17.08.2017
8. Liga (D)
VfR Groß-Gerau - VfR Rüsselsheim 3:0
VfR-Stadion, KR (Groß-Gerau)
150 Zuschauer (30 Gäste)
Eine seriöse Quelle hatte das Nachholspiel des VfR Groß-Gerau gegen Rüsselsheim auf dem Rasenplatz angekündigt, was sich leider als Ente herausstellte. Gespielt wurde nebenan auf dem Kunstrasenplatz. Der Hauptplatz mit seiner schönen Tribüne befindet sich leider tatsächlich in keinem guten Zustand und auch wenn die Linien frisch gezogen wurden, gehe ich nicht davon aus, dass man im richtigen Stadion demnächst ein Spiel zu sehen bekommt. Immerhin hat der Kunstrasenplatz ein paar Stufen zu bieten.
Der heimische VfR hatte den Aufstieg in der vergangenen Saison nur ganz knapp verpasst und scheint auch in dieser Spielzeit einiges drauf zu haben. Tolle Kombinationen wurden dem Publikum geboten. Die Gäste fielen durch übertriebene Härte und andere Unsportlichkeiten auf. Mitte der zweiten Halbzeit ging die Sonne unter und die Zuschauer wurden von zahlreichen Mücken angegriffen, sodass weit mehr als die Hälfte der Besucher von ihren Plätzen flüchtete.
Donnerstag, 17. August 2017
Samstag, 12. August 2017
12.08.2017
4. Liga (D)
Hessen Kassel - VfB Stuttgart II 2:2
Auestadion (Kassel)
1.800 Zuschauer (15 Gäste)
Der Großteil der Nordkurve in Kassel ist unüberdacht. Lediglich der kleine Bereich, in dem sich die aktive Fanszene aufhält, profitiert vom Dach, das eigentlich der Osttribüne gilt. Das führt dazu, dass das Erscheinungsbild der Kasseler Kurve extrem vom Wetter geprägt ist. Bei Sonnenschein verteilen sich die Fans in der ganzen Kurve, bei Regen rücken viele der Zuschauer unter dem Dach zusammen. Ich gehöre selbst zu den Schönwetterfans, den Wandervögeln, die bei Dauerregen wie diesmal gegen Stuttgart unter dem Dach standen.
Denn es ist tatsächlich immer mal wieder eine schöne Abwechslung, das Spiel aus einem anderen Block zu erleben. Haupttribüne, Nordtribüne, Nordkurve Block 36, Nordkurve Block 30, Osttribüne - in Kassel gibt es jede Menge Auswahl und kaum einen Platz, an dem ich in letzter Zeit kein Spiel verfolgt habe. Trotzdem gilt mein Respekt denen, die ihren Stammplatz nicht aufgeben und es 90 Minuten lang in der Kälte und Nässe aushalten, obwohl noch genug Plätze unter dem Dach frei gewesen wären.
Einen Bericht gibt es auch bei Hertha auswärts. Besten Dank für die lautstarke Unterstützung!
4. Liga (D)
Hessen Kassel - VfB Stuttgart II 2:2
Auestadion (Kassel)
1.800 Zuschauer (15 Gäste)
Der Großteil der Nordkurve in Kassel ist unüberdacht. Lediglich der kleine Bereich, in dem sich die aktive Fanszene aufhält, profitiert vom Dach, das eigentlich der Osttribüne gilt. Das führt dazu, dass das Erscheinungsbild der Kasseler Kurve extrem vom Wetter geprägt ist. Bei Sonnenschein verteilen sich die Fans in der ganzen Kurve, bei Regen rücken viele der Zuschauer unter dem Dach zusammen. Ich gehöre selbst zu den Schönwetterfans, den Wandervögeln, die bei Dauerregen wie diesmal gegen Stuttgart unter dem Dach standen.
Denn es ist tatsächlich immer mal wieder eine schöne Abwechslung, das Spiel aus einem anderen Block zu erleben. Haupttribüne, Nordtribüne, Nordkurve Block 36, Nordkurve Block 30, Osttribüne - in Kassel gibt es jede Menge Auswahl und kaum einen Platz, an dem ich in letzter Zeit kein Spiel verfolgt habe. Trotzdem gilt mein Respekt denen, die ihren Stammplatz nicht aufgeben und es 90 Minuten lang in der Kälte und Nässe aushalten, obwohl noch genug Plätze unter dem Dach frei gewesen wären.
Einen Bericht gibt es auch bei Hertha auswärts. Besten Dank für die lautstarke Unterstützung!
Dienstag, 8. August 2017
08.08.2017
Testspiel (D)
Hessen Kassel - VfL Wolfsburg 0:2
Auestadion (Kassel)
5.000 Zuschauer (150 Gäste)
Der VfL Wolfsburg kam zum Retterspiel des finanziell angeschlagenen KSV Hessen vorbei und - das ist bemerkenswert - der VfL kam aus eigenem Antrieb, musste nicht erst gefragt werden. Eine schöne Sache, aber eben auch eine gute Gelegenheit für die Wölfe, am eigenen Image zu arbeiten. Das Spiel verlief dann denkbar unspektakulär. Kassel spielte gut mit, hielt bis in die Schlussphase ein 0:0. Wolfsburg gewann trotzdem vollkommen verdient, weil beim KSV die Kräfte nachließen und der VfL vor dem Tor einfach cleverer war. Egal, heute ging es wirklich mal nur ums Geld.
Testspiel (D)
Hessen Kassel - VfL Wolfsburg 0:2
Auestadion (Kassel)
5.000 Zuschauer (150 Gäste)
Der VfL Wolfsburg kam zum Retterspiel des finanziell angeschlagenen KSV Hessen vorbei und - das ist bemerkenswert - der VfL kam aus eigenem Antrieb, musste nicht erst gefragt werden. Eine schöne Sache, aber eben auch eine gute Gelegenheit für die Wölfe, am eigenen Image zu arbeiten. Das Spiel verlief dann denkbar unspektakulär. Kassel spielte gut mit, hielt bis in die Schlussphase ein 0:0. Wolfsburg gewann trotzdem vollkommen verdient, weil beim KSV die Kräfte nachließen und der VfL vor dem Tor einfach cleverer war. Egal, heute ging es wirklich mal nur ums Geld.
Sonntag, 6. August 2017
06.08.2017
7. Liga (D)
Hassia Dieburg - TSG Messel 1:1
Stadion am Wolfgangshäuschen (Dieburg)
220 Zuschauer (50 Gäste)
In der vergangenen Saison ist Hassia Dieburg spektakulär aufgestiegen: Durch einen verwandelten indirekten Freistoß in der 90. Minute, nachdem ein gegnerischer Spieler im laufenden Spiel den Schiedsrichter beleidigt hatte, sodass dieser den Freistoß gab. Durch diese Geschichte wurde ich auf den Verein aufmerksam und schrieb ihn mir auf die Liste für die neue Saison. Und siehe da, schon am ersten Spieltag war ich in Dieburg zu Gast. Gleich zu Beginn stand nämlich das Nachbarschaftsderby gegen die TSG Messel auf dem Programm.
Das Hauptmerkmal des Stadions ist die nette Tribüne mit ihren vier großzügigen Stufen und einer Empore. Auf der Gegengerade und hinter einer der Kurven gibt es zudem noch grasbewachsene Stufen. Der Einsatz eines Rasenmähers könnte vielleicht dafür sorgen, dass sich dorthin noch mehr Menschen trauen würden. So war es dann doch angenehmer, die 90 Minuten auf der Tribüne zu verbringen. Für ein Derby ging es dort ausgesprochen friedlich zu und auch das vollkommen gerechte Unentschieden trug seinen Teil dazu bei.
7. Liga (D)
Hassia Dieburg - TSG Messel 1:1
Stadion am Wolfgangshäuschen (Dieburg)
220 Zuschauer (50 Gäste)
In der vergangenen Saison ist Hassia Dieburg spektakulär aufgestiegen: Durch einen verwandelten indirekten Freistoß in der 90. Minute, nachdem ein gegnerischer Spieler im laufenden Spiel den Schiedsrichter beleidigt hatte, sodass dieser den Freistoß gab. Durch diese Geschichte wurde ich auf den Verein aufmerksam und schrieb ihn mir auf die Liste für die neue Saison. Und siehe da, schon am ersten Spieltag war ich in Dieburg zu Gast. Gleich zu Beginn stand nämlich das Nachbarschaftsderby gegen die TSG Messel auf dem Programm.
Das Hauptmerkmal des Stadions ist die nette Tribüne mit ihren vier großzügigen Stufen und einer Empore. Auf der Gegengerade und hinter einer der Kurven gibt es zudem noch grasbewachsene Stufen. Der Einsatz eines Rasenmähers könnte vielleicht dafür sorgen, dass sich dorthin noch mehr Menschen trauen würden. So war es dann doch angenehmer, die 90 Minuten auf der Tribüne zu verbringen. Für ein Derby ging es dort ausgesprochen friedlich zu und auch das vollkommen gerechte Unentschieden trug seinen Teil dazu bei.
Mittwoch, 26. Juli 2017
26.07.2017
Championsleague-Qualifikation
NK Maribor - FH Hafnarfjörður 1:0
Ljudski vrt (Maribor)
8.166 Zuschauer
Es lag gerade einmal drei Tage zurück, dass ich Zrinjski Mostar in Sarajevo gewinnen sah. Nun besuchte ich in der Championsleague-Qualifikation das Team, das seinerseits Mostar in der vergangenen Woche in diesem Wettbewerb rausgeworfen hatte, nämlich den NK Maribor. Demzufolge konnte ich annehmen, dass das Niveau über dem letztgesehenen Spiel liegen sollte und so kam es auch. Es war nicht das höchste Championsleague-Niveau, aber man konnte es sich ansehen. Maribor gewann verdient gegen die Gäste aus Island, die ohne Fans angereist waren.
Nach der kulinarischen Pleite in Sarajevo sollte es in Maribor noch schlimmer kommen: Man kann dort nur mit Kreditkarte bezahlen, selbst in der Imbissbude außerhalb (!) des Stadions. Ich hatte mir zwar für einen Extra-Euro eine Klubkarte anschaffen müssen, um überhaupt an ein Ticket zu kommen und hätte auch diese Karte aufladen können, um damit das diesmal schmackhaft aussehende Essen bezahlen zu können, doch ich boykottierte dieses Bezahlsystem mit großer Überzeugung. So etwas darf nicht unterstützt werden!
Championsleague-Qualifikation
NK Maribor - FH Hafnarfjörður 1:0
Ljudski vrt (Maribor)
8.166 Zuschauer
Es lag gerade einmal drei Tage zurück, dass ich Zrinjski Mostar in Sarajevo gewinnen sah. Nun besuchte ich in der Championsleague-Qualifikation das Team, das seinerseits Mostar in der vergangenen Woche in diesem Wettbewerb rausgeworfen hatte, nämlich den NK Maribor. Demzufolge konnte ich annehmen, dass das Niveau über dem letztgesehenen Spiel liegen sollte und so kam es auch. Es war nicht das höchste Championsleague-Niveau, aber man konnte es sich ansehen. Maribor gewann verdient gegen die Gäste aus Island, die ohne Fans angereist waren.
Nach der kulinarischen Pleite in Sarajevo sollte es in Maribor noch schlimmer kommen: Man kann dort nur mit Kreditkarte bezahlen, selbst in der Imbissbude außerhalb (!) des Stadions. Ich hatte mir zwar für einen Extra-Euro eine Klubkarte anschaffen müssen, um überhaupt an ein Ticket zu kommen und hätte auch diese Karte aufladen können, um damit das diesmal schmackhaft aussehende Essen bezahlen zu können, doch ich boykottierte dieses Bezahlsystem mit großer Überzeugung. So etwas darf nicht unterstützt werden!
Sonntag, 23. Juli 2017
23.07.2017
1. Liga (BIH)
FK Sarajevo - HSK Zrinjski Mostar 1:2
Olimpijski Stadion Asim Ferhatović Hase (Sarajevo)
4.100 Zuschauer (100 Gäste)
Oh, wie schön. Das Olympiastadion in Sarajevo ist eine herrliche Schüssel, von der aus man über die Stadt blicken und das Fußballspiel wahrlich genießen kann. Die Fans der Gastgeber sorgten während des ganzen Spiels für immer gleichbleibend gute Stimmung mit tollen Melodien, die sofort ins Ohr gingen. Allerdings wurde bei den Gesängen überhaupt kein Bezug zum Spiel genommen - außer nach dem Schlusspfiff, als es ein gellendes Pfeifkonzert für die unterlegene Mannschaft gab.
Die Gäste aus Mostar kamen erst nach Anpfiff und gingen schon vor Abpfiff, bekamen also gerade mal 75 Minuten des Spiels mit. Zu hören waren sie auch kaum, aber das war gegen die durchsingenden Gastgeber auch nicht anders zu erwarten. In der vergangenen Saison wurde Mostar Meister, Sarajevo landete auf Platz drei. Im Europapokal mussten beide Teams zuletzt schon frühzeitig die Segel streichen. Sarajevo schied gegen Zaria Balti aus Moldawien im Elfmeterschießen aus, Mostar gegen Maribor aus Slowenien mit 1:2 und 1:1.
Vom Stadion war ich begeistert, vom Panorama entzückt, von der Stimmung beeindruckt, doch leider von der Zuschauerzahl etwas enttäuscht und vom kulinarischen Angebot erschüttert. Ich hatte Hunger und Durst und was gab es zu kaufen? Chips, Kürbiskerne, Apfelsaft und Kaffee. All das stillt weder den Hunger noch den Durst auf Dauer. Ein aus meiner Sicht zu dünnes Angebot. Auch vor dem Stadion sah es nicht viel besser aus, da könnte man doch noch die ein oder andere Mark mehr verdienen.
1. Liga (BIH)
FK Sarajevo - HSK Zrinjski Mostar 1:2
Olimpijski Stadion Asim Ferhatović Hase (Sarajevo)
4.100 Zuschauer (100 Gäste)
Oh, wie schön. Das Olympiastadion in Sarajevo ist eine herrliche Schüssel, von der aus man über die Stadt blicken und das Fußballspiel wahrlich genießen kann. Die Fans der Gastgeber sorgten während des ganzen Spiels für immer gleichbleibend gute Stimmung mit tollen Melodien, die sofort ins Ohr gingen. Allerdings wurde bei den Gesängen überhaupt kein Bezug zum Spiel genommen - außer nach dem Schlusspfiff, als es ein gellendes Pfeifkonzert für die unterlegene Mannschaft gab.
Die Gäste aus Mostar kamen erst nach Anpfiff und gingen schon vor Abpfiff, bekamen also gerade mal 75 Minuten des Spiels mit. Zu hören waren sie auch kaum, aber das war gegen die durchsingenden Gastgeber auch nicht anders zu erwarten. In der vergangenen Saison wurde Mostar Meister, Sarajevo landete auf Platz drei. Im Europapokal mussten beide Teams zuletzt schon frühzeitig die Segel streichen. Sarajevo schied gegen Zaria Balti aus Moldawien im Elfmeterschießen aus, Mostar gegen Maribor aus Slowenien mit 1:2 und 1:1.
Vom Stadion war ich begeistert, vom Panorama entzückt, von der Stimmung beeindruckt, doch leider von der Zuschauerzahl etwas enttäuscht und vom kulinarischen Angebot erschüttert. Ich hatte Hunger und Durst und was gab es zu kaufen? Chips, Kürbiskerne, Apfelsaft und Kaffee. All das stillt weder den Hunger noch den Durst auf Dauer. Ein aus meiner Sicht zu dünnes Angebot. Auch vor dem Stadion sah es nicht viel besser aus, da könnte man doch noch die ein oder andere Mark mehr verdienen.
Samstag, 22. Juli 2017
22.07.2017
1. Liga (BIH)
FK Radnik Bijeljina - FK Krupa na Vrbasu 0:0
Gradski Stadion (Bijeljina)
450 Zuschauer
Die Sommerpause ist vorbei! Zum zweiten Mal in Folge startete ich mit einem 0:0 in die neue Saison. Dieses Endergebnis war den Zuschauern schon nach wenigen gespielten Minuten ersichtlich - das Gekicke war einfach erbärmlich und niemand konnte ernsthaft mit einem Tor rechnen. Immerhin am Einsatz mangelte es nicht: Am Ende der Partie hatte sich fast jeder Spieler eine Gelbe Karte abgeholt. Beide Mannschaften hatten in der vergangenen Saison den europäischen Wettbewerb nur knapp verpasst, da hätte ich spielerisch schon ein bisschen mehr erwartet.
Auch auf den Rängen war nicht gerade viel los - dafür, dass hier zwei der besten Mannschaften in Bosnien und Herzegowina auf dem Platz standen. Es gibt nur eine, dafür aber ausreichend große Tribüne, auf der sich die Zuschauer die Schattenplätze sicherten. Die extrem hohen Temperaturen dienten immerhin als kleines Alibi für das schlechte Spiel. Mir war das Ergebnis freilich egal, ich feierte lieber meinen 20. Länderpunkt, den ich mit diesem Spiel erreichte.
1. Liga (BIH)
FK Radnik Bijeljina - FK Krupa na Vrbasu 0:0
Gradski Stadion (Bijeljina)
450 Zuschauer
Die Sommerpause ist vorbei! Zum zweiten Mal in Folge startete ich mit einem 0:0 in die neue Saison. Dieses Endergebnis war den Zuschauern schon nach wenigen gespielten Minuten ersichtlich - das Gekicke war einfach erbärmlich und niemand konnte ernsthaft mit einem Tor rechnen. Immerhin am Einsatz mangelte es nicht: Am Ende der Partie hatte sich fast jeder Spieler eine Gelbe Karte abgeholt. Beide Mannschaften hatten in der vergangenen Saison den europäischen Wettbewerb nur knapp verpasst, da hätte ich spielerisch schon ein bisschen mehr erwartet.
Auch auf den Rängen war nicht gerade viel los - dafür, dass hier zwei der besten Mannschaften in Bosnien und Herzegowina auf dem Platz standen. Es gibt nur eine, dafür aber ausreichend große Tribüne, auf der sich die Zuschauer die Schattenplätze sicherten. Die extrem hohen Temperaturen dienten immerhin als kleines Alibi für das schlechte Spiel. Mir war das Ergebnis freilich egal, ich feierte lieber meinen 20. Länderpunkt, den ich mit diesem Spiel erreichte.
Freitag, 30. Juni 2017
30.06.2017
Testspiel (D)
SV Klinkum (A-Jun) - SV Klinkum (B-Jun) 4:5
Sportanlage (Klinkum)
25 Zuschauer
Der SV Klinkum lud zur Sportwoche. Dabei traten fünf Tage lang aktuelle und ehemalige Mannschaften des Vereins, von der E-Jugend bis zu den Alten Herren, gegeneinander an. Höhepunkt war die 20. Fußballdorfmeisterschaft, bei der 16 Teams an einem Turnier teilnahmen. Ich landete einen Tag vor dem Showdown eher zufällig beim Spiel der A-Junioren gegen die B-Jugend aus der Saison 2013/14. Die sportliche Aussagekraft dieser Begegnung war gering, zumal nicht jeder Akteur dieses Spiel komplett ernst nahm, aber immerhin wurde nach den offiziellen Regeln gespielt.
Dafür, dass der Ort Klinkum nicht einmal 1.800 Einwohner hat und die erste Mannschaft nur in der Kreisliga B Heinsberg spielt, ist der Sportplatz wirklich schwer in Ordnung. Eine nette Tribüne, eine VIP-Loge mit Sofas und eine Reihe Gartenstühle laden zum Verweilen ein. Dazu überzeugte das kulinarische Angebot durch bemerkenswerte Vielfalt.
Testspiel (D)
SV Klinkum (A-Jun) - SV Klinkum (B-Jun) 4:5
Sportanlage (Klinkum)
25 Zuschauer
Der SV Klinkum lud zur Sportwoche. Dabei traten fünf Tage lang aktuelle und ehemalige Mannschaften des Vereins, von der E-Jugend bis zu den Alten Herren, gegeneinander an. Höhepunkt war die 20. Fußballdorfmeisterschaft, bei der 16 Teams an einem Turnier teilnahmen. Ich landete einen Tag vor dem Showdown eher zufällig beim Spiel der A-Junioren gegen die B-Jugend aus der Saison 2013/14. Die sportliche Aussagekraft dieser Begegnung war gering, zumal nicht jeder Akteur dieses Spiel komplett ernst nahm, aber immerhin wurde nach den offiziellen Regeln gespielt.
Dafür, dass der Ort Klinkum nicht einmal 1.800 Einwohner hat und die erste Mannschaft nur in der Kreisliga B Heinsberg spielt, ist der Sportplatz wirklich schwer in Ordnung. Eine nette Tribüne, eine VIP-Loge mit Sofas und eine Reihe Gartenstühle laden zum Verweilen ein. Dazu überzeugte das kulinarische Angebot durch bemerkenswerte Vielfalt.
Sonntag, 11. Juni 2017
11.06.2017
Relegationsspiel zur 9. Liga (D)
Vesalia Oberwesel II - SSV Boppard II 4:1
Rhinelanderstadion (Oberwesel)
80 Zuschauer (15 Gäste)
Wer Mitte Juni Fußball gucken möchte, darf nicht wählerisch sein. Fast überall ist zu diesem Zeitpunkt Sommerpause. In manchen Fußball-Kreisen jedoch werden noch irrwitzige Relegationsrunden ausgespielt. Große Stadien kann man nicht erwarten, deshalb zog es mich dorthin, wo immerhin die Landschaft einmalig ist. Oberwesel ist keine vier Kilometer vom berühmten Loreleyfelsen entfernt. Malerische Gebirgszüge, zahlreiche Burgen und der sich durchs Tal windende Rhein beeindrucken die Besucher.
Und mittendrin im Naturparadies steht das Rhinelanderstadion, das mondäner klingt als es eigentlich ist. Keine Tribüne, keine Stufen, nur Panorama. Heute ging es bei hochsommerlichen Temperaturen um die Teilnahme an der neunten Liga in der kommenden Saison. Die Kreisliga B Hunsrück-Mosel ist in die beiden Gruppen Nord und Süd unterteilt. Im Süden musste nach der Saison zunächst eine Viererrunde um den Nichtabstieg ausgespielt werden, da vier Mannschaften im Tabellenkeller punktgleich waren.
Als Dritter dieser Runde ging Vesalia Oberwesel II in die eigentliche Relegationsrunde, die aus jeweils einem Teilnehmer der Nord- und der Südstaffel, sowie drei C-Ligisten besteht. Alle fünf Teams spielen bis zum 21. Juni einmal gegeneinander. Und wenn dann irgendwann endlich feststeht, wer in welcher Spielklasse antreten darf, beginnt auch schon die Vorbereitung auf die neue Saison. Man würde den Spielern schon auch ein bisschen Urlaub gönnen.
Relegationsspiel zur 9. Liga (D)
Vesalia Oberwesel II - SSV Boppard II 4:1
Rhinelanderstadion (Oberwesel)
80 Zuschauer (15 Gäste)
Wer Mitte Juni Fußball gucken möchte, darf nicht wählerisch sein. Fast überall ist zu diesem Zeitpunkt Sommerpause. In manchen Fußball-Kreisen jedoch werden noch irrwitzige Relegationsrunden ausgespielt. Große Stadien kann man nicht erwarten, deshalb zog es mich dorthin, wo immerhin die Landschaft einmalig ist. Oberwesel ist keine vier Kilometer vom berühmten Loreleyfelsen entfernt. Malerische Gebirgszüge, zahlreiche Burgen und der sich durchs Tal windende Rhein beeindrucken die Besucher.
Und mittendrin im Naturparadies steht das Rhinelanderstadion, das mondäner klingt als es eigentlich ist. Keine Tribüne, keine Stufen, nur Panorama. Heute ging es bei hochsommerlichen Temperaturen um die Teilnahme an der neunten Liga in der kommenden Saison. Die Kreisliga B Hunsrück-Mosel ist in die beiden Gruppen Nord und Süd unterteilt. Im Süden musste nach der Saison zunächst eine Viererrunde um den Nichtabstieg ausgespielt werden, da vier Mannschaften im Tabellenkeller punktgleich waren.
Als Dritter dieser Runde ging Vesalia Oberwesel II in die eigentliche Relegationsrunde, die aus jeweils einem Teilnehmer der Nord- und der Südstaffel, sowie drei C-Ligisten besteht. Alle fünf Teams spielen bis zum 21. Juni einmal gegeneinander. Und wenn dann irgendwann endlich feststeht, wer in welcher Spielklasse antreten darf, beginnt auch schon die Vorbereitung auf die neue Saison. Man würde den Spielern schon auch ein bisschen Urlaub gönnen.
Sonntag, 4. Juni 2017
04.06.2017
Relegationsspiel zur 10. Liga (D)
TV Idstein - SV Heftrich II 5:6 i.E.
Sportanlage Zissenbach (Idstein)
350 Zuschauer (120 Gäste)
Der Viertletzte der Kreisliga B im Rheingau-Taunus, der TV Idstein, traf auf den Dritten der Kreisliga C, den SV Heftrich II aus einem Idsteiner Vorort, um die Ligazugehörigkeit der nächsten Saison auszuspielen. Das Hinspiel endete 1:1. Diesmal waren die Gäste besser. Sie führten bis kurz vor Schluss mit 1:0, doch beim qualitätsärmsten Spiel meines Fußballjahres musste es natürlich noch in die Verlängerung gehen. Idstein stocherte krampfhaft den Ball über die Linie, nachdem im selben Angriff schon drei Mal der eigene Mann im Strafraum angeschossen worden war.
Nach 30 Extraminuten Langeweile siegte dann doch Heftrich im Elfmeterschießen, wie unnötig. Vor allem ist es ein wenig peinlich für eine Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern, in Zukunft nur noch 11. Liga anbieten zu können, während die zweite Mannschaft des Vororts vorbeizieht. Das Heimpublikum verfolgte das Entscheidungsspiel auch eher distanziert und wenig emotional - ich war mal wieder in einer Handball-Hochburg gelandet. Die Sportanlage wusste dagegen zu überzeugen mit gleich zwei nebeneinander stehenden Tribünen und viel Wald im Hintergrund.
Relegationsspiel zur 10. Liga (D)
TV Idstein - SV Heftrich II 5:6 i.E.
Sportanlage Zissenbach (Idstein)
350 Zuschauer (120 Gäste)
Der Viertletzte der Kreisliga B im Rheingau-Taunus, der TV Idstein, traf auf den Dritten der Kreisliga C, den SV Heftrich II aus einem Idsteiner Vorort, um die Ligazugehörigkeit der nächsten Saison auszuspielen. Das Hinspiel endete 1:1. Diesmal waren die Gäste besser. Sie führten bis kurz vor Schluss mit 1:0, doch beim qualitätsärmsten Spiel meines Fußballjahres musste es natürlich noch in die Verlängerung gehen. Idstein stocherte krampfhaft den Ball über die Linie, nachdem im selben Angriff schon drei Mal der eigene Mann im Strafraum angeschossen worden war.
Nach 30 Extraminuten Langeweile siegte dann doch Heftrich im Elfmeterschießen, wie unnötig. Vor allem ist es ein wenig peinlich für eine Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern, in Zukunft nur noch 11. Liga anbieten zu können, während die zweite Mannschaft des Vororts vorbeizieht. Das Heimpublikum verfolgte das Entscheidungsspiel auch eher distanziert und wenig emotional - ich war mal wieder in einer Handball-Hochburg gelandet. Die Sportanlage wusste dagegen zu überzeugen mit gleich zwei nebeneinander stehenden Tribünen und viel Wald im Hintergrund.
Sonntag, 28. Mai 2017
28.05.2017
7. Liga (D)
Germania Ober-Roden - TV Lampertheim 4:1
Sportplatz Frankfurter Straße (Ober-Roden)
300 Zuschauer
Am letzten Spieltag der Gruppenliga Darmstadt herrschte ein Dreikampf um den Titelgewinn. Germania Ober-Roden, die ich vor einem guten Jahrzehnt schon drei Mal im Auestadion hatte spielen gesehen, Rot-Weiß Walldorf, die ich bei meinem allerersten Stadionbesuch überhaupt vor 25 Jahren im Auestadion sah und die SG Unter-Abtsteinach, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, forderten sich in Fernduellen heraus. Am Ende gewannen alle drei Mannschaften deutlich, sodass sich am Tabellenbild nichts änderte und Ober-Roden direkt aufstieg.
Das gefiel mir recht gut, denn Ober-Roden sollte mit seiner netten Anlage auf jeden Fall in der Verbandsliga spielen. Noch dazu kommt es nun in der nächsten Saison zum Derby zwischen der Germania und TS Ober-Roden, die dem Ortsrivalen zwischenzeitlich den Rang abgelaufen hatten. Mal sehen, wer mehr Zuschauer mobilisieren kann. Das Derby mit Heimrecht der TS schreibe ich mir jedenfalls schonmal auf den Zettel.
7. Liga (D)
Germania Ober-Roden - TV Lampertheim 4:1
Sportplatz Frankfurter Straße (Ober-Roden)
300 Zuschauer
Am letzten Spieltag der Gruppenliga Darmstadt herrschte ein Dreikampf um den Titelgewinn. Germania Ober-Roden, die ich vor einem guten Jahrzehnt schon drei Mal im Auestadion hatte spielen gesehen, Rot-Weiß Walldorf, die ich bei meinem allerersten Stadionbesuch überhaupt vor 25 Jahren im Auestadion sah und die SG Unter-Abtsteinach, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, forderten sich in Fernduellen heraus. Am Ende gewannen alle drei Mannschaften deutlich, sodass sich am Tabellenbild nichts änderte und Ober-Roden direkt aufstieg.
Das gefiel mir recht gut, denn Ober-Roden sollte mit seiner netten Anlage auf jeden Fall in der Verbandsliga spielen. Noch dazu kommt es nun in der nächsten Saison zum Derby zwischen der Germania und TS Ober-Roden, die dem Ortsrivalen zwischenzeitlich den Rang abgelaufen hatten. Mal sehen, wer mehr Zuschauer mobilisieren kann. Das Derby mit Heimrecht der TS schreibe ich mir jedenfalls schonmal auf den Zettel.
Donnerstag, 25. Mai 2017
25.05.2017
Mittelrheinpokal-Endspiel
Bonner SC - Fortuna Köln 1:0
Sportpark Nord (Bonn)
6.643 Zuschauer (1.800 Gäste)
Exakt 40 Jahre nach der bisher einzigen Teilnahme im DFB-Pokal hat es der Bonner SC wieder geschafft: Der BSC zieht zum zweiten Mal in den wichtigsten nationalen Pokalwettbewerb ein. Als Außenseiter, dafür aber mit Heimvorteil, rangen die Bonner Löwen den Drittligisten Fortuna Köln im Endspiel des Mittelrheinpokals nieder. Entgegen des Vereinsnamens hatte die Fortuna kein Glück und traf bloß den linken und den rechten Pfosten, während der BSC einmal voll ins Schwarze zielte und die heimischen Zuschauer in ekstatische Entzückung versetzte.
Dass der Sportpark Nord beinahe an seine Kapazitätsgrenze stieß, lag auch an den vielen mitgereisten Kölnern. Die Stimmung erreichte allerdings erst in der dramatischen Schlussphase wirkliche Höhepunkte. Beide Fanlager sorgten zwar von jeweils beiden Tribünen für Stimmung, allerdings nur selten mal wirklich laut. Erst als abzusehen war, dass die Überraschung wirklich gelingen kann, zogen mehr als die üblichen 50-100 Bonner mit und ließen erahnen, dass es hier um nicht weniger als einen historischen Triumph für den Sport in Bonn ging.
Mittelrheinpokal-Endspiel
Bonner SC - Fortuna Köln 1:0
Sportpark Nord (Bonn)
6.643 Zuschauer (1.800 Gäste)
Exakt 40 Jahre nach der bisher einzigen Teilnahme im DFB-Pokal hat es der Bonner SC wieder geschafft: Der BSC zieht zum zweiten Mal in den wichtigsten nationalen Pokalwettbewerb ein. Als Außenseiter, dafür aber mit Heimvorteil, rangen die Bonner Löwen den Drittligisten Fortuna Köln im Endspiel des Mittelrheinpokals nieder. Entgegen des Vereinsnamens hatte die Fortuna kein Glück und traf bloß den linken und den rechten Pfosten, während der BSC einmal voll ins Schwarze zielte und die heimischen Zuschauer in ekstatische Entzückung versetzte.
Dass der Sportpark Nord beinahe an seine Kapazitätsgrenze stieß, lag auch an den vielen mitgereisten Kölnern. Die Stimmung erreichte allerdings erst in der dramatischen Schlussphase wirkliche Höhepunkte. Beide Fanlager sorgten zwar von jeweils beiden Tribünen für Stimmung, allerdings nur selten mal wirklich laut. Erst als abzusehen war, dass die Überraschung wirklich gelingen kann, zogen mehr als die üblichen 50-100 Bonner mit und ließen erahnen, dass es hier um nicht weniger als einen historischen Triumph für den Sport in Bonn ging.
Sonntag, 21. Mai 2017
21.05.2017
8. Liga (D)
VfR Bürstadt - Anatolia Birkenau 2:1
Robert-Kölsch-Stadion (Bürstadt)
120 Zuschauer (30 Gäste)
Der VfR Bürstadt hält einen Rekord, der vielleicht einer für die Ewigkeit ist: Vor knapp 40 Jahren gelang dem VfR mit einem 9:0 in Pirmasens der bis heute höchste Auswärtssieg in der 2. Bundesliga. Ganz so glorreich ist die Gegenwart leider nicht mehr: Gegen Birkenau gab es sechs Ligen tiefer sieben eigene Tore weniger. Doch der Glanz vergangener Tage ist im Robert-Kölsch-Stadion noch zu erahnen. Die 12.000 Plätze im weiten Rund und die historische Anzeigetafel erinnern daran, dass der VfR mal eine große Nummer war.
Es waren nicht nur die vier Jahre in der 2. Liga. Der VfR machte sich auch durch jahrzehntelange Teilnahme an der Oberliga Hessen einen Namen. Immer wiederkehrende finanzielle Probleme machten dem Verein jedoch zu schaffen, sodass man sich vor drei Jahren freiwillig von der Verbandsliga zwei Klassen tiefer in die Kreisoberliga zurückzog, um dort nun im dritten Jahr in Folge geradeso den Klassenerhalt zu schaffen. Der 2:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten war dazu ein wichtiger Meilenstein.
8. Liga (D)
VfR Bürstadt - Anatolia Birkenau 2:1
Robert-Kölsch-Stadion (Bürstadt)
120 Zuschauer (30 Gäste)
Der VfR Bürstadt hält einen Rekord, der vielleicht einer für die Ewigkeit ist: Vor knapp 40 Jahren gelang dem VfR mit einem 9:0 in Pirmasens der bis heute höchste Auswärtssieg in der 2. Bundesliga. Ganz so glorreich ist die Gegenwart leider nicht mehr: Gegen Birkenau gab es sechs Ligen tiefer sieben eigene Tore weniger. Doch der Glanz vergangener Tage ist im Robert-Kölsch-Stadion noch zu erahnen. Die 12.000 Plätze im weiten Rund und die historische Anzeigetafel erinnern daran, dass der VfR mal eine große Nummer war.
Es waren nicht nur die vier Jahre in der 2. Liga. Der VfR machte sich auch durch jahrzehntelange Teilnahme an der Oberliga Hessen einen Namen. Immer wiederkehrende finanzielle Probleme machten dem Verein jedoch zu schaffen, sodass man sich vor drei Jahren freiwillig von der Verbandsliga zwei Klassen tiefer in die Kreisoberliga zurückzog, um dort nun im dritten Jahr in Folge geradeso den Klassenerhalt zu schaffen. Der 2:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten war dazu ein wichtiger Meilenstein.
Montag, 17. April 2017
17.04.2017
4. Liga (D)
Hessen Kassel - TuS Koblenz 1:2
Auestadion (Kassel)
1.820 Zuschauer (130 Gäste)
Im zweiten Jahr in Folge gewann ich bei einem Tippspiel Haupttribünen-Karten für ein KSV-Heimspiel. Diesmal lohnten sich die Karten umso mehr, denn es regnete und wir freuten uns über das Dach. Viel mehr zu freuen gab es leider nicht. Denn es war auch unfassbar kalt, da half auch die Haupttribüne nicht. Das Spiel ging nach einer Führung noch mit 1:2 verloren, das war einfach unnötig. Ebenso wie die ständigen Hasstiraden unter den beiden Fanlagern. Muss man denn wirklich jeden Gegner mit Fanszene als Feind haben - egal was da zuvor vorgefallen war?
Sportlich gesehen ging es eigentlich um gar nichts mehr - Platz Sieben gegen Platz Sechs - aber halt! Immer häufiger machen Gerüchte die Runde, der KSV könnte in eine Plan-Insolvenz gehen. Dann würden neun Punkte abgezogen und es wäre ganz gut, dass sich die Löwen ein ordentliches Polster zugelegt hätten. Ob das ein Schritt in die richtige Richtung wäre? Wie eigentlich immer fragt man sich bloß, ob dieser Verein auch mal für positive Schlagzeilen sorgen kann.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - TuS Koblenz 1:2
Auestadion (Kassel)
1.820 Zuschauer (130 Gäste)
Im zweiten Jahr in Folge gewann ich bei einem Tippspiel Haupttribünen-Karten für ein KSV-Heimspiel. Diesmal lohnten sich die Karten umso mehr, denn es regnete und wir freuten uns über das Dach. Viel mehr zu freuen gab es leider nicht. Denn es war auch unfassbar kalt, da half auch die Haupttribüne nicht. Das Spiel ging nach einer Führung noch mit 1:2 verloren, das war einfach unnötig. Ebenso wie die ständigen Hasstiraden unter den beiden Fanlagern. Muss man denn wirklich jeden Gegner mit Fanszene als Feind haben - egal was da zuvor vorgefallen war?
Sportlich gesehen ging es eigentlich um gar nichts mehr - Platz Sieben gegen Platz Sechs - aber halt! Immer häufiger machen Gerüchte die Runde, der KSV könnte in eine Plan-Insolvenz gehen. Dann würden neun Punkte abgezogen und es wäre ganz gut, dass sich die Löwen ein ordentliches Polster zugelegt hätten. Ob das ein Schritt in die richtige Richtung wäre? Wie eigentlich immer fragt man sich bloß, ob dieser Verein auch mal für positive Schlagzeilen sorgen kann.
Dienstag, 4. April 2017
04.04.2017
2. Liga (D)
FC St. Pauli - SV Sandhausen 0:0
Millerntor-Stadion (Hamburg)
29.085 Zuschauer (150 Gäste)
Nichts hört man im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli häufiger als die Feststellung, dass ja alles nicht mehr so sei wie früher. Das gilt sicherlich überall, aber auf St. Pauli vielleicht noch mehr als anderswo. Ein durch und durch kommerzieller Verein, dessen Eintrittskarten zum Teil mehr kosten als in der Bundesliga. Nach meinem Besuch muss ich sagen: Hm, mag sein. Schade, dass ich das "Früher" nicht erlebt habe. Aber dennoch ist hier am Millerntor doch noch einiges anders als in anderen Stadien und ja, mir gefiel es ganz gut.
Schon schön bei der Anfahrt: Das Stadion steht im Viertel und nicht irgendwo anonym weit draußen auf der grünen Wiese. Dank der enormen Stehplatzanteile auf der Gegengeraden und den beiden Hintertortribünen werden die Gesänge von gleich drei Tribünen angestimmt und überall haben sie die Chance, vom ganzen Stadion mitgetragen zu werden. Und viele Stadiongänger können hier wirklich ganz gut singen - sie treffen die Töne. Das hört sich in anderen Stadien mitunter viel grausiger an. Was wäre hier möglich gewesen, wenn das Spiel nicht 0:0 ausgegangen wäre? Der Kicker gab eine glatte 5 als Spielnote. Schade, aber es kann durchaus sein, dass ich zum Zweitbesuch wiederkomme!
2. Liga (D)
FC St. Pauli - SV Sandhausen 0:0
Millerntor-Stadion (Hamburg)
29.085 Zuschauer (150 Gäste)
Nichts hört man im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli häufiger als die Feststellung, dass ja alles nicht mehr so sei wie früher. Das gilt sicherlich überall, aber auf St. Pauli vielleicht noch mehr als anderswo. Ein durch und durch kommerzieller Verein, dessen Eintrittskarten zum Teil mehr kosten als in der Bundesliga. Nach meinem Besuch muss ich sagen: Hm, mag sein. Schade, dass ich das "Früher" nicht erlebt habe. Aber dennoch ist hier am Millerntor doch noch einiges anders als in anderen Stadien und ja, mir gefiel es ganz gut.
Schon schön bei der Anfahrt: Das Stadion steht im Viertel und nicht irgendwo anonym weit draußen auf der grünen Wiese. Dank der enormen Stehplatzanteile auf der Gegengeraden und den beiden Hintertortribünen werden die Gesänge von gleich drei Tribünen angestimmt und überall haben sie die Chance, vom ganzen Stadion mitgetragen zu werden. Und viele Stadiongänger können hier wirklich ganz gut singen - sie treffen die Töne. Das hört sich in anderen Stadien mitunter viel grausiger an. Was wäre hier möglich gewesen, wenn das Spiel nicht 0:0 ausgegangen wäre? Der Kicker gab eine glatte 5 als Spielnote. Schade, aber es kann durchaus sein, dass ich zum Zweitbesuch wiederkomme!
Sonntag, 2. April 2017
02.04.2017
4. Liga (D)
Berliner AK - TSG Neustrelitz 2:0
Poststadion (Berlin)
125 Zuschauer (30 Gäste)
Das Berliner Poststadion kann auf eine beachtliche Historie zurückblicken: Ende der 1920er Jahre wurde es erbaut und als zeitweise wichtigste Berliner Sportstätte fanden hier Endspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft statt, Länderspiele, Olympische Spiele, ein Boxkampf mit Max Schmeling und nun also Regionalliga mit dem Berliner AK, dessen größter Erfolg immerhin ein 4:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim ist - natürlich auch im Poststadion. Normalerweise spielt der Klub im vorderen Mittelfeld der Regionalliga Nordost.
Im Jahr 2004 wurde der BAK durch Fusionen zu einem deutsch-türkischen Verein, wollte auch mal kurz hoch hinaus, wäre im vergangenen Jahr fast in die 3. Liga aufgestiegen, doch im Moment hört man eher von finanziellen Sparmaßnahmen und einem sinkenden Etat in der kommenden Saison. Mit den nicht mal 100 eigenen Zuschauern wäre alles über der Regionalliga natürlich auch vollkommen übertrieben. Dem Stadion dagegen gönnt man die ein oder andere größere Regionalliga-Fanszene, die hier mal vorbeikommt und die vielen freien Plätze füllt.
4. Liga (D)
Berliner AK - TSG Neustrelitz 2:0
Poststadion (Berlin)
125 Zuschauer (30 Gäste)
Das Berliner Poststadion kann auf eine beachtliche Historie zurückblicken: Ende der 1920er Jahre wurde es erbaut und als zeitweise wichtigste Berliner Sportstätte fanden hier Endspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft statt, Länderspiele, Olympische Spiele, ein Boxkampf mit Max Schmeling und nun also Regionalliga mit dem Berliner AK, dessen größter Erfolg immerhin ein 4:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim ist - natürlich auch im Poststadion. Normalerweise spielt der Klub im vorderen Mittelfeld der Regionalliga Nordost.
Im Jahr 2004 wurde der BAK durch Fusionen zu einem deutsch-türkischen Verein, wollte auch mal kurz hoch hinaus, wäre im vergangenen Jahr fast in die 3. Liga aufgestiegen, doch im Moment hört man eher von finanziellen Sparmaßnahmen und einem sinkenden Etat in der kommenden Saison. Mit den nicht mal 100 eigenen Zuschauern wäre alles über der Regionalliga natürlich auch vollkommen übertrieben. Dem Stadion dagegen gönnt man die ein oder andere größere Regionalliga-Fanszene, die hier mal vorbeikommt und die vielen freien Plätze füllt.
Samstag, 1. April 2017
01.04.2017
5. Liga (D)
Lichtenberg 47 - Tennis Borussia Berlin 2:1
Hans-Zoschke-Stadion (Berlin)
583 Zuschauer (160 Gäste)
Wie entspannt kann ein Derby sein? Beim Duell zwischen Lichtenberg und TeBe waren auf beiden Seiten viele Anhänger in Fan-Kleidung unterwegs, dazu noch eine handvoll Unioner in der Vereinsgaststätte, aber alle hingen bloß faul herum, räkelten sich in der Sonne oder schliefen sogar. Natürlich hätte man sich mehr Anfeuerungsrufe gewünscht, aber das sommerliche Wetter und die grasbewachsenen Ränge luden förmlich zum Sonnenbaden ein. Statt eines hitzigen Spektakels hatte das Duell eher den Anschein eines Testspiels in der Sommerpause.
Doch es wurden drei Punkte verteilt und zwar völlig verdient an die 47er, die sich einmal mehr bei Doppeltorschütze und Ex-KSV-Stürmer Thomas Brechler bedanken konnten, der seine Saisontreffer 17 und 18 bejubelte. Lichtenberg spielt vorne mit in der Oberliga, aber für einen Aufstieg wird es in diesem Jahr wohl nicht reichen. Das Stadion jedenfalls wäre eine Bereicherung für die Regionalliga: Rundherum viele Stufen, ein sehr gutes gastronomisches Angebot, eine handbetriebene Anzeigetafel und all das mit dem Charme längst vergangener Zeiten.
5. Liga (D)
Lichtenberg 47 - Tennis Borussia Berlin 2:1
Hans-Zoschke-Stadion (Berlin)
583 Zuschauer (160 Gäste)
Wie entspannt kann ein Derby sein? Beim Duell zwischen Lichtenberg und TeBe waren auf beiden Seiten viele Anhänger in Fan-Kleidung unterwegs, dazu noch eine handvoll Unioner in der Vereinsgaststätte, aber alle hingen bloß faul herum, räkelten sich in der Sonne oder schliefen sogar. Natürlich hätte man sich mehr Anfeuerungsrufe gewünscht, aber das sommerliche Wetter und die grasbewachsenen Ränge luden förmlich zum Sonnenbaden ein. Statt eines hitzigen Spektakels hatte das Duell eher den Anschein eines Testspiels in der Sommerpause.
Doch es wurden drei Punkte verteilt und zwar völlig verdient an die 47er, die sich einmal mehr bei Doppeltorschütze und Ex-KSV-Stürmer Thomas Brechler bedanken konnten, der seine Saisontreffer 17 und 18 bejubelte. Lichtenberg spielt vorne mit in der Oberliga, aber für einen Aufstieg wird es in diesem Jahr wohl nicht reichen. Das Stadion jedenfalls wäre eine Bereicherung für die Regionalliga: Rundherum viele Stufen, ein sehr gutes gastronomisches Angebot, eine handbetriebene Anzeigetafel und all das mit dem Charme längst vergangener Zeiten.
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