28.05.2016
6. Liga (D)
Viktoria Urberach - Rot-Weiß Darmstadt 0:0
Viktoria-Sportplatz (Urberach)
1.000 Zuschauer (150 Gäste)
Was für ein spannender letzter Spieltag in der Verbandsliga Hessen Süd! Der Tabellenführer Urberach empfing den Zweiten RW Darmstadt, während der Dritte, der FV Bad Vilbel, im Fernduell zumindest noch auf den zweiten Rang, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt, vorrücken konnte. Letztendlich spielten alle Unentschieden und es passierte gar nichts, doch das konnte man vorher ja nicht wissen und so lag eine ungeheure Angespanntheit über dem Sportplatz in Urberach.
Durch das 0:0 spielt Urberach in der nächsten Saison immerhin Hessenliga, was nach dem Abpfiff auch gefeiert wurde. Das Stadion ist in jedem Fall tauglich und weitaus besser als so mancher Platz, den sie in der nächsten Saison besuchen müssen. RW Darmstadt unterdessen wird in der Aufstiegsrunde gegen Schwalmstadt und Ederbergland antreten. Durch den Rückzug von Oberrad steigen aus dieser Runde immerhin zwei Teilnehmer auf. Sollte Rot-Weiß Frankfurt in die Regionalliga aufsteigen, schaffen es sogar alle drei.
Samstag, 28. Mai 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
11.05.2016
4. Liga (D)
Bahlinger SC - Hessen Kassel 3:1
Kaiserstuhlstadion (Bahlingen am Kaiserstuhl)
1.320 Zuschauer (2 Gäste)
440 Kilometer einfache Strecke zwischen Kassel und Bahlingen. Wieviele Amateurvereine haben schon die Chance, eine Europapokaltour nachzuahmen? Amsterdam, Brüssel oder Teplice wären näher gewesen. Und dann auch noch stilecht an einem Mittwochabend! Dumm nur, dass es in diesem Fall für den KSV um praktisch nichts mehr ging und es sich deshalb für viele Kasseler um die unattraktivste Auswärtsfahrt des Jahres handelte. Ich allerdings ließ mir den Spaß nicht verderben, machte eine Übernachtungsgelegenheit klar und fuhr in den Breisgau.
Dort traf ich im Gästeblock einen anderen KSV-Anhänger. Einen! Er war gemütlich mit seinem Cabrio aus Kassel angereist und hatte immerhin eine Fahne dabei. Die etwa 30 Polizisten und Ordner fragten immer wieder: Kommt da noch jemand? Aber es kam niemand. 15 Sekunden nach dem Anpfiff hatten wir die erste Chance - an die Latte. Wir skandierten: "KSV, KSV!" - das Bahlinger Publikum johlte vor Vergnügen. Wir standen jetzt ein bisschen im Mittelpunkt. Im direkten Gegenzug das erste Tor für Bahlingen und schon waren wir vergessen. Da wussten wir, warum sich sonst niemand diese Tour angetan hatte.
4. Liga (D)
Bahlinger SC - Hessen Kassel 3:1
Kaiserstuhlstadion (Bahlingen am Kaiserstuhl)
1.320 Zuschauer (2 Gäste)
440 Kilometer einfache Strecke zwischen Kassel und Bahlingen. Wieviele Amateurvereine haben schon die Chance, eine Europapokaltour nachzuahmen? Amsterdam, Brüssel oder Teplice wären näher gewesen. Und dann auch noch stilecht an einem Mittwochabend! Dumm nur, dass es in diesem Fall für den KSV um praktisch nichts mehr ging und es sich deshalb für viele Kasseler um die unattraktivste Auswärtsfahrt des Jahres handelte. Ich allerdings ließ mir den Spaß nicht verderben, machte eine Übernachtungsgelegenheit klar und fuhr in den Breisgau.
Dort traf ich im Gästeblock einen anderen KSV-Anhänger. Einen! Er war gemütlich mit seinem Cabrio aus Kassel angereist und hatte immerhin eine Fahne dabei. Die etwa 30 Polizisten und Ordner fragten immer wieder: Kommt da noch jemand? Aber es kam niemand. 15 Sekunden nach dem Anpfiff hatten wir die erste Chance - an die Latte. Wir skandierten: "KSV, KSV!" - das Bahlinger Publikum johlte vor Vergnügen. Wir standen jetzt ein bisschen im Mittelpunkt. Im direkten Gegenzug das erste Tor für Bahlingen und schon waren wir vergessen. Da wussten wir, warum sich sonst niemand diese Tour angetan hatte.
Samstag, 7. Mai 2016
07.05.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - 1.FC Kaiserslautern II 1:3
Auestadion (Kassel)
1.075 Zuschauer (70 Gäste)
Im Schlussspurt der Regionalliga-Saison ging es noch einmal darum, einen direkten Konkurrenten um einen Mittelfeldplatz zu distanzieren, doch diesmal gelang es nicht. Der KSV führte zwar, dachte sich aber wieder einmal zu früh, dass das doch wohl reichen müsste und trat auf die Bremse. Kaiserslautern machte in der zweiten Hälfte aus drei Chancen drei Tore - sehr zur Freude der bemerkenswert vielen Gästefans, die sich über die gesamte Spielzeit ein angenehmes akustisches Duell mit der Nordkurve lieferten.
Für mich war es das letzte Heimspiel der Saison, da ich die Auftritte gegen Saarbrücken und den 1.FC Köln leider verpassen werde. Nun heißt es also schon wieder mindestens drei Monate lang zu warten auf einen gemütlichen Nachmittag in Block 36, bis es in der neuen Saison wieder heißt: "Dissmoh Klabbets", wie ich auf einem Trikot lesen durfte.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - 1.FC Kaiserslautern II 1:3
Auestadion (Kassel)
1.075 Zuschauer (70 Gäste)
Im Schlussspurt der Regionalliga-Saison ging es noch einmal darum, einen direkten Konkurrenten um einen Mittelfeldplatz zu distanzieren, doch diesmal gelang es nicht. Der KSV führte zwar, dachte sich aber wieder einmal zu früh, dass das doch wohl reichen müsste und trat auf die Bremse. Kaiserslautern machte in der zweiten Hälfte aus drei Chancen drei Tore - sehr zur Freude der bemerkenswert vielen Gästefans, die sich über die gesamte Spielzeit ein angenehmes akustisches Duell mit der Nordkurve lieferten.
Für mich war es das letzte Heimspiel der Saison, da ich die Auftritte gegen Saarbrücken und den 1.FC Köln leider verpassen werde. Nun heißt es also schon wieder mindestens drei Monate lang zu warten auf einen gemütlichen Nachmittag in Block 36, bis es in der neuen Saison wieder heißt: "Dissmoh Klabbets", wie ich auf einem Trikot lesen durfte.
Samstag, 30. April 2016
30.04.2016
4. Liga (D)
Astoria Walldorf - Hessen Kassel 0:2
FC-Astoria-Stadion (Walldorf)
220 Zuschauer (25 Gäste)
Wenn es nicht so traurig wäre, hätte es durchaus dörflichen Charme. In der prallen Frühlingssonne empfing der von Dietmar Hopp finanziell unterstützte FC Astoria zum belanglosen Mittelfeldduell den klammen Traditionsverein aus Kassel, der in dieser Woche wieder in die Schlagzeilen geriet, weil Spielergehälter verspätet gezahlt wurden. Ein Problem, das man in Walldorf mit Sicherheit nicht kennt. Der Eintritt kostete zwei Euro - man hat's ja! Und so trafen an diesem Samstag zwei Welten aufeinander, die in der Tabelle beinahe Nachbarn sind.
Trotz der Kasseler Tristesse schafft es der KSV immer noch, bei Auswärtsspielen zehn Prozent der Zuschauer zu stellen. Das ist bei der mageren Zahl von 220 allerdings auch nicht so schwierig. Wie gesagt: Für ein Amateurspiel eine gelungene Veranstaltung, doch gerade in Kassel sind die Ansprüche ja eigentlich ganz andere. Immerhin konnten die Löwen das Spiel nach langem Hin und Her in der Schlussphase für sich entscheiden. Torschützen mal wieder Comvalius und Feigenspan.
4. Liga (D)
Astoria Walldorf - Hessen Kassel 0:2
FC-Astoria-Stadion (Walldorf)
220 Zuschauer (25 Gäste)
Wenn es nicht so traurig wäre, hätte es durchaus dörflichen Charme. In der prallen Frühlingssonne empfing der von Dietmar Hopp finanziell unterstützte FC Astoria zum belanglosen Mittelfeldduell den klammen Traditionsverein aus Kassel, der in dieser Woche wieder in die Schlagzeilen geriet, weil Spielergehälter verspätet gezahlt wurden. Ein Problem, das man in Walldorf mit Sicherheit nicht kennt. Der Eintritt kostete zwei Euro - man hat's ja! Und so trafen an diesem Samstag zwei Welten aufeinander, die in der Tabelle beinahe Nachbarn sind.
Trotz der Kasseler Tristesse schafft es der KSV immer noch, bei Auswärtsspielen zehn Prozent der Zuschauer zu stellen. Das ist bei der mageren Zahl von 220 allerdings auch nicht so schwierig. Wie gesagt: Für ein Amateurspiel eine gelungene Veranstaltung, doch gerade in Kassel sind die Ansprüche ja eigentlich ganz andere. Immerhin konnten die Löwen das Spiel nach langem Hin und Her in der Schlussphase für sich entscheiden. Torschützen mal wieder Comvalius und Feigenspan.
Sonntag, 24. April 2016
24.04.2016
8. Liga (D)
SV Klein-Winternheim - TSV Gau-Odernheim 3:2
Sportplatz am Bandweidenweg (Klein-Winternheim)
40 Zuschauer (15 Gäste)
Die Bahnanbindung nach Klein-Winternheim ist bei 15 Uhr-Spielen einfach perfekt. Zehn Minuten vor Anpfiff kommt der Zug an. Das reicht vollkommen aus, um pünktlich seinen Platz einzunehmen. Eine gute Viertelstunde nach Abpfiff nimmt einen die Bahn wieder mit nach Hause. Und so fährt man dann eben nach Klein-Winternheim, weil es so schön praktisch ist. Ansonsten bietet der Sportplatz recht wenig, was einen in diesen verschlafenen Ort locken könnte. Vielleicht das bemerkenswert gute Brötchen zur Bratwurst.
Ich sah ein ausgeglichenes Duell, das sich trotzdem ziemlich in eine Richtung zu entwickeln schien. Mit 3:0 führten die Gastgeber, weil sie vor dem Tor effektiver waren. Doch Gau-Odernheim konnte das nicht auf sich sitzen lassen, kam nochmal auf 2:3 ran und sorgte bis in die Schlussminuten für Spannung. Als der Torwart mit aufrückte, die Chance vergab und Klein-Winternheim im Konter auf das leere Tor zum 4:2 zustürmte, pfiff der Schiedsrichter kurz vor dem Überqueren der Linie einfach ab. Dann halt nur 3:2.
8. Liga (D)
SV Klein-Winternheim - TSV Gau-Odernheim 3:2
Sportplatz am Bandweidenweg (Klein-Winternheim)
40 Zuschauer (15 Gäste)
Die Bahnanbindung nach Klein-Winternheim ist bei 15 Uhr-Spielen einfach perfekt. Zehn Minuten vor Anpfiff kommt der Zug an. Das reicht vollkommen aus, um pünktlich seinen Platz einzunehmen. Eine gute Viertelstunde nach Abpfiff nimmt einen die Bahn wieder mit nach Hause. Und so fährt man dann eben nach Klein-Winternheim, weil es so schön praktisch ist. Ansonsten bietet der Sportplatz recht wenig, was einen in diesen verschlafenen Ort locken könnte. Vielleicht das bemerkenswert gute Brötchen zur Bratwurst.
Ich sah ein ausgeglichenes Duell, das sich trotzdem ziemlich in eine Richtung zu entwickeln schien. Mit 3:0 führten die Gastgeber, weil sie vor dem Tor effektiver waren. Doch Gau-Odernheim konnte das nicht auf sich sitzen lassen, kam nochmal auf 2:3 ran und sorgte bis in die Schlussminuten für Spannung. Als der Torwart mit aufrückte, die Chance vergab und Klein-Winternheim im Konter auf das leere Tor zum 4:2 zustürmte, pfiff der Schiedsrichter kurz vor dem Überqueren der Linie einfach ab. Dann halt nur 3:2.
Sonntag, 17. April 2016
17.04.2016
10. Liga (D)
TV Mainz - TSV Ebersheim 4:2
Sportplatz an der Schillstraße (Mainz)
45 Zuschauer (10 Gäste)
Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der drittälteste noch bestehende Turnverein Deutschlands. Seit jeher spielt Fußball beim TV nur eine untergeordnete Rolle und so rutschte der Zehntligist bei mir jahrelang durchs Raster. Dabei ist der Verein und seine Anlage durchaus sympathisch und vor allem gut zu erreichen. Erst zwanzig Minuten vor dem Anpfiff ging ich aus dem Haus. Und wieder einmal konnte ich 10. Liga nicht wirklich von 7. Liga unterscheiden, die Grenzen scheinen im unteren Amateurbereich zu verschwimmen. Der Kick konnte sich sehen lassen.
Highlight des Sportplatzes ist neben den drei Stufen mit Sicherheit der Verpflegungsstand mit Werbung der portugiesischen Biersorte "Super Bock". Der Eintritt kostete 2,50 Euro und beinhaltete herrliches Sonnenbaden. Das gute Wetter war einer der Hauptgründe, noch spontan zum Fußball zu gehen. Und ich musste diesen Ground jetzt auch so langsam mal machen, denn womöglich wird beim aktuellen Tabellenvorletzten in der nächsten Saison gar nur 11. Liga geboten. Warum trifft es so oft die falschen Vereine?
10. Liga (D)
TV Mainz - TSV Ebersheim 4:2
Sportplatz an der Schillstraße (Mainz)
45 Zuschauer (10 Gäste)
Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der drittälteste noch bestehende Turnverein Deutschlands. Seit jeher spielt Fußball beim TV nur eine untergeordnete Rolle und so rutschte der Zehntligist bei mir jahrelang durchs Raster. Dabei ist der Verein und seine Anlage durchaus sympathisch und vor allem gut zu erreichen. Erst zwanzig Minuten vor dem Anpfiff ging ich aus dem Haus. Und wieder einmal konnte ich 10. Liga nicht wirklich von 7. Liga unterscheiden, die Grenzen scheinen im unteren Amateurbereich zu verschwimmen. Der Kick konnte sich sehen lassen.
Highlight des Sportplatzes ist neben den drei Stufen mit Sicherheit der Verpflegungsstand mit Werbung der portugiesischen Biersorte "Super Bock". Der Eintritt kostete 2,50 Euro und beinhaltete herrliches Sonnenbaden. Das gute Wetter war einer der Hauptgründe, noch spontan zum Fußball zu gehen. Und ich musste diesen Ground jetzt auch so langsam mal machen, denn womöglich wird beim aktuellen Tabellenvorletzten in der nächsten Saison gar nur 11. Liga geboten. Warum trifft es so oft die falschen Vereine?
Samstag, 2. April 2016
02.04.2016
5. Liga (D)
Schott Mainz - TuS Koblenz 1:3
Otto-Schott-Sportzentrum (Mainz)
300 Zuschauer (220 Gäste)
Es musste schon TuS Koblenz in die Oberliga absteigen, damit Schott Mainz mal auf seinem Hauptplatz spielte und nicht auf dem Kunstrasenplatz. Der Großteil der Zuschauer hielt es mit den Gästen und bekam sodann die gesamte Tribüne. Die Ultras fehlten allerdings zunächst, denn sie waren nach einem Scharmützel am Hauptbahnhof der Stadt verwiesen worden, wie man hörte. In der zweiten Hälfte kamen sie mit Privat-Pkw angefahren und lieferten sich ein interessantes Hase-und-Igel-Spiel mit der Polizei, sodass ich von Halbzeit Zwei praktisch gar nichts mitbekam.
Im ersten Durchgang war es ein ausgeglichenes Spiel, das Koblenz glücklich für sich entschied und danach wohl irgendwie verwaltete, aber das war lange nicht so spannend wie die quasi über 45 Minuten fortwährenden Laufeinheiten im Verfolgungsrennen zwischen dem Inferno Koblenz und der Polizei. Zu Ausschreitungen kam es freilich nicht, die Koblenzer Ultras sollten lediglich für ihre Anwesenheit bestraft werden. Alles in allem aber doch schade, ein Spiel mit Stimmung und Fahnen wäre sicher noch besser gewesen, gerade unter dem Dach wäre einiges möglich gewesen.
5. Liga (D)
Schott Mainz - TuS Koblenz 1:3
Otto-Schott-Sportzentrum (Mainz)
300 Zuschauer (220 Gäste)
Es musste schon TuS Koblenz in die Oberliga absteigen, damit Schott Mainz mal auf seinem Hauptplatz spielte und nicht auf dem Kunstrasenplatz. Der Großteil der Zuschauer hielt es mit den Gästen und bekam sodann die gesamte Tribüne. Die Ultras fehlten allerdings zunächst, denn sie waren nach einem Scharmützel am Hauptbahnhof der Stadt verwiesen worden, wie man hörte. In der zweiten Hälfte kamen sie mit Privat-Pkw angefahren und lieferten sich ein interessantes Hase-und-Igel-Spiel mit der Polizei, sodass ich von Halbzeit Zwei praktisch gar nichts mitbekam.
Im ersten Durchgang war es ein ausgeglichenes Spiel, das Koblenz glücklich für sich entschied und danach wohl irgendwie verwaltete, aber das war lange nicht so spannend wie die quasi über 45 Minuten fortwährenden Laufeinheiten im Verfolgungsrennen zwischen dem Inferno Koblenz und der Polizei. Zu Ausschreitungen kam es freilich nicht, die Koblenzer Ultras sollten lediglich für ihre Anwesenheit bestraft werden. Alles in allem aber doch schade, ein Spiel mit Stimmung und Fahnen wäre sicher noch besser gewesen, gerade unter dem Dach wäre einiges möglich gewesen.
Samstag, 26. März 2016
26.03.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Saar 05 Saarbrücken 1:1
Auestadion (Kassel)
1.272 Zuschauer
Es war mein Geburtstag, schönes Wetter, ich hatte Eintrittskarten für die Haupttribüne gewonnen und der Tabellenletzte war zu Gast. Besser konnten die Voraussetzungen für einen entspannten Nachmittag gar nicht sein. Doch dann kam der KSV aus der Kabine und veranstaltete das, was ich über all die Jahre lieben und hassen gelernt habe. Die Löwen bekamen einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen, trafen ins Tor und verwalteten danach nur noch - natürlich vollkommen uninspiriert und letztendlich auch glücklos.
Viele Anhänger brachte dieser Auftritt auf die Palme - oder zumindest auf den Zaun. Gerade einmal drei Tage war es her, dass man den Tabellenzweiten auswärts geschlagen hatte, da konnte einfach niemand verstehen, wie dieselbe Mannschaft sich zu diesem faden Sommerkick hatte hinreißen lassen können. Wieder einmal wurde die Chance verpasst, vielleicht doch noch oben mitspielen zu können. Zum Glück geht es in der nächsten Woche zum Tabellenführer nach Mannheim, solche Spiele scheinen dem Team besser zu liegen.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Saar 05 Saarbrücken 1:1
Auestadion (Kassel)
1.272 Zuschauer
Es war mein Geburtstag, schönes Wetter, ich hatte Eintrittskarten für die Haupttribüne gewonnen und der Tabellenletzte war zu Gast. Besser konnten die Voraussetzungen für einen entspannten Nachmittag gar nicht sein. Doch dann kam der KSV aus der Kabine und veranstaltete das, was ich über all die Jahre lieben und hassen gelernt habe. Die Löwen bekamen einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen, trafen ins Tor und verwalteten danach nur noch - natürlich vollkommen uninspiriert und letztendlich auch glücklos.
Viele Anhänger brachte dieser Auftritt auf die Palme - oder zumindest auf den Zaun. Gerade einmal drei Tage war es her, dass man den Tabellenzweiten auswärts geschlagen hatte, da konnte einfach niemand verstehen, wie dieselbe Mannschaft sich zu diesem faden Sommerkick hatte hinreißen lassen können. Wieder einmal wurde die Chance verpasst, vielleicht doch noch oben mitspielen zu können. Zum Glück geht es in der nächsten Woche zum Tabellenführer nach Mannheim, solche Spiele scheinen dem Team besser zu liegen.
Sonntag, 13. März 2016
13.03.2016
9. Liga (D)
Alemannia Laubenheim - SV Gau-Algesheim 2:1
Sportzentrum im Laubenheimer Ried (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Gar nicht schlecht für ein Neuntligaspiel - und das in jeder Hinsicht! Der abgeschlagene Tabellenletzte empfing einen Mitabstiegskandidaten, doch das sah man dem Spiel nicht unbedingt an. Munter ging es hin und her. Mit viel Glück und Wohlwollen des Schiedsrichters gelang den Gastgebern der langersehnte Sieg durch ein Elfmetertor in der Schlussphase, dabei hatte vor allem Gau-Algesheim auf den zweiten Treffer gedrängt. Bitter für die wüst schimpfenden Gäste, doch nicht für alles ist der Schiedsrichter verantwortlich. Auch mal an die eigene Nase fassen.
Das Stadion ist für einen Kunstrasenplatz äußerst sehenswert. Auf der Anlage darf gerne so mancher Fünftligist mal vorbeigucken, um sich anzusehen, wie man Stufen und Dächer baut. Während aber die Laubenheimer Alemannia in die zehnte Liga abzusteigen droht, tritt der Italclub Mainz aktuell in derselben Liga auf derselben Anlage an und könnte dem Sportplatz durch einen Aufstieg sogar in die Achtklassigkeit verhelfen. Der Italclub ist im Moment Tabellenzweiter der A-Klasse Mainz-Bingen.
9. Liga (D)
Alemannia Laubenheim - SV Gau-Algesheim 2:1
Sportzentrum im Laubenheimer Ried (Mainz)
40 Zuschauer (10 Gäste)
Gar nicht schlecht für ein Neuntligaspiel - und das in jeder Hinsicht! Der abgeschlagene Tabellenletzte empfing einen Mitabstiegskandidaten, doch das sah man dem Spiel nicht unbedingt an. Munter ging es hin und her. Mit viel Glück und Wohlwollen des Schiedsrichters gelang den Gastgebern der langersehnte Sieg durch ein Elfmetertor in der Schlussphase, dabei hatte vor allem Gau-Algesheim auf den zweiten Treffer gedrängt. Bitter für die wüst schimpfenden Gäste, doch nicht für alles ist der Schiedsrichter verantwortlich. Auch mal an die eigene Nase fassen.
Das Stadion ist für einen Kunstrasenplatz äußerst sehenswert. Auf der Anlage darf gerne so mancher Fünftligist mal vorbeigucken, um sich anzusehen, wie man Stufen und Dächer baut. Während aber die Laubenheimer Alemannia in die zehnte Liga abzusteigen droht, tritt der Italclub Mainz aktuell in derselben Liga auf derselben Anlage an und könnte dem Sportplatz durch einen Aufstieg sogar in die Achtklassigkeit verhelfen. Der Italclub ist im Moment Tabellenzweiter der A-Klasse Mainz-Bingen.
Samstag, 5. März 2016
05.03.2016
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Wormatia Worms 2:1
Auestadion (Kassel)
1.410 Zuschauer (28 Gäste)
Es war mal wieder an der Zeit, Anfang März ein Frohes Neues Jahr in die Runde zu wünschen. Die elend lange Winterpause in der Regionalliga hatte dafür gesorgt, dass vier Monate lang kein Heimspiel im Auestadion stattgefunden hat. Aber der zu erwartende Grottenkick und das schlechte Wetter wussten zu verhindern, dass man sich auf die Premiere im neuen Jahr freute. Nach guter alter Tradition wurde dann auch tatsächlich Fußball zum Einschlafen geboten und der Block schwelgte lieber in alten Zeiten. Julio hätte den reingemacht!
Auch für die Wormser Wormaten geht es schon lange um nichts mehr in dieser Saison und so war auch der wortkarge Auftritt der Gästefans alles andere als erwärmend. Lediglich unsere Kurve spulte ihr Programm ab und durfte am Ende der Partie sogar nochmal richtig durchdrehen. Sylvano Comvalius und Mike Feigenspan drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel in den Schlussminuten. Drei schöne Punkte, die die 90 biederen Minuten schnell vergessen machten.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Wormatia Worms 2:1
Auestadion (Kassel)
1.410 Zuschauer (28 Gäste)
Es war mal wieder an der Zeit, Anfang März ein Frohes Neues Jahr in die Runde zu wünschen. Die elend lange Winterpause in der Regionalliga hatte dafür gesorgt, dass vier Monate lang kein Heimspiel im Auestadion stattgefunden hat. Aber der zu erwartende Grottenkick und das schlechte Wetter wussten zu verhindern, dass man sich auf die Premiere im neuen Jahr freute. Nach guter alter Tradition wurde dann auch tatsächlich Fußball zum Einschlafen geboten und der Block schwelgte lieber in alten Zeiten. Julio hätte den reingemacht!
Auch für die Wormser Wormaten geht es schon lange um nichts mehr in dieser Saison und so war auch der wortkarge Auftritt der Gästefans alles andere als erwärmend. Lediglich unsere Kurve spulte ihr Programm ab und durfte am Ende der Partie sogar nochmal richtig durchdrehen. Sylvano Comvalius und Mike Feigenspan drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel in den Schlussminuten. Drei schöne Punkte, die die 90 biederen Minuten schnell vergessen machten.
Freitag, 26. Februar 2016
26.02.2016
1. Liga (D)
1.FC Köln - Hertha BSC 0:1
RheinEnergie-Stadion (Köln)
48.900 Zuschauer (1.600 Gäste)
Das Kölner Stadion präsentiert sich als ein recht schönes Viereck: schlicht, steil und stimmungsvoll. Das Bundesliga-Heimspiel des 1.FC gegen die Berliner Hertha war für mich innerhalb Deutschlands die Begegnung mit den viertmeisten Zuschauern und dem höchsten Preis. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, doch die zu erfüllen war nicht einfach. Auf dem Rasen entwickelte sich ein höhepunktarmes Geplänkel, bei dem ein schöner Angriff zum Sieg reichte. Vedad Ibisevic machte für Hertha den Unterschied.
Auf den Rängen waren beide Fangruppen recht solide unterwegs, aber weit davon entfernt, irgendwelche Bäume ausreißen zu können. Die Kölner präsentierten ein Spruchband nach dem anderen, von denen mir in den meisten Fällen die Hintergrund-Infos fehlten, während die Berliner Kurve für mich leider fast gar nicht einsehbar war. Ein intensiveres Spiel hätte der Stimmung sicherlich gut getan. So bleibt einmal mehr ein durchwachsener Eindruck vom Premiumprodukt Bundesliga. Für 33 Euro kriegt man bei anderen Events mehr geboten.
1. Liga (D)
1.FC Köln - Hertha BSC 0:1
RheinEnergie-Stadion (Köln)
48.900 Zuschauer (1.600 Gäste)
Das Kölner Stadion präsentiert sich als ein recht schönes Viereck: schlicht, steil und stimmungsvoll. Das Bundesliga-Heimspiel des 1.FC gegen die Berliner Hertha war für mich innerhalb Deutschlands die Begegnung mit den viertmeisten Zuschauern und dem höchsten Preis. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, doch die zu erfüllen war nicht einfach. Auf dem Rasen entwickelte sich ein höhepunktarmes Geplänkel, bei dem ein schöner Angriff zum Sieg reichte. Vedad Ibisevic machte für Hertha den Unterschied.
Auf den Rängen waren beide Fangruppen recht solide unterwegs, aber weit davon entfernt, irgendwelche Bäume ausreißen zu können. Die Kölner präsentierten ein Spruchband nach dem anderen, von denen mir in den meisten Fällen die Hintergrund-Infos fehlten, während die Berliner Kurve für mich leider fast gar nicht einsehbar war. Ein intensiveres Spiel hätte der Stimmung sicherlich gut getan. So bleibt einmal mehr ein durchwachsener Eindruck vom Premiumprodukt Bundesliga. Für 33 Euro kriegt man bei anderen Events mehr geboten.
Donnerstag, 25. Februar 2016
25.02.2016
EuropaLeague - Zwischenrunde
Bayer Leverkusen - Sporting CP 3:1
BayArena (Leverkusen)
26.585 Zuschauer (2.000 Gäste)
Leverkusen gegen Lissabon - Werkself gegen Weltstadt. Ein ungleiches Duell, das sich sportlich schon beinahe im Hinspiel entschieden hatte. Mit einer 0:1-Hypothek reiste Sporting in die Kölner Peripherie, um dort auch recht bald seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Bayer zog souverän in die nächste Runde ein. Auf den Rängen dagegen zeigten die Grün-Weißen immer wieder, was möglich gewesen wäre, wenn sich die Partie ein wenig spannender gestaltet hätte. Zogen alle 2.000 Gästeanhänger mit, dann waren sie deutlich lauter als die Leverkusener.
Es ist schwer abzuschätzen, wie viele der mitgereisten Fans wirklich aus Portugal eingeflogen waren, doch es ist anzunehmen, dass die meisten ihren Erstwohnsitz in Deutschland oder seinen westlichen Nachbarländern haben. Mein Reiseweg war einigermaßen überschaubar und trotzdem schaffte ich es, mir durch einen gravierenden Fehler in der Anfahrt zwei Stunden Verspätung einzuhandeln und damit die erste halbe Stunde der Partie zu verpassen. Ein Glück, dass noch mehr als eine Halbzeit zu spielen war und ich den Ground zählen darf. Leverkusen gehört zu den Orten, die man nicht häufiger als nötig ansteuern muss,
EuropaLeague - Zwischenrunde
Bayer Leverkusen - Sporting CP 3:1
BayArena (Leverkusen)
26.585 Zuschauer (2.000 Gäste)
Leverkusen gegen Lissabon - Werkself gegen Weltstadt. Ein ungleiches Duell, das sich sportlich schon beinahe im Hinspiel entschieden hatte. Mit einer 0:1-Hypothek reiste Sporting in die Kölner Peripherie, um dort auch recht bald seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Bayer zog souverän in die nächste Runde ein. Auf den Rängen dagegen zeigten die Grün-Weißen immer wieder, was möglich gewesen wäre, wenn sich die Partie ein wenig spannender gestaltet hätte. Zogen alle 2.000 Gästeanhänger mit, dann waren sie deutlich lauter als die Leverkusener.
Es ist schwer abzuschätzen, wie viele der mitgereisten Fans wirklich aus Portugal eingeflogen waren, doch es ist anzunehmen, dass die meisten ihren Erstwohnsitz in Deutschland oder seinen westlichen Nachbarländern haben. Mein Reiseweg war einigermaßen überschaubar und trotzdem schaffte ich es, mir durch einen gravierenden Fehler in der Anfahrt zwei Stunden Verspätung einzuhandeln und damit die erste halbe Stunde der Partie zu verpassen. Ein Glück, dass noch mehr als eine Halbzeit zu spielen war und ich den Ground zählen darf. Leverkusen gehört zu den Orten, die man nicht häufiger als nötig ansteuern muss,
Sonntag, 21. Februar 2016
21.02.2016
Testspiel (D)
1.FC Nackenheim - SG Wiesbachtal 3:0
Sportplatz am Schulzentrum (Nackenheim)
22 Zuschauer (10 Gäste)
Es ist bei diesen A-Klasse-Testspielen unheimlich schwer, eine exakte Zuschauerzahl anzugeben. Eintritt muss nicht gezahlt werden, also kommen und gehen die Leute, wie sie gerade möchten. Soll man also die zählen, die am Anfang da waren? Die am Ende? Oder die, die mehr als 45 Minuten gesehen haben? Zählt man herumspielende Kinder mit? Wer gehört zu den Betreuern und wer ist wirklich Zuschauer? Normalerweise spricht man ja bei der Angabe von 'zahlenden Zuschauern'. Dann müsste ich in Nackenheim korrekterweise Null angeben, aber das träfe es nicht.
Also lote ich nach bestem Wissen und Gewissen aus, wie viele echte Zuschauer es wohl wirklich waren und komme in Nackenheim auf 22, wobei natürlich um jeden einzelnen in der Zählung gerungen wurde, ob ich ihn nun dazuzähle oder nicht. Und dann wiederum fragt man sich, für wen man das eigentlich macht? Genau genommen interessiert bei Nackenheim gegen Wiesbachtal nicht mal die Angehörigen das Endergebnis. Aber der kleine Groundhopper freut sich über die Zahlenspielerei und einen neuen Sportplatz auf der Liste, den man zum Glück nie wieder besuchen muss.
Testspiel (D)
1.FC Nackenheim - SG Wiesbachtal 3:0
Sportplatz am Schulzentrum (Nackenheim)
22 Zuschauer (10 Gäste)
Es ist bei diesen A-Klasse-Testspielen unheimlich schwer, eine exakte Zuschauerzahl anzugeben. Eintritt muss nicht gezahlt werden, also kommen und gehen die Leute, wie sie gerade möchten. Soll man also die zählen, die am Anfang da waren? Die am Ende? Oder die, die mehr als 45 Minuten gesehen haben? Zählt man herumspielende Kinder mit? Wer gehört zu den Betreuern und wer ist wirklich Zuschauer? Normalerweise spricht man ja bei der Angabe von 'zahlenden Zuschauern'. Dann müsste ich in Nackenheim korrekterweise Null angeben, aber das träfe es nicht.
Also lote ich nach bestem Wissen und Gewissen aus, wie viele echte Zuschauer es wohl wirklich waren und komme in Nackenheim auf 22, wobei natürlich um jeden einzelnen in der Zählung gerungen wurde, ob ich ihn nun dazuzähle oder nicht. Und dann wiederum fragt man sich, für wen man das eigentlich macht? Genau genommen interessiert bei Nackenheim gegen Wiesbachtal nicht mal die Angehörigen das Endergebnis. Aber der kleine Groundhopper freut sich über die Zahlenspielerei und einen neuen Sportplatz auf der Liste, den man zum Glück nie wieder besuchen muss.
Samstag, 20. Februar 2016
20.02.2016
Testspiel (D)
FV Biblis - Olympia Lampertheim 6:3
Pfaffenau-Stadion, KR (Biblis)
16 Zuschauer (4 Gäste)
Das Pfaffenau-Stadion hat einen Rasenplatz mit interessanter Tribüne und ein paar Stufen auf der Gegengerade. Allerdings ist die Anlage derart vernachlässigt, dass man davon ausgehen kann, dass dort demnächst keine Spiele stattfinden. Deshalb musste eben der langweilige Kunstrasenplatz gemacht werden. Dem Platz fehlen jegliche Highlights. Stufen, Kurven, Dächer oder ähnliches sind nicht vorhanden, lediglich das Vereinsheim, aus dem man das Spiel hinter verschmierten Scheiben verfolgen kann.
Doch ich blieb lieber draußen, denn das Spiel hatte wirklich einiges zu bieten, in erster Linie Tore. Neun Stück wurden in der munteren Partie erzielt. Schade, dass es um nichts ging. Gut, dass bald auch in den unteren Ligen der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen wird.
Testspiel (D)
FV Biblis - Olympia Lampertheim 6:3
Pfaffenau-Stadion, KR (Biblis)
16 Zuschauer (4 Gäste)
Das Pfaffenau-Stadion hat einen Rasenplatz mit interessanter Tribüne und ein paar Stufen auf der Gegengerade. Allerdings ist die Anlage derart vernachlässigt, dass man davon ausgehen kann, dass dort demnächst keine Spiele stattfinden. Deshalb musste eben der langweilige Kunstrasenplatz gemacht werden. Dem Platz fehlen jegliche Highlights. Stufen, Kurven, Dächer oder ähnliches sind nicht vorhanden, lediglich das Vereinsheim, aus dem man das Spiel hinter verschmierten Scheiben verfolgen kann.
Doch ich blieb lieber draußen, denn das Spiel hatte wirklich einiges zu bieten, in erster Linie Tore. Neun Stück wurden in der munteren Partie erzielt. Schade, dass es um nichts ging. Gut, dass bald auch in den unteren Ligen der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen wird.
Sonntag, 14. Februar 2016
14.02.2016
2. Liga (D)
SC Freiburg - Fortuna Düsseldorf 1:2
Schwarzwald-Stadion (Freiburg)
22.500 Zuschauer (800 Gäste)
Das sollten sichere drei Punkte sein für den SC Freiburg, doch am Ende kam alles ganz anders. Ein abgefälschter Distanzschuss bescherte der Fortuna drei Auswärtspunkte und das nicht einmal unverdient. Der SC tat viel zu wenig für einen Aufstiegsaspiranten, wirkte beinahe verunsichert nach der jüngsten 0:2-Pleite in Bochum. Mir soll es recht sein. Beide Vereine passen gut in die 2. Liga und können gerne dort bleiben. Vorerst bleibt Freiburg auf einem Aufstiegsplatz, mal sehen wie lange noch.
Das Dreisam- beziehungsweise Schwarzwald-Stadion ist wirklich schön. Wolkenverhangene Berge bildeten eine prächtige Kulisse. Nur blöd, wenn man sich für einen Stehplatz entschieden hat und quasi minütlich um seinen Platz kämpfen muss, vor allem wenn man gerne herumläuft und Fotos aus verschiedenen Perspektiven schießen möchte. Die Bratwurst mit 2,70 € leicht überteuert, aber immerhin kann man hier noch mit Bargeld bezahlen. Noch lohnt sich also ein Besuch in Freiburg. Möge der Stadionneubau möglichst lange auf sich warten lassen.
2. Liga (D)
SC Freiburg - Fortuna Düsseldorf 1:2
Schwarzwald-Stadion (Freiburg)
22.500 Zuschauer (800 Gäste)
Das sollten sichere drei Punkte sein für den SC Freiburg, doch am Ende kam alles ganz anders. Ein abgefälschter Distanzschuss bescherte der Fortuna drei Auswärtspunkte und das nicht einmal unverdient. Der SC tat viel zu wenig für einen Aufstiegsaspiranten, wirkte beinahe verunsichert nach der jüngsten 0:2-Pleite in Bochum. Mir soll es recht sein. Beide Vereine passen gut in die 2. Liga und können gerne dort bleiben. Vorerst bleibt Freiburg auf einem Aufstiegsplatz, mal sehen wie lange noch.
Das Dreisam- beziehungsweise Schwarzwald-Stadion ist wirklich schön. Wolkenverhangene Berge bildeten eine prächtige Kulisse. Nur blöd, wenn man sich für einen Stehplatz entschieden hat und quasi minütlich um seinen Platz kämpfen muss, vor allem wenn man gerne herumläuft und Fotos aus verschiedenen Perspektiven schießen möchte. Die Bratwurst mit 2,70 € leicht überteuert, aber immerhin kann man hier noch mit Bargeld bezahlen. Noch lohnt sich also ein Besuch in Freiburg. Möge der Stadionneubau möglichst lange auf sich warten lassen.
Samstag, 13. Februar 2016
13.02.2016
5. Liga (D)
SGV Freiberg - SSV Reutlingen 2:0
Wasenstadion, KR (Freiberg am Neckar)
400 Zuschauer (80 Gäste)
Oh wei, SSV Reutlingen. Der Traditionsverein steckt mittendrin im Abstiegskampf der Oberliga Baden-Württemberg. Der schwache Auftritt beim Mitkonkurrenten SGV Freiberg machte nicht gerade Hoffnung auf Besserung. Ein Absturz in die Sechstklassigkeit würde die vielleicht beste Fangruppierung der Liga noch weiter verkleinern. Schon in Freiberg hatten die Reutlinger Anhänger beinahe mehr Fahnen als Leute dabei. Nach dem 0:2 verschlug es ihnen zudem noch die Sprache.
Die SGV wurde dagegen über 90 Minuten akustisch unterstützt, und zwar einigermaßen ungewöhnlich durch trommelnde Afrikaner. Vier Asylbewerber aus Gambia haben sich schon vor drei Jahren zusammengeschlossen und sind noch immer dabei, die Blau-Weißen lautstark nach vorne zu trommeln. Schade, dass all das auf dem Kunstrasen passierte und nicht im echten Wasenstadion. Bei Nieselregen wurde es auch für die Zuschauer zu einer Rutschpartie. So werde auch ich noch einmal wiederkommen müssen, um den Hauptplatz zu sehen.
5. Liga (D)
SGV Freiberg - SSV Reutlingen 2:0
Wasenstadion, KR (Freiberg am Neckar)
400 Zuschauer (80 Gäste)
Oh wei, SSV Reutlingen. Der Traditionsverein steckt mittendrin im Abstiegskampf der Oberliga Baden-Württemberg. Der schwache Auftritt beim Mitkonkurrenten SGV Freiberg machte nicht gerade Hoffnung auf Besserung. Ein Absturz in die Sechstklassigkeit würde die vielleicht beste Fangruppierung der Liga noch weiter verkleinern. Schon in Freiberg hatten die Reutlinger Anhänger beinahe mehr Fahnen als Leute dabei. Nach dem 0:2 verschlug es ihnen zudem noch die Sprache.
Die SGV wurde dagegen über 90 Minuten akustisch unterstützt, und zwar einigermaßen ungewöhnlich durch trommelnde Afrikaner. Vier Asylbewerber aus Gambia haben sich schon vor drei Jahren zusammengeschlossen und sind noch immer dabei, die Blau-Weißen lautstark nach vorne zu trommeln. Schade, dass all das auf dem Kunstrasen passierte und nicht im echten Wasenstadion. Bei Nieselregen wurde es auch für die Zuschauer zu einer Rutschpartie. So werde auch ich noch einmal wiederkommen müssen, um den Hauptplatz zu sehen.
Sonntag, 7. Februar 2016
07.02.2016
Testspiel (D)
SV Sachsenhausen II - Blau-Gelb Frankfurt II 2:1
Sportplatz Mainwasen, KR (Frankfurt)
5 Zuschauer (2 Gäste)
Sensationell, ein unfassbar unterklassiges Testspiel auf einem Kunstrasen ohne Ausbau vor 5 Zuschauern, von denen einer ich selbst war. Ich wollte halt einfach mal wieder einen Doppler machen. Zwei Spiele an einem Tag und dann auch noch in zwei verschiedenen Bundesländern, das ist für jemanden ohne Auto gar nicht so einfach. Der eigentliche Sportplatz Mainwasen ist schon unspektakulär genug, der Kunstrasenplatz daneben wirklich nur ein eingezäuntes Stück Grün.
Direkt nach dem Spiel wurde das Hauptspiel, die Partie der ersten Mannschaft des SV Sachsenhausen, angepfiffen, doch ich war so zeitig vor Ort, das ich pünktlich zum Anpfiff der zweiten Mannschaft ankam. Dann noch auf das dritte Spiel des Tages zu warten wäre zu viel des Guten gewesen.
Testspiel (D)
SV Sachsenhausen II - Blau-Gelb Frankfurt II 2:1
Sportplatz Mainwasen, KR (Frankfurt)
5 Zuschauer (2 Gäste)
Sensationell, ein unfassbar unterklassiges Testspiel auf einem Kunstrasen ohne Ausbau vor 5 Zuschauern, von denen einer ich selbst war. Ich wollte halt einfach mal wieder einen Doppler machen. Zwei Spiele an einem Tag und dann auch noch in zwei verschiedenen Bundesländern, das ist für jemanden ohne Auto gar nicht so einfach. Der eigentliche Sportplatz Mainwasen ist schon unspektakulär genug, der Kunstrasenplatz daneben wirklich nur ein eingezäuntes Stück Grün.
Direkt nach dem Spiel wurde das Hauptspiel, die Partie der ersten Mannschaft des SV Sachsenhausen, angepfiffen, doch ich war so zeitig vor Ort, das ich pünktlich zum Anpfiff der zweiten Mannschaft ankam. Dann noch auf das dritte Spiel des Tages zu warten wäre zu viel des Guten gewesen.
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