist für einen Kunstrasenplatz äußerst sehenswert. Auf der Anlage darf gerne so mancher Fünftligist mal vorbeigucken, um sich anzusehen, wie man Stufen und Dächer baut. Während aber die Laubenheimer Alemannia in die zehnte Liga abzusteigen droht, tritt der Italclub Mainz aktuell in derselben Liga auf derselben Anlage an und könnte dem Sportplatz durch einen Aufstieg sogar in die Achtklassigkeit verhelfen. Der Italclub ist im Moment Tabellenzweiter der A-Klasse Mainz-Bingen.
Samstag, 5. März 2016
05.03.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Wormatia Worms 2:1
Auestadion (Kassel)
1.410 Zuschauer (28 Gäste)
Es war mal wieder an der Zeit, Anfang März ein Frohes Neues Jahr in die Runde zu wünschen. Die elend lange Winterpause in der Regionalliga hatte dafür gesorgt, dass vier Monate lang kein Heimspiel im Auestadion stattgefunden hat. Aber der zu erwartende Grottenkick und das schlechte Wetter wussten zu verhindern, dass man sich auf die Premiere im neuen Jahr freute. Nach guter alter Tradition wurde dann auch tatsächlich Fußball zum Einschlafen geboten und der Block schwelgte lieber in alten Zeiten. Julio hätte den reingemacht!
Auch für die Wormser Wormaten geht es schon lange um nichts mehr in dieser Saison und so war auch der wortkarge Auftritt der Gästefans alles andere als erwärmend. Lediglich unsere Kurve spulte ihr Programm ab und durfte am Ende der Partie sogar nochmal richtig durchdrehen. Sylvano Comvalius und Mike Feigenspan drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel in den Schlussminuten. Drei schöne Punkte, die die 90 biederen Minuten schnell vergessen machten.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Wormatia Worms 2:1
Auestadion (Kassel)
1.410 Zuschauer (28 Gäste)
Es war mal wieder an der Zeit, Anfang März ein Frohes Neues Jahr in die Runde zu wünschen. Die elend lange Winterpause in der Regionalliga hatte dafür gesorgt, dass vier Monate lang kein Heimspiel im Auestadion stattgefunden hat. Aber der zu erwartende Grottenkick und das schlechte Wetter wussten zu verhindern, dass man sich auf die Premiere im neuen Jahr freute. Nach guter alter Tradition wurde dann auch tatsächlich Fußball zum Einschlafen geboten und der Block schwelgte lieber in alten Zeiten. Julio hätte den reingemacht!
Auch für die Wormser Wormaten geht es schon lange um nichts mehr in dieser Saison und so war auch der wortkarge Auftritt der Gästefans alles andere als erwärmend. Lediglich unsere Kurve spulte ihr Programm ab und durfte am Ende der Partie sogar nochmal richtig durchdrehen. Sylvano Comvalius und Mike Feigenspan drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel in den Schlussminuten. Drei schöne Punkte, die die 90 biederen Minuten schnell vergessen machten.
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