Freitag, 6. März 2026

06.03.2026
5. Liga (D)
Türk Gücü Friedberg - SC 1960 Hanau 2:1
Burgfeldstadion Nebenplatz 2 (Friedberg)
300 Zuschauer (20 Gäste)

Am frühen Morgen hätte ich noch ausgeschlossen, abends zum Fußball zu gehen. Doch dann platzte ein Termin und ein Zeitfenster öffnete sich. Kurioserweise kenne ich unabhängig voneinander gleich mehrere Personen, die in Friedberg leben und die ich schon länger mal besuchen wollte. Und wie es der Zufall so will, hatte auch Türk Gücü Friedberg genau an diesem Abend ein Heimspiel. Damit musste man sich um die Gestaltung des Abendprogramms gar keine Gedanken mehr machen und versammelte die zusammengewürfelte Kleingruppe einfach auf dem örtlichen Sportplatz.

Türk Gücü Friedberg ist zur Saison 2022/23 zurück nach Friedberg gekehrt, nachdem man zuvor sieben Jahre lang nach Ober-Rosbach ausweichen musste, wo ich den Verein zum ersten Mal hatte spielen gesehen. Zurück in Friedberg ist man auf der gesamten Anlage des Burgfeldstadions zu Hause. Dort gibt es neben dem Stadion noch einen weiteren Rasen- und einen Kunstrasenplatz. Offensichtlich wechselt man zwischen den beiden Rasenplätzen munter hin und her. Heute war mal wieder der Nebenplatz dran. Ein bisschen ärgerlich, wenn einem das Hauptstadion noch fehlt.

Allerdings gibt es dadurch einen guten Grund, mal wieder nach Friedberg zu fahren. Der Klub spielt seit Jahren eine gute Rolle in der Hessenliga und klopfte auch schon an die Regionalliga-Tür. In diesem Jahr ist ein Aufstieg kein Thema, aber gegen den Hanauer SC war man dennoch klarer Favorit und lag schon in der 1. Minute mit 1:0 vorne. Hanau gab aber nicht auf und konnte nach einer guten halben Stunde per Elfmeter ausgleichen. Als alles nach einem Unentschieden aussah, schaffte Friedberg in der 5. Minute der Nachspielzeit doch noch den Siegtreffer.

Zu dem Zeitpunkt war bei Köfte und Pommes schon ausverkauft gemeldet worden. Aber ich war schon versorgt. Wenn auch nicht durch ein schönes Stadion, so konnte Türk Gücü kulinarisch heute mal wieder punkten. Nach dem Abpfiff ging es vorbei an der Friedberger Burg durch die kalte Nacht zum Bahnhof.

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