24.10.2015
6. Liga (D)
TSG Wörsdorf - FSV Braunfels 2:0
Sportplatz Wallbacher Straße (Wörsdorf)
65 Zuschauer (10 Gäste)
Der größte Trumpf des Wörsdorfer Sportplatzes ist seine Nähe zum Bahnhof - eine Gehminute. Da auch erst um 15:30 Uhr angepfiffen wurde, konnte ich mich recht spontan für diesen Ground entscheiden, nachdem ich andere Alternativen des Tages leichtsinnig vertrödelt hatte. Mich erwartete ein munteres Verbandsligaspiel ohne wirkliche Highlights, von den halbstündig vorbeifahrenden Regionalzügen mal abgesehen.
Wörsdorf hat auch einen Rasenplatz, den ich mir in der Halbzeitpause ansah, doch beide Spielstätten nehmen sich nicht viel. Ganz große Highlights gehen anders. Immerhin die Aussicht aufs Spielfeld ist ganz ordentlich, leider waren nur 65 Zuschauer zugegen. Platz für viel mehr ist aber eben auch nicht. Der Verein ist in der Sechstklassigkeit schon ganz gut aufgehoben.
Samstag, 24. Oktober 2015
Samstag, 17. Oktober 2015
17.10.2015
8. Liga (D)
SV Gimbsheim - Schott Mainz II 1:4
Gerhard-Oswald-Stadion (Gimbsheim)
80 Zuschauer (10 Gäste)
Samstags ist der Fußball um die Ecke selbst im Rhein-Main-Gebiet dünn gesät. Alle spielen sie sonntags. Bis auf den SV Gimbsheim. Nun denn, nach einem Blick auf die Karte und einem zweiten Check, dass dort sogar ein Linienbus von Guntersblum aus hinfährt, ging der Ausflug los. Gimbsheim ist ein herrlich trostloses Dorf, in dem praktisch nichts los ist. Zwei Kinder sah ich am sogenannten Marktplatz auf einer Schaukel, das war's.
Aber hauptsache der Sportplatz wurde modern umgebaut und gleich mal in Stadion umgetauft. Vier Stufen auf beiden Seiten und ein großes Vereinsheim sind für achte Liga vollkommen okay. Das Spiel gegen die Zweite von Schott Mainz ging verdient verloren, das 1:4 spiegelte die Spielanteile gut wieder. Für den Rückweg schnappte ich mir einen der zehn Gästeanhänger und fragte, ob er mich mitnehmen könnte. Machte er glatt, es war schließlich der gut gelaunte Vater eines Doppeltorschützen.
8. Liga (D)
SV Gimbsheim - Schott Mainz II 1:4
Gerhard-Oswald-Stadion (Gimbsheim)
80 Zuschauer (10 Gäste)
Samstags ist der Fußball um die Ecke selbst im Rhein-Main-Gebiet dünn gesät. Alle spielen sie sonntags. Bis auf den SV Gimbsheim. Nun denn, nach einem Blick auf die Karte und einem zweiten Check, dass dort sogar ein Linienbus von Guntersblum aus hinfährt, ging der Ausflug los. Gimbsheim ist ein herrlich trostloses Dorf, in dem praktisch nichts los ist. Zwei Kinder sah ich am sogenannten Marktplatz auf einer Schaukel, das war's.
Aber hauptsache der Sportplatz wurde modern umgebaut und gleich mal in Stadion umgetauft. Vier Stufen auf beiden Seiten und ein großes Vereinsheim sind für achte Liga vollkommen okay. Das Spiel gegen die Zweite von Schott Mainz ging verdient verloren, das 1:4 spiegelte die Spielanteile gut wieder. Für den Rückweg schnappte ich mir einen der zehn Gästeanhänger und fragte, ob er mich mitnehmen könnte. Machte er glatt, es war schließlich der gut gelaunte Vater eines Doppeltorschützen.
Samstag, 10. Oktober 2015
10.10.2015
5. Liga (D)
VfL 07 Bremen - Blumenthaler SV 0:2
BSA Findorff (Bremen)
150 Zuschauer (30 Gäste)
Am offiziellen Welthundetag zählte ich acht Hunde, die auf den Sportplatz im nördlichen Bremen gekommen waren. Das könnte ein neuer Rekord gewesen sein, aber ob es tatsächlich am Welthundetag lag, müsste bei einem Zweitbesuch geprüft werden. Dass es dazu allerdings kommt, ist reichlich unwahrscheinlich, schließlich hat Bremen noch viele andere Oberligisten zu bieten und die Findorffer Bezirkssportanlage haute nun nicht wirklich vom Hocker.
Immerhin familiär ging es zu. Bratwurst wurde direkt am Spielfeldrand gebraten und verkauft - für nur zwei Euro. Zudem gab es lukrative Menüangebote mit Getränken. Es scheint so, als hätte man beim VfL das Geld der Besucher nicht allzu nötig, schließlich kostete die Begegnung keinen einzigen Euro Eintritt. Ein insgesamt also ganz ordentlicher Samstagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein, doch verstehen kann man die Stimmen schon, die nach der Sinnhaftigkeit einer Bremer Oberliga fragen.
5. Liga (D)
VfL 07 Bremen - Blumenthaler SV 0:2
BSA Findorff (Bremen)
150 Zuschauer (30 Gäste)
Am offiziellen Welthundetag zählte ich acht Hunde, die auf den Sportplatz im nördlichen Bremen gekommen waren. Das könnte ein neuer Rekord gewesen sein, aber ob es tatsächlich am Welthundetag lag, müsste bei einem Zweitbesuch geprüft werden. Dass es dazu allerdings kommt, ist reichlich unwahrscheinlich, schließlich hat Bremen noch viele andere Oberligisten zu bieten und die Findorffer Bezirkssportanlage haute nun nicht wirklich vom Hocker.
Immerhin familiär ging es zu. Bratwurst wurde direkt am Spielfeldrand gebraten und verkauft - für nur zwei Euro. Zudem gab es lukrative Menüangebote mit Getränken. Es scheint so, als hätte man beim VfL das Geld der Besucher nicht allzu nötig, schließlich kostete die Begegnung keinen einzigen Euro Eintritt. Ein insgesamt also ganz ordentlicher Samstagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein, doch verstehen kann man die Stimmen schon, die nach der Sinnhaftigkeit einer Bremer Oberliga fragen.
Dienstag, 6. Oktober 2015
06.10.2015
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Eintracht Trier 0:2
Auestadion (Kassel)
2.140 Zuschauer (60 Gäste)
Man kann von Regionalliga-Übertragungen auf Sport 1 halten was man möchte. Tatsache ist, dass der KSV nicht gewinnt, wenn das Fernsehen live überträgt und das regt mich rund um die Debatte sicherlich am meisten auf. Fünf Livespiele, drei Unentschieden, zwei Niederlagen, Eins zu Drei Tore. Ein eigenes Tor in fünf Spielen! Aber immerhin tut der Verein wirklich alles, um nicht mehr übertragen zu werden: Schlimmlangweilige Spiele, Fanproteste, und so weiter.
Durchaus überzeugen konnten die Trierer Fans, die zwar eine gute halbe Stunde zu spät kamen, sich aber danach gut in Szene zu setzen vermochten. 350 Kilometer zu einem Wochenspiel um 20:15 Uhr sind schon eine Hausnummer für sich, 60 Mitgereiste waren da auch alles andere als eine schlechte Zahl.
4. Liga (D)
Hessen Kassel - Eintracht Trier 0:2
Auestadion (Kassel)
2.140 Zuschauer (60 Gäste)
Man kann von Regionalliga-Übertragungen auf Sport 1 halten was man möchte. Tatsache ist, dass der KSV nicht gewinnt, wenn das Fernsehen live überträgt und das regt mich rund um die Debatte sicherlich am meisten auf. Fünf Livespiele, drei Unentschieden, zwei Niederlagen, Eins zu Drei Tore. Ein eigenes Tor in fünf Spielen! Aber immerhin tut der Verein wirklich alles, um nicht mehr übertragen zu werden: Schlimmlangweilige Spiele, Fanproteste, und so weiter.
Durchaus überzeugen konnten die Trierer Fans, die zwar eine gute halbe Stunde zu spät kamen, sich aber danach gut in Szene zu setzen vermochten. 350 Kilometer zu einem Wochenspiel um 20:15 Uhr sind schon eine Hausnummer für sich, 60 Mitgereiste waren da auch alles andere als eine schlechte Zahl.
Mittwoch, 30. September 2015
30.09.2015
Hessenpokal-Achtelfinale (D)
FV Bad Vilbel - Hessen Kassel 0:6
Nidda-Sportfeld (Bad Vilbel)
300 Zuschauer (40 Gäste)
Klare Angelegenheit für den KSV in Bad Vilbel. Hochkonzentriert ging man die erste Pokalaufgabe der neuen Saison an und belohnte sich selbst mit sechs Toren. Obwohl man damit rechnen konnte, erfreute ich mich an dieser Souveränität, war aber doch etwas enttäuscht über den schwachen Zuschauerzuspruch. Es ist Pokal, ein bekannter Verein kommt vorbei und dann nur 300 Leute? Auch viele Löwen machten es sich lieber vor dem Liveticker bequem.
Der Sportplatz hat nur eine Tribüne zu bieten, also ein typischer Verbandsligaground. Ganz nett für einen Kurort, Bratwurst könnte ein bisschen größer sein, Eintritt (acht Euro ohne jede Möglichkeit auf Ermäßigung) ein bisschen günstiger.
Hessenpokal-Achtelfinale (D)
FV Bad Vilbel - Hessen Kassel 0:6
Nidda-Sportfeld (Bad Vilbel)
300 Zuschauer (40 Gäste)
Klare Angelegenheit für den KSV in Bad Vilbel. Hochkonzentriert ging man die erste Pokalaufgabe der neuen Saison an und belohnte sich selbst mit sechs Toren. Obwohl man damit rechnen konnte, erfreute ich mich an dieser Souveränität, war aber doch etwas enttäuscht über den schwachen Zuschauerzuspruch. Es ist Pokal, ein bekannter Verein kommt vorbei und dann nur 300 Leute? Auch viele Löwen machten es sich lieber vor dem Liveticker bequem.
Der Sportplatz hat nur eine Tribüne zu bieten, also ein typischer Verbandsligaground. Ganz nett für einen Kurort, Bratwurst könnte ein bisschen größer sein, Eintritt (acht Euro ohne jede Möglichkeit auf Ermäßigung) ein bisschen günstiger.
Freitag, 25. September 2015
25.09.2015
7. Liga (D)
RWO Alzey - VfR Frankenthal 5:0
Wartbergstadion (Alzey)
90 Zuschauer (20 Gäste)
Innerhalb von sechs Tagen erlebte ich zwei Klatschen für Frankenthal. Erst das 0:7 gegen Speyer, nun das 0:5 gegen Alzey. Tatsächlich bestätigte sich, dass die Mannschaft zwar gar nicht so schlecht Fußball spielen kann, aber die entscheidenden Fehler viel zu oft macht. Letzte Hoffnung ist da wohl der immer noch verletzte ehemalige Bundesligaspieler Selim Teber, der sich vor der Saison seinem Heimatverein, dem VfR, wieder angeschlossen hat.
Für eine Stadt wie Alzey würde man sich ein paar Zuschauer mehr ins Stadion wünschen. Auf den Rängen wäre noch genug Platz. Zwar ist im Wartbergstadion nur eine Seite ausgebaut, die sieht für siebte Liga aber natürlich vollkommen okay aus. Der RWO sprang vorübergehend in der Tabelle von Platz 15 auf Rang neun, die Liga ist also noch sehr dicht beisammen - bis auf den punktlosen VfR Frankenthal.
7. Liga (D)
RWO Alzey - VfR Frankenthal 5:0
Wartbergstadion (Alzey)
90 Zuschauer (20 Gäste)
Innerhalb von sechs Tagen erlebte ich zwei Klatschen für Frankenthal. Erst das 0:7 gegen Speyer, nun das 0:5 gegen Alzey. Tatsächlich bestätigte sich, dass die Mannschaft zwar gar nicht so schlecht Fußball spielen kann, aber die entscheidenden Fehler viel zu oft macht. Letzte Hoffnung ist da wohl der immer noch verletzte ehemalige Bundesligaspieler Selim Teber, der sich vor der Saison seinem Heimatverein, dem VfR, wieder angeschlossen hat.
Für eine Stadt wie Alzey würde man sich ein paar Zuschauer mehr ins Stadion wünschen. Auf den Rängen wäre noch genug Platz. Zwar ist im Wartbergstadion nur eine Seite ausgebaut, die sieht für siebte Liga aber natürlich vollkommen okay aus. Der RWO sprang vorübergehend in der Tabelle von Platz 15 auf Rang neun, die Liga ist also noch sehr dicht beisammen - bis auf den punktlosen VfR Frankenthal.
Sonntag, 20. September 2015
20.09.2015
7. Liga (D)
VfR Frankenthal - FC Speyer 0:7
Ostparkstadion (Frankenthal)
150 Zuschauer (30 Gäste)
Der Tabellenletzte gegen den neuen Spitzenreiter - dass die Angelegenheit klar werden würde, konnte man vorher schon ahnen. Doch der VfR hielt die Partie lange offen, brach erst in der zweiten Hälfte so richtig ein und bleibt damit ohne jeden Punkt. Im Stadionheft wurde versichert, dass es auch in den vorherigen Spielen so gewesen war: Gut gespielt und doch immer klar verloren. Im Fußball geht es am Ende des Tages eben doch nur um Tore.
Erst vor zwei Jahren war Frankenthal aus der Achtklassigkeit aufgestiegen und ist nun auf dem besten Weg dorthin zurückzukehren. Für diese Stadt, diesen Verein und auch das schöne Stadion wäre es wirklich sehr schade. Auf den weitläufigen Rängen unter beeindruckenden Bäumen lassen sich hervorragend Fußballspiele genießen.
7. Liga (D)
VfR Frankenthal - FC Speyer 0:7
Ostparkstadion (Frankenthal)
150 Zuschauer (30 Gäste)
Der Tabellenletzte gegen den neuen Spitzenreiter - dass die Angelegenheit klar werden würde, konnte man vorher schon ahnen. Doch der VfR hielt die Partie lange offen, brach erst in der zweiten Hälfte so richtig ein und bleibt damit ohne jeden Punkt. Im Stadionheft wurde versichert, dass es auch in den vorherigen Spielen so gewesen war: Gut gespielt und doch immer klar verloren. Im Fußball geht es am Ende des Tages eben doch nur um Tore.
Erst vor zwei Jahren war Frankenthal aus der Achtklassigkeit aufgestiegen und ist nun auf dem besten Weg dorthin zurückzukehren. Für diese Stadt, diesen Verein und auch das schöne Stadion wäre es wirklich sehr schade. Auf den weitläufigen Rängen unter beeindruckenden Bäumen lassen sich hervorragend Fußballspiele genießen.
Samstag, 19. September 2015
19.09.2015
5. Liga (D)
Hessen Dreieich - Buchonia Flieden 5:2
Sportpark (Dreieich)
165 Zuschauer
Der Sportpark in Dreieich präsentierte sich hochglanzpoliert. Neue Tribünen, ein großzügiger Kunstrasenplatz, penibel gekennzeichnete Nichtraucherbereiche, eine eigene Kasse zum Kauf von Wertmarken für Verpflegung, bundesligataugliche Anzeigetafeln, und so weiter. Was aber bei all dem fehlte, war das, weshalb man zum Amateurfußball geht: Das Asoziale, das Anarchische. Wo wird man bald überhaupt noch die Sau rauslassen können?
Das Spiel war ganz nett anzusehen. Sieben Tore sprechen für sich. Der Zuschauerzuspruch war auf beiden Seiten eher enttäuschend. Die Buchonia hat sich durch die lange Zugehörigkeit zur Hessenliga so etwas wie Tradition erarbeitet und gehört irgendwie dazu. Aufgrund der überschaubaren Anhängerschaft wäre ein möglicher Abstieg für den neutralen Beobachter dennoch zu verschmerzen.
5. Liga (D)
Hessen Dreieich - Buchonia Flieden 5:2
Sportpark (Dreieich)
165 Zuschauer
Der Sportpark in Dreieich präsentierte sich hochglanzpoliert. Neue Tribünen, ein großzügiger Kunstrasenplatz, penibel gekennzeichnete Nichtraucherbereiche, eine eigene Kasse zum Kauf von Wertmarken für Verpflegung, bundesligataugliche Anzeigetafeln, und so weiter. Was aber bei all dem fehlte, war das, weshalb man zum Amateurfußball geht: Das Asoziale, das Anarchische. Wo wird man bald überhaupt noch die Sau rauslassen können?
Das Spiel war ganz nett anzusehen. Sieben Tore sprechen für sich. Der Zuschauerzuspruch war auf beiden Seiten eher enttäuschend. Die Buchonia hat sich durch die lange Zugehörigkeit zur Hessenliga so etwas wie Tradition erarbeitet und gehört irgendwie dazu. Aufgrund der überschaubaren Anhängerschaft wäre ein möglicher Abstieg für den neutralen Beobachter dennoch zu verschmerzen.
Freitag, 18. September 2015
Samstag, 12. September 2015
12.09.2015
1. Liga (WAL)
Bangor City FC - Carmarthen Town 1:2
Nantporth (Bangor)
364 Zuschauer
Der walisische Fußball ist ein Sonderfall. Zwar gibt es ein Ligensystem, in dem die besten Teams allerdings gar nicht mitspielen. Sechs Mannschaften sind 'zu gut' für Wales und spielen in England mit. Die walisische Meisterschaft spielt also nicht die beste walisische Mannschaft aus, sondern bloß die siebtbeste. Egal, dachten sich Bangor und Carmarthen und traten trotzdem an. Bei herrlichem Sonnenschein gingen die Gäste diesmal als Sieger vom Platz. Alle drei Tore des Tages fielen per Kopf nach Ecken.
Das Stadion wurde vor drei Jahren neu gebaut, gerade nachdem Bangor zum letzten Mal Meister, also siebtbeste walisische Mannschaft wurde. Die Haupttribüne sieht ganz nett aus, die Gegentribüne ist als Familienblock gekennzeichnet. Dabei machten sich weniger Familien als vielmehr ältere Herrschaften auf den Weg ins Stadion. Eine echte Fanszene sucht man derweil vergeblich, auch die Gäste hatten keine Anhänger mitgebracht.
1. Liga (WAL)
Bangor City FC - Carmarthen Town 1:2
Nantporth (Bangor)
364 Zuschauer
Der walisische Fußball ist ein Sonderfall. Zwar gibt es ein Ligensystem, in dem die besten Teams allerdings gar nicht mitspielen. Sechs Mannschaften sind 'zu gut' für Wales und spielen in England mit. Die walisische Meisterschaft spielt also nicht die beste walisische Mannschaft aus, sondern bloß die siebtbeste. Egal, dachten sich Bangor und Carmarthen und traten trotzdem an. Bei herrlichem Sonnenschein gingen die Gäste diesmal als Sieger vom Platz. Alle drei Tore des Tages fielen per Kopf nach Ecken.
Das Stadion wurde vor drei Jahren neu gebaut, gerade nachdem Bangor zum letzten Mal Meister, also siebtbeste walisische Mannschaft wurde. Die Haupttribüne sieht ganz nett aus, die Gegentribüne ist als Familienblock gekennzeichnet. Dabei machten sich weniger Familien als vielmehr ältere Herrschaften auf den Weg ins Stadion. Eine echte Fanszene sucht man derweil vergeblich, auch die Gäste hatten keine Anhänger mitgebracht.
Samstag, 5. September 2015
Samstag, 29. August 2015
29.08.2015
5. Liga (D)
SV Wiesbaden - FSC Lohfelden 0:1
Helmut-Schön-Sportpark (Wiesbaden)
250 Zuschauer
Im Stadionheft wurde erzählt, dass die Gastgeber zuletzt zweimal einen Rückstand noch zum Sieg umgebogen hatte und auch diesmal kassierte man das 0:1 durch einen Foulelfmeter, aber dann? Von toller Moral nichts zu sehen, keine dramatische Aufholjagd, liebloser Sommerfußball. Der SVW hätte noch Stunden spielen können, ohne dass ein Tor für sie gefallen wäre. So wird man keine Rolle im Aufstiegskampf spielen. Aber immerhin hat man das schönste Stadion der Liga.
5. Liga (D)
SV Wiesbaden - FSC Lohfelden 0:1
Helmut-Schön-Sportpark (Wiesbaden)
250 Zuschauer
Im Stadionheft wurde erzählt, dass die Gastgeber zuletzt zweimal einen Rückstand noch zum Sieg umgebogen hatte und auch diesmal kassierte man das 0:1 durch einen Foulelfmeter, aber dann? Von toller Moral nichts zu sehen, keine dramatische Aufholjagd, liebloser Sommerfußball. Der SVW hätte noch Stunden spielen können, ohne dass ein Tor für sie gefallen wäre. So wird man keine Rolle im Aufstiegskampf spielen. Aber immerhin hat man das schönste Stadion der Liga.
Sonntag, 9. August 2015
09.08.2015
Pokal (D) - 1. Runde
Hessen Kassel - Hannover 96 0:2
Auestadion (Kassel)
18.482 Zuschauer (4.500 Gäste)
Auf ein ausverkauftes Auestadion habe ich tatsächlich 25 Jahre lang warten müssen, nun war es soweit. Die Massen strömten ins weite Rund wie nie zuvor - und bekamen glatt was geboten. Hessen Kassel hielt in der 1. Pokalrunde gegen Hannover nicht nur mit, sondern bestimmte über weite Strecken sogar das Spiel. Dass es am Ende dennoch 0:2 aus Sicht des KSV hieß, hatte mit fehlender Cleverness vor dem Tor und purem Pech zu tun. Die Partie an sich war gut anzusehen, aber das hilft ja am Ende nichts.
Die Unterstützung auf den Rängen war auf beiden Seiten ganz gut, aber nicht überragend. Wäre der Spielverlauf dramatischer und hektischer gewesen, wäre hier noch deutlich mehr möglich gewesen. Doch all die Konjunktive helfen nicht, die Löwen müssen auf eine neue Chance im nächsten Jahr warten. Auf dem Weg dorthin wartet Ende September in der 1. Runde des Hessenpokals der FV Bad Vilbel.
Pokal (D) - 1. Runde
Hessen Kassel - Hannover 96 0:2
Auestadion (Kassel)
18.482 Zuschauer (4.500 Gäste)
Auf ein ausverkauftes Auestadion habe ich tatsächlich 25 Jahre lang warten müssen, nun war es soweit. Die Massen strömten ins weite Rund wie nie zuvor - und bekamen glatt was geboten. Hessen Kassel hielt in der 1. Pokalrunde gegen Hannover nicht nur mit, sondern bestimmte über weite Strecken sogar das Spiel. Dass es am Ende dennoch 0:2 aus Sicht des KSV hieß, hatte mit fehlender Cleverness vor dem Tor und purem Pech zu tun. Die Partie an sich war gut anzusehen, aber das hilft ja am Ende nichts.
Die Unterstützung auf den Rängen war auf beiden Seiten ganz gut, aber nicht überragend. Wäre der Spielverlauf dramatischer und hektischer gewesen, wäre hier noch deutlich mehr möglich gewesen. Doch all die Konjunktive helfen nicht, die Löwen müssen auf eine neue Chance im nächsten Jahr warten. Auf dem Weg dorthin wartet Ende September in der 1. Runde des Hessenpokals der FV Bad Vilbel.
Sonntag, 2. August 2015
02.08.2015
10. Liga (D)
SV Bretzenheim - TSV Ebersheim 3:2
Sportplatz Ulrichstraße (Mainz)
50 Zuschauer (15 Gäste)
Zehnte Liga, Kunstrasen, puh! Aber der Rest war vergleichsweise grandios: Das Wetter, die Bratwurst und sogar das Spiel - ein flotter Kick mit durchaus ansehnlichen Spielzügen und einem kuriosen Spielverlauf: Bretzenheim drehte einen 0:2-Halbzeitrückstand noch zu einem Sieg. Das alles war mehr als man vorher bei diesen Rahmenbedingungen erwarten konnte.
10. Liga (D)
SV Bretzenheim - TSV Ebersheim 3:2
Sportplatz Ulrichstraße (Mainz)
50 Zuschauer (15 Gäste)
Zehnte Liga, Kunstrasen, puh! Aber der Rest war vergleichsweise grandios: Das Wetter, die Bratwurst und sogar das Spiel - ein flotter Kick mit durchaus ansehnlichen Spielzügen und einem kuriosen Spielverlauf: Bretzenheim drehte einen 0:2-Halbzeitrückstand noch zu einem Sieg. Das alles war mehr als man vorher bei diesen Rahmenbedingungen erwarten konnte.
Samstag, 1. August 2015
01.08.2015
5. Liga (D)
SpVgg Oberrad - Borussia Fulda 1:1
Waldsportplatz Beckerwiese (Frankfurt)
350 Zuschauer (100 Gäste)
Bei der SpVgg Oberrad wurde in den letzten Jahren gebaut, sodass ein Rasenplatz und ein Kunstrasen zur Verfügung stehen. Gleich am ersten Heimspieltag Anfang August bei bestem Wetter war der Rasenplatz allerdings gesperrt. Ich habe mich über sowas schon öfter an dieser Stelle aufgeregt, kann es aber gar nicht oft genug tun. Was soll der Mist? Die gesamte Anlage ist generell einfach nur langweilig und regt nicht zum Wiederkommen an.
Harter Tobak sind natürlich auch die Transparente aus Oberrad. Ultras Oberrad steht da zwei Mal geschrieben. Okay, Ultra ist kein geschützter Begriff und jeder kann sich so nennen, aber ein bisschen Respekt vor der Ultra-Kultur darf dann doch sein. Auf einem Plakat dann auch noch ein Grammatik-Fehler, aber genug, schließlich müssen die Gäste aus Fulda auch noch erwähnt werden, die mit ihren 15 aktiven Fans die Veranstaltung locker zu einem Heimspiel machten. Die Mannschaften auf dem Feld trennten sich leistungsgerecht Unentschieden.
5. Liga (D)
SpVgg Oberrad - Borussia Fulda 1:1
Waldsportplatz Beckerwiese (Frankfurt)
350 Zuschauer (100 Gäste)
Bei der SpVgg Oberrad wurde in den letzten Jahren gebaut, sodass ein Rasenplatz und ein Kunstrasen zur Verfügung stehen. Gleich am ersten Heimspieltag Anfang August bei bestem Wetter war der Rasenplatz allerdings gesperrt. Ich habe mich über sowas schon öfter an dieser Stelle aufgeregt, kann es aber gar nicht oft genug tun. Was soll der Mist? Die gesamte Anlage ist generell einfach nur langweilig und regt nicht zum Wiederkommen an.
Harter Tobak sind natürlich auch die Transparente aus Oberrad. Ultras Oberrad steht da zwei Mal geschrieben. Okay, Ultra ist kein geschützter Begriff und jeder kann sich so nennen, aber ein bisschen Respekt vor der Ultra-Kultur darf dann doch sein. Auf einem Plakat dann auch noch ein Grammatik-Fehler, aber genug, schließlich müssen die Gäste aus Fulda auch noch erwähnt werden, die mit ihren 15 aktiven Fans die Veranstaltung locker zu einem Heimspiel machten. Die Mannschaften auf dem Feld trennten sich leistungsgerecht Unentschieden.
Freitag, 24. Juli 2015
Sonntag, 7. Juni 2015
07.06.2015
Relegationsspiel zur 5. Liga (D)
Alemannia Waldalgesheim - SV Mehring 1:1
Sportplatz an der Waldstraße (Waldalgesheim)
883 Zuschauer (100 Gäste)
Der SV Mehring ist zurück in der Oberliga! Im finalen Relegationsspiel in Waldalgesheim reichte den Gästen ein Unentschieden und genau das holten sie. Zunächst sah es nach einer souveränen Vorstellung der Mehringer aus, doch nach dem Ausgleichstreffer mussten sie bis in die Nachspielzeit zittern. Von Waldalgesheim kam insgesamt zu wenig für eine Mannschaft, die zu Hause gewinnen muss um aufzusteigen. An den Zuschauern lag es nicht: Wegen des großen Andrangs wurde das Spiel später angepfiffen.
Es ist etwas ungewöhnlich, dass die Haupttribüne des Stadions hinter dem Tor steht, aber platzbedingt war das wohl nicht anders möglich. An diesem heißen Tag war der Schattenplatz einiges wert, alle anderen Besucher mussten sehen, dass sie nicht in dritter Reihe standen. Die Kapazität der Anlage wird bei verschiedenen Quellen zwischen 2.000 und 3.500 angegeben. Die würde man sicherlich alle irgendwie unterbringen können, aber Spaß haben würden die wenigsten.
Donnerstag, 4. Juni 2015
04.06.2015
Relegationsspiel zur 5. Liga (D)
Viktoria Kelsterbach - Hünfelder SV 2:1
Sportpark (Kelsterbach)
800 Zuschauer (100 Gäste)
In einem eher chancenarmen und ausgeglichenen Spiel setzte sich Viktoria Kelsterbach mit 2:1 durch und hat nun beste Karten, in die Hessenliga aufzusteigen. Beide Vereine spielen noch gegen Rot-Weiß Frankfurt. Bemerkenswert ist, dass Frankfurt als Teilnehmer der Verbandsliga Hessen Süd eigentlich nördlicher liegt als Kelsterbach, der Vertreter der Verbandsliga Hessen Mitte. Aber sei's drum.
Beide Fanszenen existieren in der Form wohl nicht im Ligaalltag, hatten aber immerhin beide Fahnen und Megaphon dabei. Schön anzuhören war es aber zumeist nicht. Die Anlage in Kelsterbach ist ganz nett und könnte man sich sicherlich ganz gut in der Oberliga vorstellen, das Stadion am Brentanobad von RW Frankfurt aber natürlich noch mehr.
Relegationsspiel zur 5. Liga (D)
Viktoria Kelsterbach - Hünfelder SV 2:1
Sportpark (Kelsterbach)
800 Zuschauer (100 Gäste)
In einem eher chancenarmen und ausgeglichenen Spiel setzte sich Viktoria Kelsterbach mit 2:1 durch und hat nun beste Karten, in die Hessenliga aufzusteigen. Beide Vereine spielen noch gegen Rot-Weiß Frankfurt. Bemerkenswert ist, dass Frankfurt als Teilnehmer der Verbandsliga Hessen Süd eigentlich nördlicher liegt als Kelsterbach, der Vertreter der Verbandsliga Hessen Mitte. Aber sei's drum.
Beide Fanszenen existieren in der Form wohl nicht im Ligaalltag, hatten aber immerhin beide Fahnen und Megaphon dabei. Schön anzuhören war es aber zumeist nicht. Die Anlage in Kelsterbach ist ganz nett und könnte man sich sicherlich ganz gut in der Oberliga vorstellen, das Stadion am Brentanobad von RW Frankfurt aber natürlich noch mehr.
Mittwoch, 13. Mai 2015
13.05.2015
Hessenpokal-Endspiel
Hessen Kassel - VfB Gießen 2:1
Auestadion (Kassel)
6.100 Zuschauer
Dem KSV war es gelungen, das Finale im Hessenpokal nach Kassel zu holen, vermutlich ging es dem VfB Gießen ums schnelle Geld. Und das floss: Mehr als 6.000 Zuschauer begeisterten sich für das für beide Mannschaften entscheidende Spiel der Saison. Wer gewinnt, zieht in den DFB-Pokal ein, lautete das Motto. Der KSV siegte letztlich erwartet und verdient, aber doch knapp mit 2:1, weil er seine Torchancen nicht immer konsequent nutzte, etwa einen Foulelfmeter.
Logischerweise konnten die Löwen die meisten der Besucher auf ihrer Seite verbuchen, doch auch Gießen hatte für seine Verhältnisse gut mobil gemacht. Fahnen, Pyrotechnik, Stimmung - es ist zu vermuten, dass hinter den Aktiven in der Südkurve einige Anhänger von Eintracht Frankfurt steckten, die ansonsten nur sporadisch zum VfB gehen. Sei's drum, es reichte nicht zur großen Überraschung. Der KSV hofft jetzt auf einen tollen Gegner in der nächsten Runde.
Hessenpokal-Endspiel
Hessen Kassel - VfB Gießen 2:1
Auestadion (Kassel)
6.100 Zuschauer
Dem KSV war es gelungen, das Finale im Hessenpokal nach Kassel zu holen, vermutlich ging es dem VfB Gießen ums schnelle Geld. Und das floss: Mehr als 6.000 Zuschauer begeisterten sich für das für beide Mannschaften entscheidende Spiel der Saison. Wer gewinnt, zieht in den DFB-Pokal ein, lautete das Motto. Der KSV siegte letztlich erwartet und verdient, aber doch knapp mit 2:1, weil er seine Torchancen nicht immer konsequent nutzte, etwa einen Foulelfmeter.
Logischerweise konnten die Löwen die meisten der Besucher auf ihrer Seite verbuchen, doch auch Gießen hatte für seine Verhältnisse gut mobil gemacht. Fahnen, Pyrotechnik, Stimmung - es ist zu vermuten, dass hinter den Aktiven in der Südkurve einige Anhänger von Eintracht Frankfurt steckten, die ansonsten nur sporadisch zum VfB gehen. Sei's drum, es reichte nicht zur großen Überraschung. Der KSV hofft jetzt auf einen tollen Gegner in der nächsten Runde.
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